Geisterstunde

Wir nähern uns Halloween, Allerseelen und Samhain; der Zeit, in der die Grenzen zwischen der Welt der Toten und der der Lebenden dünn werden. Passend dazu ist die Tagesaufgabe des IndieBuchtobers: ein Buch mit Geistern.

Da in meinen Büchern immer mal wieder Geister auftauchen, nutze ich die Gelegenheit selbst ein bisschen Werbung zu machen. Meine „Lieblingsgeister“ sind Seraina, Hulda und Pirmin, deren Geschichte in Der Fluch des Spielmanns erzählt wird. Der Erzähler ist ein „Kollege“; der einzige Überlebende einer Truppe fahrender Spielleute.

Buchcover: Der Fluch des Spielmanns

Wer sind die drei Geister, die Corvin nachts heimsuchen und ihn sogar bis in die Hütte von Vater Gion verfolgen?
Seine Beichte offenbart eine tragische Liebesgeschichte. Aber natürlich sind die Dinge noch weit komplizierter.

Der dritte Band des Codex Aureus entführt ins frühe Mittelalter, in eine Zeit, in der der Hexenglaube höchst lebendig war und ein unbedachtes Wort tödliche Folgen haben konnte.

(Klappentext)

Der Erzählung liegt so etwas wie eine wahre Geschichte zugrunde: Vor einigen Jahren wurde an einer abgeschiedenen Stelle der Schweizer Alpen ein Grab gefunden, in dem drei Skelette lagen. Oder besser gesagt: Die Überreste von drei Skeletten, denn im Grunde handelte es sich nur noch um die großen Knochen. Archäologen stellten fest, dass sie im frühen Mittelalter bestattet worden waren. Allerdings entsprach die Bestattung in keiner Weise den damals üblichen Begräbnissitten. Außerdem wiesen alle drei Skelette erhebliche Verletzungen auf, wie sie eigentlich nur aus kriegerischen Auseinandersetzungen bekannt sind. Aber ein Krieg in dieser Gegend? Außerdem gehörten zwei der Skelette Frauen. Kurz gesagt: Das Ganze war ein Rätsel. Nichts passte zusammen.

Ich habe versucht, aus den Teilen ein stimmiges Bild zu machen. Ob das gelungen ist, müssen andere entscheiden.


01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Werwölfe bei Neumond
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbisgemetzel
03.10.Supernatural18.10.Gesucht wird ein Herbstkrimi
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstlich-schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Geisterstunde
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.Der Herbst, der Herbst,
der Herbst ist da
26.10.Buch und Schal
12.10.Heißes für die kalte Zeit27.10.schwarz und orange
13.10.Nun schlägt es dreizehn28.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichte29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

Mehr über den IndieBuchtober findest du auf der Webseite von Indie-Buecher.com.

(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten.)

Ich brauche noch einmal Hilfe

Im IndieBuchtober, der Challenge rund um Indie-Bücher wird heute das allergruseligste Buch gesucht. Aber wie ich schon in mehreren Beiträgen erzählt habe, kann ich mit Grusel wenig anfangen. Mir gruselt es einfach nicht. Spannung ist etwas anderes. Spannung empfinde ich durchaus, aber Angst vor dem Übernatürlichen? Mir machen die Lebenden Angst, nicht die Toten oder irgendwelche paranormalen Phänomene.*

Nun gehört das Übernatürliche zum Grusel aber nun mal dazu. Deshalb meine Frage an dich: Wovor gruselt es dich? Was ist das allergruseligste Buch das du je gelesen hast? Schön wäre, wenn es aus einem kleinen, unabhängigen Verlag kommen würde oder im Selfpublishing produziert wäre. Aber da ja nur ich an der Challenge teilnehme, ist das kein Muss.

Quelle: DasWortgewand via pixabay

*Wie mir gerade auffällt, stimmt das nicht so ganz. Nachdem ich O Tannenbaum geschrieben und veröffentlicht hatte, wurde mir beim Kauf des Weihnachtsbaums durchaus mulmig. Natürlich wusste ich, dass ich damit garantiert keine rachsüchtige Dryade nach Hause bringe. Schließlich war Velona meine Erfindung. Aber mein Unterbewusstsein war nicht so leicht zu überzeugen.
Egal. Trotz dieser Nachwirkungen ist O Tannenbaum keine Gruselgeschichte.


Alle Aufgaben der IndieBuchtober Challenge auf einen Blick:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Werwölfe bei Neumond
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbisgemetzel
03.10.Supernatural18.10.Gesucht wird ein Herbstkrimi
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.Der Herbst, der Herbst,
der Herbst ist da
26.10.Buch und Schal
12.10.Heißes für die kalte Zeit27.10.schwarz und orage
13.10.Nun schlägt es dreizehn28.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichte29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

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(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten.)

Zombie-Apocalypse now!

Wenn der Oktober endet, beginnt die richtig gruselige Jahreszeit, in der die Grenzen zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten dünn wird. Feste wie Halloween, Allerseelen oder Samhain dienen auch dazu, die Geister zu besänftigen, die diese Grenze vielleicht passieren, damit sie nicht zu viel Unheil anrichten.

Aber noch ist es nicht so weit. Deshalb geht es heute noch einmal um die, die nicht so ganz tot sind. Um Untote. Genauer gesagt: um Zombies.

Ich muss gestehen, dass ich der üblichen Spielart dieser Hirnfresser wenig abgewinnen kann. Deshalb meide ich sie üblicherweise, so gut es denn eben geht. Aber der IndieBuchtober, d. h. die Challenge rund um Bücher von Selfpublisher:innen und aus kleinen, unabhängigen Verlagen sieht für heute das Thema „Zombies“ vor. Deshalb stelle ich heute Gefesselt – Der Anfang von Elenor Avelle vor.

Der Ausbruch der Seuche, die die Menschheit vernichtet, ist noch Jahre entfernt, doch schon jetzt werden Entscheidungen getroffen, die in die Katastrophe führen …
Rebecca und ihre Zwillingsschwester sind unzertrennlich – bis Gabriella ein Jobangebot von der Firma Genetics erhält und kurz darauf spurlos verschwindet. Aus sämtlichen Erinnerungen getilgt, glaubt nur noch Rebecca an ihre Existenz. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, macht sie sich auf die Suche nach den Verantwortlichen, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich begibt. […]
– und der Ausbruch rückt unaufhaltsam näher.

(Auszug aus dem Klappentext)

Ich habe Gefesselt noch nicht ausgelesen, daher kann ich noch kein abschließendes Urteil abgeben. Aber ich kenne Elenor Avelles Bücher seit Infiziert – Geheime Sehnsucht, das den Auftakt der Reihe „Die verfallene Welt“ bildet und ich mag die Art, wie sie schreibt. Was mir ihre Bücher trotz Zombies sympathisch macht, ist, dass Zombies nur ein Teil einer dystopischen Entwicklung sind – und nicht mal der wichtigste. Dementsprechend liegt der Fokus nicht auf Ekelfaktoren, sondern darauf, wie Menschen mit einer Katastrophe umgehen, bzw. wie sie hineingeraten.


Alle Aufgaben der IndieBuchtober Challenge auf einen Blick:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Werwölfe bei Neumond
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbisgemetzel
03.10.Supernatural18.10.Gesucht wird ein Herbstkrimi
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.Der Herbst, der Herbst,
der Herbst ist da
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12.10.Heißes für die kalte Zeit27.10.schwarz und orage
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14.10.schaurige Kurzgeschichte29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

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Gesucht wird ein Herbstkrimi

Literarisch gesehen ist der Herbst eine vernachlässigte Jahreszeit. Abgesehen von ein paar Anthologien rund um Halloween, herrscht genreübergreifende Ödnis. Geliebt wird im Frühling oder Sommer. Gemordet gerne im Winter – vielleicht, weil das Blut dann so schön im Schnee glitzert, vielleicht aber auch, weil der Winter es leicht macht, Metaphern für Einsamkeit, Trauer und Tod zu finden. Nur der Herbst ist mal wieder außen vor.

Seltsam eigentlich, denn auch der Herbst bietet mit Erntezeit, Regen und den länger werdenden Nächten reichlich Metaphern für Tod und Sterben. Außerdem lassen sich gerade im Herbst sehr spezifische Tode kreiren: Der durch Pilzvergiftung zum Beispiel. Jagdunfälle, die vielleicht gar keine sind. Amok laufende Erntemaschinen. Und a pro pos Ernte: Die Kartoffelernte kann notdürftig verscharrte Leichen zu Tage fördern. Oder beim Abnehmen der Halloweendekoration stellt sich heraus, dass eine besonders schaurige Puppe gar keine Puppe war, sondern der seit Wochen vermisste Sohn der Bürgermeisterin …

Wie du siehst, fällt mir ad hoc eine ganze Menge zu Krimi und Herbst ein. Leider fällt mir partout kein Krimi ein, der das umsetzt.

Das ist insofern doppelt schade, weil die heutige Aufgabe des IndieBuchtobers darin besteht, einen Herbstkrimi oder -Thriller vorzustellen. Natürlich wieder einen, der im Selfpublishing herausgegeben wurde oder in einem der kleinen, unabhängigen Verlage erschienen ist. Ich lese gerne Krimis. Aber mir ist absolut keiner eingefallen.

Das heißt doch. Einer. Auch, wenn puristische Geister vielleicht bemängeln, dass das eigentlich Fantasy sei, weil die Geschichte in einer alternativen Wirklichkeit spielt, in der Geister, Feen und Götter existieren. Außerdem ist die Ermittlerin eine Hexe. Eine echte Hexe mit entsprechendem Diplom.
Aber in dieser alternativen Wirklichkeit ist Allerseelenkinder von Diandra Linnemann so etwas wie ein Regio-Krimi. Außerdem entspricht es genau der Zeitvorgabe, denn der Hauptteil der Handlung spielt Ende Oktober, kurz vor Samhain.

MAGIC CONSULTANT AND SOLUTIONS. Dieser Slogan steht auf Helena Weides Visitenkarte. Aber als der Bonner Bürgermeister sie persönlich damit beauftragt, eine verschwundene Wicca zu suchen, hilft ihr das auch nicht weiter. Die Verschwundene hat nämlich nicht nur einen heimlichen Liebhaber, ein ungeborenes Kind und einen merkwürdigen Hexenzirkel, sondern auch eine dubiose Vergangenheit.

(Auszug aus dem Klappentext)

Diandra Linnemann ist Selfpublisherin. Allerseelenkinder ist der Auftakt ihrer Serie Magie hinter den sieben Bergen und sowohl solo als Print oder E-Book verfügbar oder als Teil von Magie hinter den sieben Bergen, Sammelband 1 (Sommer).

Zartbesaitete Gemüter sollten allerdings die Hände davon lassen, denn die Geschichte enthält nicht nur äußerst unappetitliche Zombies, sondern auch auch explizite, sehr anschaulich geschilderte Gewaltszenen und sehr viel Blut.

Alle Aufgaben der IndieBuchtober Challenge auf einen Blick:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Werwölfe bei Neumond
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbisgemetzel
03.10.Supernatural18.10.Gesucht wird ein Herbstkrimi
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.Der Herbst, der Herbst,
der Herbst ist da
26.10.Buch und Schal
12.10.Heißes für die kalte Zeit27.10.schwarz und orage
13.10.Nun schlägt es dreizehn28.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichte29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

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Wir gruseln uns weiter

Im IndieBuchtober soll es heute um ein gruseliges Buch gehen und nun sitze ich schon eine ganze Weile da und grüble, was ich eigentlich gruselig finde. Die üblichen Kategorien sind mir natürlich geläufig. Irgendwas Düsteres mit Gespenstern, Blut, Tod, alten Knochen, Gefahren und – vielleicht zur Krönung noch – über einen dunklen Himmel jagende Wolkenfetzen. Das Problem ist nur: Mir geht es dabei ein bisschen wie dem Protagonisten im Märchen Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. Ich finde es sehr stimmungsvoll, nur gruselt es mich dabei kein bisschen.

Vor ein paar Jahren war ich mit meinem älteren Sohn auf einer Mittelalterveranstaltung in Österreich. Für einige Tage haben wir zusammen mit anderen die Burg eines kleinen Orts in den Alpen belebt. Abends hatten wir frei und saßen oft noch lange mit den anderen Darstellern zusammen. Aber den einen Abend fragte mein Sohn, ob ich Lust, mit ihm noch spazieren zu gehen. Unser Spaziergang führte uns zum Friedhof und weil das Tor offen stand, sind wir hineingegangen.
Das Licht der Straßenlaternen reichte nicht bis hierher, aber vor fast jedem der Grabsteine brannte ein ewiges Licht. Im Schein der rot flackernden Lichter gingen wir bis zu einer kleinen Kapelle. Keiner von uns sprach. Es gab auch keinen Eulenschrei. Das einzige Geräusch war das Knirschen der Kiesel unter unseren Füßen.

Als Schriftstellerin weiß ich, was man mit einem solchen Setting machen könnte. Vielleicht werde ich es irgendwann sogar einmal nutzen. Aber in der Realität lauterten keine Gefahren. Der Friedhof war genau das, was sein Name ausdrückt: Ein Ort des Friedens.

Warum sollte ich mich in Büchern vor Dingen fürchten, die mir im Leben nichts ausmachen? Was ich an gruseligen Büchern genieße ist im Grunde nicht viel anders als das, was ich auch an andern mag: das Spiel mit Erwartungen und die daraus resultierende Spannung.

Cover des Buchs "Schwesternband" von Wiebke Tillenburg

Wenn du nach alledem immer noch auf einen Tipp für ein gruseliges Buch hoffst, dann rate ich dir zu Schwesternband von Wiebke Tillenburg. In dieser kurzen Geschichte steckt viel mehr als klassischer Grusel. Schwesternband ist eine moderne Gothic Novel mit viel Familiengeschichte und einem wirklich schaurigen Ende. Voller Geheimnisse und sehr gut geschrieben. Aber sage nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!

Wiebke Tillenburg ist Selfpublisherin. Schwesternband ist bei Twenty Six erschienen und sowohl als E-Book als auch als Print erhältlich.



Alle Aufgaben der Challenge auf einen Blick
:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Buch mit Werwölfen
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbis
03.10.Supernatural18.10.Herbstkrimi oder -Thriller
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.gruseliges Buch23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.herbstliches Cover26.10.Buch und Schal
12.10.Buch und Heißgetränk27.10.schwarz und orage
13.10.Seite/Kapitel 13 Satz 1328.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichten29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

Mehr über den IndieBuchtober findest du auf der Webseite von Indie-Buecher.com.

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Supernatural

Nein, hier geht es nicht um die Serie. Dieser Monat steht ganz im Zeichen des IndieBuchtobers, der Challenge von Indie-Buecher.de. Hier geht es um Bücher. Genau genommen um Indie-Bücher, d. h. solche, die nicht in den großen Publikumsverlagen erschienen sind.

„Supernatural“ beschreibt die heutige Tagesaufgabe: „Übernatürliches“. Also das, was mit Naturgesetzen nicht zu erklären ist. Alles, was mit Göttern zu tun hat, mit Dämonen, Geistern oder Feen. Auch Kräfte können darunter fallen, wie die Fähigkeit der Gestaltwandlung, des Gedankenlesens und der Telekinese.

Damit ist das Thema des Tages eine Steilvorlage, einmal ganz schamlos Eigenwerbung für den Codex Aureus zu betreiben. Dass selbstverlegte Bücher Indie sind, wird wohl kaum jemand bestreiten. Und wie so oft in der Fantastik, lauert das Übernatürliche auch in meinen Geschichten. Mal versteckter wie bei Steppenbrand, wo offen bleibt, ob Dejasirs Halsschmuck vielleicht doch mehr ist, als eine wunderbare Goldschmiedearbeit und ob er und Shoulaika nach ihrem Tod wirklich zu Geistern wurden. Das Übernatürliche kann aber auch ganz offen auftreten, wie zuletzt in den beiden Kurzgeschichten in Was von ihnen blieb.



Alle Aufgaben der Challenge auf einen Blick:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Buch mit Werwölfen
02.10. Kerze und Buch17.10.Kürbis
03.10.Supernatural18.10.Herbstkrimi oder -Thriller
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Gruselzitat20.10.das allergruseligste Buch
06.10.schwarze(s) Cover21.10. herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.gruseliges Buch23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.herbstliches Cover26.10.Buch und Schal
12.10.Buch und Heißgetränk27.10.schwarz und orage
13.10.Seite/Kapitel 13 Satz 1328.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichten29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

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Indiebuchtober – die etwas andere Challenge

Gestern auf Twitter gesehen: Eine Challenge für Indie-Bücher – und dann auch noch überwiegend Fantastik. Genau mein Beuteschema! Ich bin sicher, da den einen oder anderen Beitrag beisteuern zu können. Sei es hier im Blog oder auch mal ausschließlich auf Twitter (wenn ich mich ganz kurz fassen muss).

Dann werde ich den Sonntag mal für die Planung nutzen, um die Beiträge nicht immer erst auf den allerletzten Drücker fertig zu haben.

Neues aus dem Autorenleben

Coverentwurf1 kleinAuf KeJas BlogBuch ist eine absolut wundervolle Besprechung zu „Was von ihnen blieb“ erschienen: 3 Geschichten – 3 Eindrücke | Nike Leonhard und Michael Leuchtenberger.

Janna schreibt:

Im Gesamten hat mir „Was von ihnen blieb“ atmosphärisch gut gefallen und ein mehr als passender Titel für beide Novellen. Auch das Cover ist absolut wundervoll, fast schon schade das es das Buch nur als eBook gibt.

Muss ich dazusagen, dass mich die Bewertung sehr glücklich gemacht hat?

Was war und was wird

Was 2018 für mich bedeutet hat

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückschaue, ist vieles gut, manches mau und leider sehr viel auch miserabel gelaufen. Ganz wunderbar war die Zeit auf der Leipziger Buchmesse. Hier muss ich ganz vielen Leuten DANKE! sagen. Den Freunden von Lebendige Geschichte zum Beispiel, die mich äußerst gastfreundlich aufgenommen haben. Dem Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA), der mich zur Podiumsdiskussion „Was macht mich zum Schriftsteller“ eingeladen hatte. Vor allem aber den Schwestern vom Nornennetz, die es mir ermöglicht haben, meine Bücher in wirklich fantastischer Umgebung zu präsentieren, und die außerdem eine Lesung, sowie eine Podiumsdiskussion zu „starke Frauen in der Fantastik“ organisiert haben.

LBM18 am Nornenstand
Foto: Elenor Avelle

Der absolute Tiefpunkt des Jahres war der sehr überraschende Tod meines Vaters. Es war nicht der einzige Todesfall in der Familie dieses Jahr. Aber die Art seines Todes und ganze Drumherum waren, gelinde gesagt, sehr unschön. Auch sonst er hat mich stärker getroffen, als ich es für möglich gehalten hätte. Dazu kam eine neue Krebserkrankung bei meiner Mutter, die ich – anders als die im letzten Jahr – aber mehr oder weniger nur aus der Ferne begleiten konnte. Mit alledem zurechtzukommen, hat viel Zeit und Kraft gekostet, was schließlich in einer Depression mündete, an der ich immer noch knabbere.
Dass mein „kleiner“ Sohn sich kurz vor Weihnachten noch das Bein gebrochen hat und nun zu 100% pflegebedürftig ist, war dann nur noch der Vogelschiss auf dem Misthaufen.

Coverentwurf1 klein

Daher bin ich dieses Jahr auch weit hinter meinen Schreibplänen zurückgeblieben. Das Werwolfprojekt ist so häufig ins Stocken geraten, dass ich irgendwann den Faden nicht wiedergefunden habe. Auch der Roman „Steppe und Steine“ liegt vorläufig wieder auf Eis.
Um in diesem Jahr überhaupt etwas zu veröffentlichen, habe ich auf zwei ältere Geschichten zurückgegriffen. Meine Leser mögen mir dieses Recycling verzeihen.

Immerhin habe ich etwas veröffentlicht und betrachte das schon als kleinen Erfolg, zumal das Cover zu „Was von ihnen blieb“ wirklich wunderschön geworden ist. Auch das ist eine Eigenleistung, auf die ich stolz bin.

Was 2019 kommen soll

Der Dezember ist aber nicht nur die Zeit der Rückbesinnung, sondern auch dafür, Pläne für das neue Jahr zu schmieden.
Eigentlich wollte ich jetzt verkünden, dass ich im Januar meinen privaten WriMo ausrufen und endlich „Steppe und Steine“ fertig schreiben werde. Das hat sich vorläufig zerschlagen, ich hoffe aber, dass es im März oder April klappt.
Im Februar bin ich als Gast zur Jubiläumsveranstaltung „Literatur unter Strom“ des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach Aschaffenburg eingeladen, wo ich sowohl an einer Podiumsveranstaltung teilnehmen als auch eine Lesung halten werde.
Außerdem will ich neben dem Werwolfwestern noch mindestens eine weitere Erzählung für den Codex Aureus schreiben.

Der Codex Aureus wird im Lauf des Jahres einen eigenen, unabhängigen Webauftritt bekommen. Dazu soll neben einer selbst gehosteten Webseite auch eine Social-Media-Präsenz gehören. Ich hoffe, dadurch gezielter Leserinnen und Leser ansprechen zu können.
Der Webspace und die Adresse sind schon reserviert, ein Twitteraccount ist angemeldet. Es geht also „nur noch“ darum, beides mit Leben zu füllen.

Und du? Was sind deine Pläne für 2019?

Von Liebe, Tod und Geistern

Eigentlich wollte ich, angeregt von einer Twitter-Diskussion über Liebe und Romance schreiben. Dann fiel mir auf, dass das vielleicht nicht die beste Idee ist; genauer gesagt und ich dazu besser den Mund halten sollte, weil Liebe und Romantik bei mir gerne tödlich ausgehen. „Steppenbrand“ enthält eine Liebesgeschichte mit tödlichem Ausgang. In „Der Fluch des Spielmanns“ führt das Begehren zu einer Frau zur Katastrophe. Die Dryade in „O Tannenbaum“ liebt ihren Baum so sehr, dass sie dafür über Leichen geht. Nur Silke, die Vampirin aus „Biss zum letzten Akt“ liebt niemanden (außer sich selbst vielleicht) – und oh Wunder – niemand stirbt.

In „Was von ihnen blieb“ gibt es naturgemäß Tote. Ohne Tote keine Geister. Aber niemand stirbt im Laufe der Handlung. Was daran liegen könnte, dass es auch keine Liebesgeschichte gibt.
Ich hoffe nicht. Ich hoffe, irgendwann eine Geschichte erzählen zu können, in der sich zwei Wesen ineinander verlieben und tanzend in einen Sonnenuntergang voller Geigen entschwinden. Ok. Ganz so kitschig muss es vielleicht nicht werden. Aber bevor ich nicht wenigstens ein ganz kleines Happy End gestiftet habe, erzähle ich besser nichts von Liebe und Romantik.

Vorankündigung 1