Nur Neugier ist zu wenig: 7 Tipps für gelungenes eBook-Marketing

Wenn du meinen Artikel zu den Fehlern beim eBook-Marketing in sozialen Medien gelesen hast, hast du dich am Ende vielleicht gefragt, wie du es denn richtig machen sollst. Fehler zu erkennen und zu vermeiden, heißt schließlich nicht, dass man weiß, worauf es ankommt.

Außerdem ist der Hinweis, welche Fehler man vermeiden sollte, so ein bisschen wie der Ratschlag, nicht an rosa Krokodile zu denken. Wenn man ihn befolgt, denkt man plötzlich dauernd dran. Aber das Ziel ist ja nicht, bei den Fehlern zu verharren, sondern besseres Marketing zu machen.

Also braucht es positive Impulse. Davon will ich im Folgenden ein paar geben.

fantasy-1578656_640

Grundlegendes zum Schreiben von Überschriften

Ich habe inzwischen gelernt, dass eine Überschrift vier Kriterien erfüllen muss, um als gut zu gelten, wobei mit „gut“ nicht „schön formuliert“ gemeint ist, sondern „weckt Aufmerksamkeit.“ Hier geht es schließlich um Marketing.
Diese vier Kriterien sind:

  1. Nützlichkeit, d. h. sie spricht das Eigeninteresse des Lesers an (Kauf XY und du hast einen Vorteil)
  2. Dringlichkeit, d. h. sie vermittelt einen Anreiz, sofort zu lesen (Mach das, sonst …)
  3. Einzigartigkeit, d. h. sie verspricht etwas Neues oder wenigstens Altbekanntes in neuer Form
  4. Spezifisch, d. h. so präzise wie möglich

Wenn du eine beliebige Zeitschrift durchblätterst, wirst du feststellen, dass die meisten Anzeigen genau nach diesem Schema funktionieren.

Nicht sehr einfallsreich? Stimmt. Aber darauf kommt es nicht an. Sondern darauf, dass es wirkt.
Versteh mich nicht falsch. Ich will dir nicht sagen, dass du unbedingt so vorgehen musst, um Wirkung zu erzielen. Aber es hat einen Grund, dass dieses Muster seit Jahrzehnten in Gebrauch ist und Werbeagenturen viel Geld damit verdienen, es in immer neuen Variationen umzusetzen.

Auf der gleichen Linie, aber etwas ausgefeilter ist eine Checkliste für Blogüberschriften, die mal wieder aus dem Affenblog stammt:
1. Verspricht deine Überschrift einen Nutzen oder eine Belohnung für das Lesen?
2. Ist deine Überschrift klar und direkt? Kommt sie sofort zum Punkt?
3. Ist der Nutzen oder die Belohnung relativ schnell und einfach zu bekommen?
4. Kannst du deine Überschrift spezifischer machen, um mehr Glaubwürdigkeit zu erzeugen?
5. Löst deine Überschrift eine starke Emotion aus, die dein Leser bereits zu diesem Thema hat?
6. (optional und allein nicht ausreichend) Kannst du ein Element hinzufügen, das neugierig macht? Vielleicht ein bisschen mehr Drama?

Das lässt sich schon fast 1:1 für Bücherwerbung in sozialen Medien übernehmen. Ich sage bewusst: fast. Hier soll es schließlich nicht nur um Überschriften, sondern um Marketing allgemein gehen und Marketing in sozialen Medien noch ein paar Besonderheiten. Meine eigene Liste entspricht deshalb auch nicht zu 100% der des Affenblogs.

Meine Kriterien für gute Posts:

Dein Post verspricht einen Nutzen oder eine Belohnung

Beim Marketing geht es schließlich nicht um dich, sondern um deinen (potentiellen) Leser. Dein Buch kann noch so toll sein – so lange du nicht verrätst, was es bietet, werden deine Leser lieber zu einem der rund neunzigtausend anderen Bücher greifen, die jedes Jahr veröffentlicht werden. Einem, von dem sie glauben, dass es sich zu lesen lohnt.

Dein Post ist eindeutig, klar formuliert und kommt sofort auf den Punkt

Dein Buch hat tolle Charaktere, einen unglaublichen Plot, öffnet neue Horizonte und ist außerdem überwältigend gut geschrieben? Eine große Liebe und epische Schlachten? Das ist toll, denn daraus kannst du sechs verschiedene Posts machen. Aber in jedem davon solltest du dich auf einen dieser Aspekte beschränken und den dafür gebührend herausstreichen. Keine Sorge, das Gesamtbild ergibt sich später von selber.

Dein Post ist spezifisch und dadurch glaubhaft

Wir alle sind ständig irgendwelcher Werbung ausgesetzt und auf Dauer entwickeln wir dadurch einen Bullshit-Detektor, der gegen Werbefloskeln immunisiert. Also Vorsicht bei Superlativen und Vergleichen. „Das größte Fantasy-Epos seit dem Herrn der Ringe“ klingt schnell nach Selbstüberschätzung – vor allem bei Büchern mit handgezeichnetem Cover und gerade mal 200 Seiten. Dann lieber kleinere Brötchen backen und mehr auf den Protagonisten eingehen. Oder auf den Plot (siehe oben, Punkt 2).

Dein Post löst starke Emotionen aus oder verstärkt vorhandene Emotionen

Überleg mal, warum man in der Werbung so viele gut gelaunte Menschen sieht. Eben! Alles verkauft sich besser, wenn man Emotionen daran knüpft. Möglichst positive. Das gilt für Bücher genauso, wie für Waschmittel oder Schmiermittel für Motoren. Natürlich musst du unterscheiden: Ein Horroroman soll andere Emotionen wecken, als eine Liebesgeschichte. Deshalb solltest du dir im Vorfeld überlegen, welche Emotionen du ansprechen willst.

Dein Post enthält ein Element, das Neugier weckt

Auch wenn Neugier allein zu wenig ist, brauchst du sie. Ohne einen „Hook,“ also einen Köder, der den Leser dazu bringt, wenigstens kurz inne zu halten, wirst du ihn nicht dazu bringen sich den ganzen Text anzusehen. Ein solcher Köder kann z. B. eine Frage im ersten Satz sein oder ein besonders dramatisches Element in der Überschrift. Eine andere Möglichkeit ist ein Bild, das die Aussage des Textes in besonderer Weise unterstreicht. Ein einfaches Titelbild eignet sich dafür weniger. Besser ist es, das Buch in eine Kontext zu setzen, z. B. einen Abenteuerroman mit Landkarten und einem zerfledderten Journal zu zeigen. Der Balanceakt bei solchen Bildern ist allerdings der gleiche, wie beim Cover: Einerseits sollte man sich an die Konventionen des Genres halten und sich andererseits davor hüten, ins Klischee zu verfallen (Ausname von der Ausname: Du schreibst Kitschromane. Da musst du das Klischee bedienen.).

Dein Post macht den versprochenen Nutzen (bzw. die Belohnung) leicht zugänglich

Gutes Marketing zeichnet sich auch dadurch aus, dass es dem Leser leicht gemacht wird, ans Ziel zu kommen. Ich hatte neulich den Fall, dass mich ein Post auf Twitter wirklich angeteasert hat, einen FB-Link anzuklicken. Da wurde ich allerdings an ein Blog weiter verwiesen und von da zu einem Buchhändler. Muss ich sagen, dass ich den Link nicht mehr angeklickt habe?
Zwei Klicks sind das absolute Maximum, das man seinen Lesern zumuten sollte. Also überleg dir vorher, ob du ein Buch verkaufen oder Traffic auf deinen Seiten produzieren willst.

Dein Post ist auch für Außenstehende leicht auffindbar

Eigentlich eine Binsenweisheit. Wenn du möglichst viele Menschen erreichen willst, musst du dafür sorgen, dass deine Posts auch von Leuten gelesen werden, die dir nicht folgen. Ich schäme mich fast, das zu schreiben, aber aus dem Grund vergiss bitte nicht, Schlagworte bzw. Hashtags zu verwenden. Nur so wirst du auch von Außenstehenden gefunden.

women-1483484_640
Interesse geweckt, Leserin gefunden

Ich kann nicht behaupten, dass es mir immer gelingt, diese Vorgaben umzusetzen. Aber die Liste hilft mir beim Formulieren von Marketingposts. Das gilt besonders für Twitter, wo es darum geht, die 140 Zeichen möglichst optimal zu nutzen.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du einen Punkt, den ich eventuell übersehen habe?

Advertisements

Veröffentlichen reicht nicht. Marketing von eBooks

Ob für Ruhm, Ehre oder Reichtum, wer schreibt, will in der Regel auch gelesen werden. Aber wie findet man als Autor und Selfpublisher seine Leser? Noch dazu, wenn man „nur“ eBooks schreibt?

Nach meinem Artikel dazu, warum ich Preisaktionen bei eBooks für kontraproduktiv halte, ging die Diskussion auch hinter den Kulissen weiter. Ich habe daraus so viel für mich mitgenommen, dass ich beschlossen habe, eine kleine Artikelserie über eBook-Marketing zu starten.

Zwar kann ich keinesfalls als alte Häsin auf dem Gebiet bezeichnen, weil ich selber noch am Anfang stehe. Aber dafür bin ich bereit, auch neue Wege auszuprobieren und werde hier erzählen, was klappt und was nicht. Deal?

Warum überhaupt Marketing?

Du hast ein Buch geschrieben und veröffentlicht. Also nehme ich an, dass du möchtest, dass es auch gelesen wird. Mir geht das jedenfalls so. Versteh mich nicht falsch: Ich finde es vollkommen o. k., nur für sich und vielleicht noch ein paar gute Bekannte zu schreiben; aber wenn wir ehrlich sind, hoffen die meisten von uns irgendwo auch auf Ruhm, Ehre und (wenigstens ein bisschen) Geld. Für meinen Teil sind mir Ruhm und Ehre vergleichsweise egal, aber ich möchte auf lange Sicht einigermaßen vom Schreiben leben können.

Aber egal, was genau die Motivation ist: Ein Buch veröffentlicht zu haben, ist keine Garantie dafür, dass irgendwer es liest. Genau genommen sind die Chancen deutlich höher, übersehen zu werden. Ganz besonders, wenn man ausschließlich eBooks veröffentlicht.

Mit anderen Worten: Wer gelesen werden will, muss etwas dafür tun. Leser kommen nicht von allein; man muss sie irgendwie ködern. Nichts anderes ist Marketing.

Besonderheiten des eBook-Marketings

Wenn ich mir angucke, welche Marketinginstrumente andere Autoren für ihre Bücher nutzen, stelle ich fest, dass einiges für mich von vornherein ausscheidet, weil ich nur eBooks veröffentliche. So sind z. B. Lesezeichen offenbar ein sehr beliebter Werbeträger – nur was soll man in einem eBook damit. Es hilft auch wenig, die örtliche Buchhandlung zu überreden, das Buch ins Programm zu nehmen.

Bei eBooks muss man andere Wege finden, um sichtbar zu werden.

Natürlich wäre es eine Idee, Anzeigen zu schalten. Aber ob die jemand liest? Das wage ich zu bezweifeln und mir fehlt das nötige Geld, es zu probieren.

Etwas spezifischer wären Flyer. Wenn man die da auslegt, wo sich potentielle Leser aufhalten, könnte das auch bei eBooks klappen. Voraussetzung ist also, dass man seine Zielgruppe kennt und weiß, wo man sie trifft. Allerdings ist die Reichweite begrenzt und auch Flyer kosten Geld.

Die kostengünstigste Lösung ist das Internet. Bei eBook-Lesern kann man voraussetzen, dass sie das Netz und soziale Medien nutzen. Außerdem bietet das Internet eine hohe Reichweite. Meine Blog-Artikel werden nicht nur aus dem deutschsprachigen Ausland, sondern regelmäßig auch aus Albanien, Irland, Kanada, Spanien und den USA abgerufen. Auf Twitter folgen mir Menschen, bei deren Sprache ich nicht einmal die Buchstaben verstehe. Unwahrscheinlich, dass ich auch nur einen davon mit einem Flyer erreicht hätte.

Wie finde ich meine Leser im Netz?

Natürlich ist „das Internet“ auch wieder riesig und nicht jede Ecke ist geeignet, um Leser zu finden. Ganz generell gilt aber, dass man dort, wo man sich selber wohlfühlt, auch Gleichgesinnte trifft. Sie gilt es aufzuspüren, anzusprechen und für sich zu gewinnen. Erfolgreiches Marketing setzt Kontakte voraus. Wenn du andere davon überzeugen kannst, dass dein Buch toll ist, werden sie wieder andere überzeugen. Auf diese Weise baust du dir nach und nach einen Unterstützerkreis auf – oder eine Fanbase, wenn dir der Ausdruck lieber ist.

Wichtig ist dabei, sich nicht auf einen einzelnen Kanal festzulegen, sondern verschiedene Kanäle zu bespielen und zu verbinden. So nutze ich mein Blog für längere Artikel (wie diesen) und Hintergrundinformationen, die langfristig sichtbar bleiben sollen. Für kleinere Artikel mit schnellerer Verfallszeit nutze ich Facebook nutze ich für mittlere Artikel und Kurzmitteilungen sende ich über Twitter. Aber sowohl die Facebookartikel, als auch Twittermitteilungen verlinke ich immer wieder auf das Blog. In dieses Konzept lassen sich auch Podcasts und Buchtrailer gut einbinden.

Newsletter

Eine weitere Möglichkeit, Leser zu binden, sind regelmäßige Mailingaktionen per Newsletter. Ich gebe zu, damit bisher noch gar keine Erfahrung zu haben, denn so ein Newsletter setzt voraus, dass du schon E-Mail-Adressen hast, an die du etwas versenden kannst und die habe ich bisher noch nicht. Außerdem bedeutet ein Newsletter zusätzliche Arbeit, denn du musst für Inhalte sorgen. Deshalb hatten für mich Blog, Twitterauftritt und die Seite bei Facebook bislang Priorität. Aber: Ein Newsletter ist für die Zukunft fest eingeplant. Aktuell versuche ich noch, die Technik dahinter zu verstehen und in meinen Blog einzubinden (was bei meinen Englischkenntnissen leider nicht so einfach ist). Die nächste Ausgabe des Codex Aureus hoffe ich dann schon mit dem Newsletter ankündigen zu können.

Das war jetzt ganz viel Grundsätzliches zum eBook-Marketing und vermutlich war dir vieles schon bekannt. Ich hoffe natürlich, dass dir der Artikel trotzdem gefallen hat und du mir und dem Blog treu bleibst. Im Gegenzug verspreche ich, dass der nächste Artikel deutlich spezifischer wird.

Selfpub: Was kommt ins Buch?

Vermutlich denken jetzt einige: Was ’ne blöde Frage. Die Geschichte natürlich. Aber je näher die Veröffentlichung von Steppenbrand rückt, desto mehr Gedanken mache ich mir über das „was noch“. Also welche Informationen hineinkommen und ob ich noch zusätzliches „Bonusmaterial“ aufnehmen sollte. Bei meinem Erstling „Der Esel als Pilger“ habe ich mit dem Impressum begnügt, aber selbst da nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Impressum

Jedes Buch benötigt ein Impressum in dem die wichtigsten Informationen zusammengefasst sind. Dazu gehören

  • der Name des Autors,
  • der Verlag (wenn man einen gegründet hat)
  • eine ladungsfähige Anschrift (kein Postfach),
  • Erscheinungsjahr,
  • die Auflage (es sei denn, es ist die erste),
  • weitere Mitwirkende (z. B. Druckerei, Satz, Grafiker)
  • ISBN,
  • Urheberrechtsvermerk

Beide Textverabeitungsprogramme, mit denen ich arbeite, enthalten Vorlagen, die diese Informationen abfragen. Aber natürlich kann man auch mehr aufnehmen, z. B. einen Verweis auf das eigene Blog.
Interessanterweise steht das Impressum bei gedruckten Büchern meist am Anfang, bei eBooks aber ganz am Ende.

Nachwort/Danksagungen

Ich habe hier im Blog sehr viel zur Entstehung von Steppenbrand geschrieben und ich denke, dass das auch in einem Buch sinnvoll sein kann. Gerade wenn man ein bisschen vom Mainstream abweicht, interessieren sich die Leser vielleicht auch dafür, wie man auf seine Gedanken kommt. Andererseits kann es auch interessant sein, zu wissen, ob eine Geschichte isoliert für sich geschrieben wurde oder in einem größeren Kontext steht.
Auch zum Codex Aureus ließe sich z. B. noch einiges erzählen.

Bei Danksagungen zweifle ich ein bisschen am Sinngehalt. Als Leserin überblättere ich diese Listen aber regelmäßig. Trotzdem finden sie sich immer wieder. Irgendeinen Grund dafür wird es also geben. Klar: Wenn man von jemandem unterstützt wurde, ist es selbstverständlich, sich zu bedanken. Aber haben die Unterstützer etwas davon, erwähnt zu werden? Ist es gut für das Ego? Oder bringt es dem Autor einen Nutzen, weil er mit den Danksagungen Anstand demonstriert? Vielleicht ist die Liste aber auch ein Hinweis darauf, wie gründlich er zu einem Thema recherchiert hat (wenn darin besondere Experten genannt werden).

Autorenvita

Bei Printausgaben steht die meist auf der Rückseite des Schmutztitels. Bei eBooks scheint es kein System zu geben. Bei den Verlagsausgaben wird teilweise die Gestaltung der Printversion übernommen, andere verzichten ganz darauf. Bei Indie-Autoren steht die Vita (wenn es eine gibt) mal vorn, mal hinten.
Die Frage ist natürlich: Braucht man das? Ich denke, schon. Jedenfalls macht man nichts verkehrt, wenn man die Vita drin hat. So haben die Leser eine Chance, einen ein bisschen besser kennen zu lernen. Wenn ihnen das Buch gefallen hat, werden sie sich den Namen merken und die Chancen steigen, dass sie auch das Nächste kaufen.
Weil ich davon ausgehe, dass Leser sich aber in erster Linie für die Geschichte interessieren, würde ich die Vita ans Ende setzen.

Hinweise auf andere Veröffentlichungen

Wenn man noch andere Bücher geschrieben hat, sollte sich auch darauf ein Hinweis finden. Das kann z. B. im Anschluss an die Vita geschehen.

Social-Media

Wenn man in sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollte man auch im Buch darauf hinweisen, wenn man möchte, dass Leser einem folgen.

Newsletter

Auch auf Newsletter sollte man hinweisen, wenn man einen hat.

Jetzt bin ich gespannt auf Reaktionen. Stimmen meine Einschätzungen? Ist irgendwas totaler Kokolores? Oder habe ich etwas vergessen?