[IndieBuchtober] düsterer Buchtitel

Die heutige Tagesaufgabe im IndieBuchtober, der Challenge rund um Indie-Bücher lautet, einen düsteren Buchtitel vorzustellen. Mir fiel dabei als erstes Schattenruf von Klara Bellis ein. Wenn der Titel nicht düster ist, weiß ich auch nicht.

Klara Bellis ist Selfpublisherin und ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig Marketing ist, denn obwohl ihre Bücher um die leicht verpeilte Elfe Trywwidt problemlos jeden Vergleich mit Artemis Fowl bestehen, ist sie praktisch unbekannt. Sehr schade, aber Schattenruf ist eine gute Gelegenheit, das zu ändern. Die gerade mal 30 Seiten lange Erzählung hat es allerdings in sich. Passend zum Titel geht es hier um Geister, Vampire und Vampirjäger.

Wer es lieber etwas lockerer mag, sollte gleich zur Trywwidt-Reihe greifen. Da kommen zwar auch Vampire und Vampirjäger vor, aber die sehr bürokratischen Elfen reißen alles wieder raus.



Alle Aufgaben der Challenge auf einen Blick
:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Buch mit Werwölfen
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbis
03.10.Supernatural18.10.Herbstkrimi oder -Thriller
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.herbstliches Cover26.10.Buch und Schal
12.10.Buch und Heißgetränk27.10.schwarz und orage
13.10.Seite/Kapitel 13 Satz 1328.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichten29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

Mehr über den IndieBuchtober findest du auf der Webseite von Indie-Buecher.com.

(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten)

Vampire und die Tücken des Alltags

Die Tagesaufgabe des IndieBuchtobers, der Challenge zu Büchern, die im Selfpublishing oder in kleinen, unabhängigen Verlagen erschienen sind, lautet: ein Buch mit Vampiren. Das ist jetzt nicht weiter schwierig. Vampire erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Dementsprechend gibt es ähnlich viele Bücher über die Blutsauger wie Mücken an einem schönen Sommerabend am Seeufer.

Auch von mir ist eines darunter: Biss zum letzten Akt. Der Titel ist natürlich eine Anspielung auf die Twilight-Tetralogie, aber er bezieht sich auch auf den Inhalt. Damals, als ich das Buch veröffentlicht habe, hielt ich diese Doppeldeutigkeit für eine gute Idee. Heute fürchte ich, dass der Titel falsche Erwartungen weckt.

Meine Protagonistin Silke ist zwar auch noch sehr jung. Aber das ist so ziemlich alles, was sie mit Bella Swan gemeinsam hat. Als ich ich Biss zum letzten Akt schrieb, hatte ich eine Hauptfigur im Sinn, die ganz auf sich gestellt ist, gleichzeitig aber rücksichtslos und egozentrisch genug, daran nicht zu verzweifeln. Silke beginnt ganz unten als Junkie und das prägt ihr Verhalten. Dementsprechend ist ihre Geschichte auch alles andere als eine Highscool-Lovestory.

Ein weiterer Unterschied zur Twilight-Tetralogie besteht darin, dass Silkes Verwandlung in einen Vampir Ausgangspunkt für ihre weitere Entwicklung ist. Als Vampir hat man – wenigstens in Deutschland – nämlich ein Problem, wenn man unter dem Radar bleiben will.

Vampire seien unsterblich, hieß es.
Was, wenn sie noch hundert Jahre oder mehr lebte? Ihr schauderte bei dem Gedanken. Irgendwann würde sich doch bestimmt jemand bei der Bank fragen, ob es mit dem Konto noch seine Richtigkeit hatte. Und was, wenn man ihr dann die Karte sperrte? Oder wenn bei einer Behörde auffiel, dass für die Wohnung im Ben-Gurion-Ring immer noch die gleiche Frau gemeldet war? Eine Frau, die nie ihren Perso verlängert hatte. […] Würden die Bullen gleich die Tür aufbrechen, auch wenn aus der Wohnung bestimmt kein Verwesungsgestank kam?

Dieses und andere Probleme löst Silke auf eine sehr eigene Art, wobei sie nicht nur ihre Fangzähne, sondern auch moderne Technik einsetzt. Anders als die meisten Vampire treibt sie sich nämlich nicht nur in Nachtclubs, sondern auch im Internet herum. Irgendwie muss man die Zeit, in der lästigerweise die Sonne scheint, schließlich totschlagen.



Alle Aufgaben der Challenge auf einen Blick
:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Buch mit Werwölfen
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbis
03.10.Supernatural18.10.Herbstkrimi oder -Thriller
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.herbstliches Cover26.10.Buch und Schal
12.10.Buch und Heißgetränk27.10.schwarz und orage
13.10.Seite/Kapitel 13 Satz 1328.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichten29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

Mehr über den IndieBuchtober findest du auf der Webseite von Indie-Buecher.com.

(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten)

Indiebuchtober – die etwas andere Challenge

Gestern auf Twitter gesehen: Eine Challenge für Indie-Bücher – und dann auch noch überwiegend Fantastik. Genau mein Beuteschema! Ich bin sicher, da den einen oder anderen Beitrag beisteuern zu können. Sei es hier im Blog oder auch mal ausschließlich auf Twitter (wenn ich mich ganz kurz fassen muss).

Dann werde ich den Sonntag mal für die Planung nutzen, um die Beiträge nicht immer erst auf den allerletzten Drücker fertig zu haben.

Neues aus dem Autorenleben

Die Frankfurter Vampirnovelle „Biss zum letzten Akt“ hat eine Neuauflage bekommen und endlich auch ist das Problem mit dem verrutschten Cover beseitigt. Der Schriftzug auf dem Rücken sitzt nun genau da, wo er hin soll und auch der rote Rahmen sieht nun richtig gut aus.

rbt
Biss zum letzten Akt in neuem Glanz. Da möchte man doch sofort zubeißen – äh, zugreifen.

Sehr stolz und glücklich macht mich gerade auch, dass Thalia mich mit meinem E-Book „Der Esel als Pilger“ unter den Top-AutoInnen listet und die Redaktion von Bücher.de die Geschichte ebenfalls empfiehlt. Ich muss gestehen: Ich mag das Eselchen. Nicht nur, weil es das erste E-Book war, das ich veröffentlicht habe.

Von Liebe, Tod und Geistern

Eigentlich wollte ich, angeregt von einer Twitter-Diskussion über Liebe und Romance schreiben. Dann fiel mir auf, dass das vielleicht nicht die beste Idee ist; genauer gesagt und ich dazu besser den Mund halten sollte, weil Liebe und Romantik bei mir gerne tödlich ausgehen. „Steppenbrand“ enthält eine Liebesgeschichte mit tödlichem Ausgang. In „Der Fluch des Spielmanns“ führt das Begehren zu einer Frau zur Katastrophe. Die Dryade in „O Tannenbaum“ liebt ihren Baum so sehr, dass sie dafür über Leichen geht. Nur Silke, die Vampirin aus „Biss zum letzten Akt“ liebt niemanden (außer sich selbst vielleicht) – und oh Wunder – niemand stirbt.

In „Was von ihnen blieb“ gibt es naturgemäß Tote. Ohne Tote keine Geister. Aber niemand stirbt im Laufe der Handlung. Was daran liegen könnte, dass es auch keine Liebesgeschichte gibt.
Ich hoffe nicht. Ich hoffe, irgendwann eine Geschichte erzählen zu können, in der sich zwei Wesen ineinander verlieben und tanzend in einen Sonnenuntergang voller Geigen entschwinden. Ok. Ganz so kitschig muss es vielleicht nicht werden. Aber bevor ich nicht wenigstens ein ganz kleines Happy End gestiftet habe, erzähle ich besser nichts von Liebe und Romantik.

Vorankündigung 1

Biss zum letzten Akt – bald als Taschenbuch

Wer mir bei Twitter folgt, hat es vielleicht mitbekommen: Eine weitere Erzählung aus dem Codex Aureus geht in den Druck. Wie schon Steppenbrand, wird demnächst auch Biss zum letzten Akt als Taschenbuch bei BoD erscheinen. Auf der Leipziger Buchmesse werde ich es offiziell vorstellen.

Biss Print
Hier schon mal die Vorschau auf das Cover

Ein neues Buch herauszubringen (und sei es nur in einem neuen Format) ist immer wieder eine Herausforderung. Um so mehr freue ich mich, dass es jetzt geschafft ist, und dass ich mich beim Bearbeiten wieder in die Geschichte von Silke verliebt habe.

Vampirnovelle trifft Krimi Noir

Auch der 5. Band des Codex Aureus ist wieder alles außer gewöhnlich. Dafür sorgt schon die Protagonistin Silke. Wenn es den Begriff Badass nicht gäbe, müsste er für sie erfunden werden.

Silke ist da

Biss zum letzten Akt gibt es für alle gängigen Lesegeräte, z. B. bei folgenden Händlern: https://books2read.com/bisszumletztenakt

Eine Leseprobe gibt es hier.