#Autorinnenzeit: Empfiehl das Buch einer Autorin

Jetzt mache ich mal was ganz Dreistes. Ahnst du, was? Genau! Ich empfehle mich selber. Schließlich bin ich Autorin. Und Selfpublisherin. Außerdem meine eigene Coverdesignerin und Marketingabteilung.
Meine eBooks haben durch die Bank fünf-Sterne-Bewertungen bei Amazon. Für meine Cover bin ich schon mehrfach gelobt worden. Genauso für meine Werbebilder und -sprüche.

Da darf ich mir schon mal selber auf die Schulter klopfen und sagen, dass ich alles in allem einen verdammt guten Job abliefere.

Aber die Aufgabe lautet „Empfiel ein Buch …“ Nicht das Gesamtwerk. Und obwohl ich natürlich alle Ausgaben des Codex Aureus mag (sonst hätte ich sie nicht veröffentlicht) gibt es eines, an dem mein Herz besonders hängt: Steppenbrand.

Cover für Steppenbrand, die Geschichte von Dejasir no'Sonak, der eigentlich nur das Beste für sich und sein Volk wollte.
Steppenbrand – Codex Aureus (2) (Erzählung)

Nicht nur, weil es zu den ersten Geschichten gehört, die ich anderen zu lesen gegeben habe, sondern weil ich glaube, damit etwas Zeitloses geschaffen zu haben.
Steppenbrand spielt in einer ganz anderen Welt als unserer. Sie ist brutaler, aber auch farbenprächtiger. Phantastischer. Die Gesellschaft ist eine andere. Nicht besser als unsere, auch nicht schlechter. Anders eben. Mit einem ganz anderen Rollenverständnis. Natürlich ist die Geschichte spannend. Das gleiche gilt für die Charaktere. In gewisser Weise sind sie Archetypen, aber sie bleiben Individuen. Das macht es leicht, sie zu verstehen und ihre Handlungen nachzuvollziehen, auch wenn man sie manchmal ohrfeigen möchte. Natürlich war es ein Wagnis, ausgerechnet den Antagonisten in den Mittelpunkt zu stellen. Aber ich mag Dejasir. Trotz allem. Die einzige Figur, die ich nicht mag, ist seine erste Frau, obwohl ich der Meinung bin, dass sie vom Typ her sehr genau getroffen ist.
Das sind schon eine ganze Menge Gründe, Steppenbrand zu mögen. Was ihn in meinen Augen aus den übrigen Ausgaben des Codex Aureus hervorhebt, ist aber, dass die Geschichte nicht nur auf vielen Ebenen gelungen ist, sondern diese sich auch noch gegenseitig unterstützen und verstärken.

Bisher gibt es Steppenbrand als eBook sowohl über die Tolino-Allianz als auch über Amazon. Ich plane aber, es außerdem als Taschenbuch zu veröffentlichen. Aktuell arbeite ich mich dafür in Scribus ein.

Falls du jetzt neugierig geworden sein solltest, geht es hier zu den Verkaufslinks.

Meldung: Telekom verkauft Tolino-Anteil

Heise online meldet, dass die Telekom ihren Anteil an der Tolino Allianz offenbar an den japanischen Konzern Rakuten verkauft hat. Als Selfpublisherin sehe ich diesen Verkauf mit gemischten Gefühlen.

Einerseits könnte diese Entwicklung bedeuten, dass eBooks, die via Tolino veröffentlicht werden, nun über die Kobo-Stores weltweit in den Handel kommen.

Andererseits sind die AGB von Rakuten/Kobo mehr als nur ein bisschen seltsam und eBooks unter 1,99 € wurden in der Vergangenheit gar nicht erst ins Programm genommen. Das jedenfalls war meine Erfahrung, als ich versucht habe, den Codex Aureus auch bei Kobo anzumelden.

Und nun soll Rakuten ausgerechnet die technische Plattform und die Geräte übernehmen…
Ob sich Hugendubel, Weltbild und Co. die Konsequenzen überlegt haben? Oder folgen sie dem englischen Buchhändler Waterstones und verabschieden sich ganz aus dem eBook-Geschäft?

Leseprobe von „O Tannenbaum“ ist online

Vielleicht sollte ich auch hier im Blog noch kurz darauf hinweisen, dass die Leseprobe von O Tannenbaum (der 4. Ausgabe des Codex Aureus) freigeschaltet ist.

Wer also Velona in freier Wildbahn erleben möchte, bitte hier entlang.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und ein fröhliches Weihnachtsfest!


o-tannenbaum-kleinO Tannenbaum ist als eBook in den Formaten ePub und Mobi erhältlich und damit für alle gängigen Lesegeräte verfügbar.
Kindle-Nutzer können das Buch bei Amazon beziehen. Die Nutzer aller anderen Reader bekommen es über die Online-Buchhandlungen der Tolino Allianz. Mein besonderer Favorit ist Bookzilla, weil man mit dem Einkauf die Entwicklung freier Software fördert. Es gibt O Tannenbaum aber z. B. auch bei:

O Tannenbaum jetzt auch für Tolino

Tolino media hatte O Tannenbaum zunächst nicht an den Handel ausgeliefert, weil die Einordnung des Genres als „nicht verkaufsfördernd“ eingestuft wurde (ich hatte gestern darüber berichtet). Nach Änderung der entsprechenden Angaben gab es zum Glück keine weiteren Beanstandungen, so dass die Geschichte von der Dryade und ihrem Baum jetzt auch für Tolino erhältlich ist. Am schnellsten war – wie bisher immer – die Mayersche.

Für alle, die den gestrigen Artikel nicht gelesen haben, hier noch einmal der Klappentext: o-tannenbaum-midiVelona ist eine Dryade; eines jener friedfertigen Wesen, die wenig anderes im Kopf haben, als die Bäume, mit und von denen sie leben. Die Bindungen zu einzelnen Bäumen kann sehr eng werden. So eng, dass die Dryade leidet, wenn ihr Baum Schaden nimmt und stirbt, wenn er gefällt wird. Solche Seelenfreundschaften oder Symbiosen sind selten. Aber auch sonst können Dryaden sehr wütend werden, wenn sich jemand an »ihren« Bäumen vergreift.

Wenn man, wie Velona, in einer Baumschule lebt und sich ausgerechnet in eine gutgewachsene Nordmanntanne verguckt, ist der Ärger vorprogrammiert.

Ich wünsche eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Lesen. Und natürlich freue ich mich riesig über Rückmeldungen. Sei es als Rezension im eigenen Blogs, auf Portalen wie Lovely Books oder als Bewertung bei der Buchhandlung, bei der O Tannenbaum gekauft wurde.

Für Tolino ist O Tannenbaum u.a. bei folgenden Buchhandlungen erhältlich:

O Tannenbaum ist im Handel – bisher leider nur bei Amazon

Mit „O Tannenbaum“ liegt nun schon die vierte Ausgabe des Codex Aureus vor. Leider derzeit nur bei Amazon, weil die Tolino Qualitätssicherung noch Mängel gefunden hat: Man findet die Einordnung des Genres nicht verkaufsfördernd.

In einer freundlichen Mail wurde mir mitgeteilt, dass folgendes Problem bestehe:

Für die Sichtbarkeit, die Auffindbarkeit und damit Ihrem Umsatz auf den Partnerportalen ist die Platzierung des Genres „Belletristik“ als erstes Genre eher ungünstig, da es sehr allgemein ist. Je spezifischer das erste Genre den Charakter Ihres Titels beschreibt, desto leichter lässt es sich unter allen anderen Titeln finden. Bitte ändern Sie die Reihenfolge.

Dieser Aufforderung werde ich selbstverständlich nachkommen. Es ist ja auch irgendwie schön, dass man sich bei Tolino derart viele Gedanken macht, statt das Buch ohne Rücksicht auf die Konsequenzen einfach hochzuladen.
Zum Genre sei hier schon gesagt, dass es sich um Urban bzw. Contemporary Fantasy handelt.

o-tannenbaum-midiVelona ist eine Dryade; eines jener friedfertigen Wesen, die wenig anderes im Kopf haben, als die Bäume, mit und von denen sie leben. Die Bindungen zu einzelnen Bäumen kann sehr eng werden. So eng, dass die Dryade leidet, wenn ihr Baum Schaden nimmt und stirbt, wenn er gefällt wird. Solche Seelenfreundschaften oder Symbiosen sind selten. Aber auch sonst können Dryaden sehr wütend werden, wenn sich jemand an »ihren« Bäumen vergreift.

Wenn man, wie Velona, in einer Baumschule lebt und sich ausgerechnet in eine gutgewachsene Nordmanntanne verguckt, ist der Ärger vorprogrammiert.

Ich wünsche eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Lesen. Und natürlich freue ich mich riesig über Rückmeldungen. Sei es als Rezension auf euren eigenen Blogs oder auf Portalen wie Lovely Books oder als Bewertung bei der Buchhandlung, bei der ihr gekauft habt.

Für alle, die auf dem Kindle oder per Kindle App lesen, hier schon mal der Link zu O Tannenbaum bei Amazon,

Fundstück: Anatomie eines eBooks: HTML/XML und CSS für Einsteiger

Im tolino media Blog gibt es mal wieder einen Beitrag mit interessante Tipps und Tricks für die Erstellung von eBooks. Dieses Mal geht es um den technischen Aufbau, genauer gesagt darum, wie man mittels HTML und CSS die Formatierung eines eBooks festlegt.

Nach unseren vorherigen beiden Teilen, die sich mit den Unterschieden zwischen einem Printbuch und einem eBook sowie mit den besonderen Layoutanforderungen an ein eBook beschäftigt haben, wird es heute spannend, denn wir steigen endlich in den technischen Aufbau eines eBooks ein. Eine Epub-Datei ist im Grunde nichts anderes als eine Zip-Datei. Benennt man die Dateiendung…

über Anatomie eines eBooks: HTML/XML und CSS für Einsteiger — tolino media Blog

eBook-Reader: Der Eine geht, der Andere kommt

Aus für den Kobo Glo

An seine Stelle soll der neue Kobo Aura Edition 2 treten, dessen Features aber offenbar nicht wirklich konkurrenzfähig sind. So fällt er mit seinem nur 1024×768px (212ppi) auflösenden E-Ink-Carta-Panel in puncto Anzeigequalität nicht nur hinter dem Kindle Paperwhite 3 zurück, sondern auch hinter dem Kobo Glo HD, den er ja ersetzen soll. Damit gibt es jetzt weniger Anzeigequalität zum praktisch gleichen Preis, denn der Neue soll nur um 10 Euro günstiger angeboten werden.

Damit führt Rakuten nun auch bei der Hardware vor, wie man sich ins Knie schießt.

Neuer eReader von Pocketbook

pocketbook-touch-hd-3
Bild via http://www.lesen.net/ereader/pocketbook-touch-hd-300ppi-lesegeraet-mit-audio-und-speicher-erweiterung-28559/

Interessant klingt demgegenüber die Ankündigung für den neuen Touch HD von Pocketbook. Der wartet nicht nur mit dem handelsüblichen Retina-Display und Ink Technologie auf, sondern verfügt mit 8GB über einen riesigen Speicher, der überdies mit einer SD-Karte erweiterbar ist. Das könnte auch nötig sein, denn anders als die Konkurrenz von Tolino, kann der Touch HD über einen Audioausgang auch MP3-Dateien abspielen und verfügt über eine Text-to-Speech-Funktion.

Was Pocketbook fehlt, ist ein eigener Store. Aber da das Gerät ePub-Formate (mit und ohne DRM) lesen kann, gehe ich davon aus, dass man seine eBooks problemlos aus so ziemlich allen Online-Buchhandlungen beziehen kann (mit Ausnahme von Amazon, versteht sich).


Mehr zum Thema:
Kobo Glo/Kobo Aura: http://www.lesen.net/ereader/kobo-stoppt-verkauf-von-kobo-glo-hd-29377/
Pocketbook Touch HD: https://papierlos-lesen.de/pocketbook-zieht-mit-dem-touch-hd-hochaufloesend-nach/

Erscheinungsdatum für „Der Fluch des Spielmanns“ steht fest

Das Veröffentlichungsdatum für „Der Fluch des Spielmanns“ steht: Am 15. Oktober wird die Geschichte in allen Online-Buchhandlungen der Tolino Allianz und natürlich auf Amazon erhältlich sein.

Aktuell schlage ich mich noch mit ein paar Feinheiten rum. Zum Beispiel der Frage, ob ich wie schon bei „Steppenbrand“ ein Nachwort schreiben sollte.
Bei Steppenbrand war mir das ein Herzensanliegen, weil mich die Geschichte schon so lange begleitet. „Der Fluch des Spielmanns“ scheint auf den ersten Blick weniger aufregend, weil er nicht in einer erfundenen Welt, sondern im Mittelalter und in Europa spielt. Altbekanntes könnte man also meinen. Andererseits: Wie viel Wissen über das frühmittelalterliche Rechtssystem (oder besser: die Rechtssysteme), kann man wirklich voraussetzen? Wie sieht es mit dem Wissen um Kleidung und Lebensumstände aus?

Auf der anderen Seite: Interessiert das jemanden? Nötig sind die Erklärungen jedenfalls nicht, denn natürlich ist die Geschichte aus sich selbst heraus verständlich. Und deshalb frage ich mich, ob so ein Nachwort auf die Leser besserwisserisch wirkt und ich es nicht weglassen sollte.

Tolino bietet neuen Service für Indie-Autoren

Indie-Autoren, die ihre eBooks über Tolino veröffentlichen, können sich über einen neuen Service freuen. Alles, was man tun muss ist ist, vorab Titel, Erscheinungsdatum und Preis an publishing@tolino.media zu melden.

Unter den gemeldeten Neuerscheinungen wird dann  jeden Monat quer durch die Genres eine Auswahl getroffen und die ausgewählten eBooks durch e.Books.de in der neu geschaffenen Rubrik „Indie-Kiste“ in den sozialen Medien vorgestellt.

Einziger Wermutstropfen: Tolino hat noch nicht vermeldet, wie lange vorher man die Neuerscheinung anmelden muss, um für das Auswahlverfahren berücksichtigt zu werden. Trotzdem freue ich mich über diese Initiative und werde mit Hochdruck an der Endfassung von „Der Fluch des Spielmanns“ arbeiten, weil ich natürlich hoffe, damit in die Auswahl für Oktober 2016 aufgenommen zu werden.

Fundstück: Bilder in ePub einbinden

Manchmal hätte man gerne Bilder im eBook. Sei es Grafik zu einem Sachtext, als Illustration oder Autorenfoto wie im Print üblich. Bei eBooks ist das deshalb ein bisschen schwierig, weil die Reader auf Text und nicht auf Bilder ausgelegt sind. Nicht nur, dass sie keine Farben wiedergeben können, sie verfügen auch lediglich über 16 Graustufen.

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, findet auf dem Blog von Tolino Media eine kurze Anleitung, wie sich Bilder für ePub zurechtschneiden lassen. Ein paar HTML-Kenntnisse schaden nicht, aber der Artikel ist auch so gut verständlich.
Inzwischen ist auch der zweite Teil der Anleitung online. Hier geht es um die Positionierung im Text, Rahmen und Bildunterschriften.

Die so erzeugte Datei kann auch bei KDP hochgeladen werden, das dann automatisch ein Mobi-Format für den Kindle erzeugt. Wie das Ergebnis dieser Konvertierung aussieht, bleibt abzuwarten.