[Projekte] Es geht voran

Gestern habe ich endlich die Überarbeitung der Vampirgeschichte abgeschlossen und sie den Testlesern geschickt. Jetzt bibbere ich den Urteilen entgegen. Das tue ich zwar jedes Mal, wenn ich eine Geschichte aus der Hand gebe, aber dieses Mal noch ein bisschen mehr als sonst, denn diese Geschichte viel realistischer und gleichzeitig literarischer als alles, was ich bisher veröffentlicht habe.

Bis alle Rückmeldungen vorliegen, werde ich die Arbeit an der neuen Geschichte aus der Welt der Khon wieder aufnehmen. Das Handlungsgerüst steht zwar im Wesentlichen, aber in der Mitte lauert noch eine große Qualle. Wer selber schreibt kennt das vermutlich: Man weiß recht genau, was passiert, aber dann kommt eine Stelle an der alles weich und schwammig wird. Eine Qualle eben. Man könnte auch Treibsand dazu sagen. Aber egal, wie man es nun bezeichnet, muss ich entweder einen Weg drumherum finden oder eine Brücke darüber bauen.

Und ich will endlich den lange versprochenen Newsletter fertig stellen.

[Schnipsel] Sorgen und Nöte moderner Großstadtvampire

Sie achtete darauf, sich unauffällig zu verhalten, kleidete sich dezent, grüßte höflich im Vorbeigehen und zahlte vorbildlich Steuern, Abgaben und Fahrkarten. Geldsorgen hatte sie trotzdem keine. Jetzt, da sie eine eigene Wohnung besaß, reichte das Geld aus den Brieftaschen ihrer Opfer, um die laufenden Kosten zu decken.
Dass sie ein ganz anderes Problem hatte, merkte sie im August 1985, als sie eine neue Jahreskarte kaufen wollte und die Frau hinter dem Schalter ihren Ausweis mit der Bemerkung zurückgab: »Der ist leider abgelaufen. Den müssen sie erst verlängern, Vorher kann ich ihnen keine neue Fahrkarte ausstellen.« Sie warf einen Blick auf Silke. »Aber immerhin müssen Sie kein neues Foto machen. Sie sehen ja noch keinen Tag älter aus, als auf dem Bild hier.«
Bei einem Mann hätte Silke vielleicht an Schmeichelei und einen Flirtversuch geglaubt und den Ausweis unbesehen eingesteckt. So aber schrillten sämtliche Alarmglocken. Das Bild war zehn Jahre alt und unter der peinlichen Frisur guckte tatsächlich noch genau das gleiche Gesicht hervor, das ihr jeden Tag aus dem Spiegel entgegenblickte.

Aus: Biss zum nächsten Akt – demnächst als eBook erhältlich!

[Selfpublishing] E-Lending – erlaubte Abzocke

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Bericht über die Session von Janet Clarke auf dem Literaturcamp Heidelberg stehen. Statt dessen habe ich mich entschlossen speziell über eines der Themen zu bloggen, die Janet bei ihrer Sitzung auch angesprochen hatte: Das E-Lending.

Das Wort klingt schon nach Elend und genau das ist es in meinen Augen auch. E-Lending bedeutet nichts anderes, als dass sich Bibliotheken die Möglichkeiten von eBooks voll zunutze machen können. D. h. statt Lizenzen müssen sie nur noch ein Exemplar eines eBooks kaufen und können es dann so unbegrenzt vielen Nutzern gleichzeitig zugänglich machen. Das ist natürlich ein schöner Vorteil für die Onleihe gegenüber Amazon, da die Onleihe ja noch mal deutlich günstiger ist. Im Prinzip bekommt die Onleihe damit das Recht, genau das zu tun, was Piratenseiten schon lange machen. Nur eben legal.

Für Verlage, Selfpublisher und Autor*innen ist eine Katastrophe.

Genau das hat der Bundestag aber gerade beschlossen. Versteckt im Gesetz zur Änderung des Urheberrechts in Bildung und Wissenschaft.  Allerdings beschränkt sich die Regelung nicht auf wissenschaftliche Bibliotheken oder wissenschaftliche Werke, sondern gilt allgemein für alle Bibliotheken und alle eBooks. Die einzige Beschränkung besteht darin, dass pro Sitzung nur bis zu zehn Prozent des Buches heruntergeladen werden dürfen. Diese „Beschränkung“ ist jedoch Augenwischerei, weil keine Begrenzung der Sitzungen vorgesehen ist. Wenn man 10% ausgelesen hat, holt man sich einfach die nächsten 10% ohne Wartezeit.
Und da Dateien nicht abnutzen, geht das unbegrenzt lange. Für die Bibliotheken eine große Ersparnis, da sie eBooks – anders als gedruckte Bücher – nicht nachkaufen muss. Wunderbar auch für die Leser*innen, die so noch billiger an Lesestoff kommen.

Nur diejenigen, die die Bücher geschaffen haben, gehen leer aus.

Und erzähle mir jetzt keiner, das sei Werbung!


Bei der Veröffentlichung hatte ich ganz vergessen, eine Quelle mitzuliefern. Hier ist ein Artikel aus dem Börsenblatt, der sich u.a. mit diesem Thema befasst.

[Werkstattplaudereien] Plotbunny und neue Gäste

Mir ist ein neues Plotbunny zugelaufen und es hat eine wunderschöne, liebreizende Prinzessin mitgebracht. Eine auch noch, deren Lebensziel einzig darin besteht, standesgemäß zu heiraten.

Ihr Wunsch wird sich erfüllen. Sie wird den Prinzen des Nachbarreichs heiraten und am Ende auf einem Einhorn in den Sonnenauf- oder Untergang reiten. Bei letzterem bin ich noch nicht ganz sicher. Wo ich mir allerdings sicher bin ist, dass vorher sehr viele schlimme Dinge passieren.

Vorläufig sind Prinzessin samt Einhorn im Gartenhaus untergebracht, weil in meinem Oberstübchen aktuell kein Platz für die Beiden ist. Vielleicht, wenn die Vampirin endlich ausgezogen ist.

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Eine schnelle Skizze des Plotbunnies mit der Prinzessin. Das Einhorn fremdelt noch und wollte trotz aller Versprechungen der Prinzessin nicht auf’s Bild.

#mamaschreibt – eine Tagesbilanz

Das Abendessen ist verputzt, der Geschirrspüler läuft, die Kinder haben sich in die Zimmer verzogen. Zeit, den gemütlichen Teil des Abends zu beginnen. Jetzt könnte ich noch ein bisschen schreiben.
Allerdings steht in knapp 14 Tagen das 30jährige Jubiläum meines Mittelaltervereins an und meine neue Ausstattung ist noch nicht fertig. Also muss das Schreiben hintenan stehen.

Aber bevor ich das Nähzeug rauskrame, möchte ich noch kurz Bilanz über den Tag ziehen. Die Planung für einen normalen Freitag sieht bei mir so aus:
06:00 – ca. 07:20 Tagesbeginn
Aufstehen, kurz durchs Bad, Kinder wecken, und ins Bad scheuchen, Tabletten für Kind 2 rauslegen, Brotdosen bestücken (2 belegte Brote, Obst, kl. Süßigkeit), Kaffee aufsetzen, kontrollieren, ob die Kinder aus dem Bett sind, ggf. Kind(er) ins Bad scheuchen, anschließend Geschirrspüler ausräumen, (falls sich jemand wundert, warum hier nichts von Frühstück steht: meine zwei sind inzwischen so alt, dass sie sich ihr Müsli selber machen), Rechner hochfahren, eMails kontrollieren, Tagesplanung aktualisieren, 07:00 Kind 1 aus dem Haus scheuchen, Kind 2 beim Einräumen des Schulranzens assistieren, wenn sonst nichts ist, Social Media kontrollieren. ca. 07:20 Kind 2 ins Taxi setzen (wegen der Muskeldystrophie schafft er den Schulweg nicht mehr alleine), Kaffee austrinken, mit Frau Hund spazieren gehen.
09:00 – 14:00 Schreibzeit
Purer Luxus, fünf Stunden für mich, in denen ich an meinen Geschichten arbeite, Cover, und Layout mache, mich um Marketing, Social Media, Blogbeiträge etc. kümmere, oder Lektoratsaufträge abarbeite.
14:00 – 18:30 Haushalt
Wäsche, staubsaugen, Einkäufe erledigen, kochen.
Nach dem Abendessen beginnt der ungeregelte Teil.

Allerdings läuft der Tag selten so, wie geplant.

Heute hatte ich eigentlich geplant, morgens noch schnell einen angefangenen Blogbeitrag fertig zu schreiben. Allerdings musste mein Mann später ins Büro, d. h. er hatte Zeit, sich mit mir zu unterhalten und hat die natürlich genutzt. Also bin ich weder dazu gekommen, den Beitrag zu schreiben, noch die Mails abzurufen. Dafür musste ich um 09:15 aus dem Haus, weil um 10:00 ein Banktermin für meinen Mittelalterverein anstand. Also habe ich den Kaffee schneller getrunken, eine eilige Runde mit Frau Hund gedreht, den Mann verabschiedet und mich an meinen Blogbeitrag gesetzt.
Nach zwei Absätzen klingelte das Telefon, ein wichtiger Anruf vom Integrationsamt. Ich bin sehr froh, dass er kam, aber als wir durch waren, musste ich mich beeilen, um es rechtzeitig zu dem Termin zu schaffen.
Natürlich gab es danach noch Vereinskram zu besprechen. Dadurch war ich erst kurz vor zwölf wieder zurück. Kaffee kochen, Rechner hochfahren, Kopfschmerzen ignorieren, Mails kontrollieren. Ran an den Blogbeitrag. Gegen eins war der fertig. Ich auch. Allen guten Vorsätzen zum Trotz habe ich es nicht mehr geschafft, die Protagonistin der neuen Geschichte bis ins Tal der tanzenden Winde zu bringen.
Kurz vor zwei kam Kind 2 nach Hause, voller Geschichten und Neuigkeiten. Die Wäsche musste gemacht, der Einkaufszettel geschrieben, der Einkauf gemacht werden. Als ich nach Hause kam, war es schon Zeit, Abendessen zu kochen. Nebst Alternativgericht, weil sich während des Kochens rausstellte, dass das Übernachtungskind gegen eine der Zutaten allergisch ist.

Und nun ist der Tag sozusagen rum. Von meinen üppigen 5 Stunden Schreibzeit sind netto gerade mal zwei geblieben. Ein bisschen habe ich drangehängt, um diesen Artikel zu schreiben, der aber auch länger gedauert hat, weil ich natürlich nebenbei mit meinem Mann gesprochen habe. Außerdem ein Bett bezogen und Kind 2 gute Nacht gewünscht. Kind 1 wird ins Bett gescheucht, so bald der Beitrag fertig ist.

Warum ich das alles erzähle? Weil sich „Mutter und Autorin“ immer so gemütlich anhört. Als täte ich nichts anderes, als Kaffee zu trinken und nebenbei ein bisschen auf dem Computer zu tippen. Der Beitrag soll diesem Eindruck ein bisschen entgegenwirken. Zum Einen sind Schreiben und Homeoffice deutlich mehr, als nur ein paar Tasten zu drücken. Zum anderen ist Familie mehr, als nur gelegentlich einen Kopf zu streicheln. Zusammen ist es eine ganze Menge.
Ich will kein Mitleid. Ich habe diesen Lebensweg bewusst gewählt. Was ich will ist, dass mein Schreiben nicht als Hobby und meine Mutterschaft nicht als Freizeit abgetan wird. Was ich von meiner Umwelt erwarte ist, mit dem gleichen Respekt behandelt zu werden, wie damals, als ich noch einen Bürojob hatte und meine Arbeitszeiten meist nur von 9:00 bis 17:00 Uhr gingen.

#Autorinnenzeit: Welche Autorin würdest du gerne treffen oder hast du bereits getroffen?

Abgesehen von meiner Familie besteht mein privates Umfeld fast ausschließlich aus Menschen, die entweder Living-History betreiben oder schreiben. Interessanterweise bestehen zwischen den beiden Gruppen kaum Überschneidungen, wenn man von Sachbuchautorinnen, wie Dana Russow (Mara von Tusen) oder Katrin Kania mal absieht.
Trotzdem kenne ich eine Menge Autorinnen, die Meisten davon über die sozialen Medien, einige auch über die BartBroAutors, bei denen ich für einige Zeit Mitglied war und ein paar auch von anderen Schreibprojekten und -seminaren.

Autorinnen, die ich schon mal getroffen habe

Wenn ich hier jede aufführen würde, die ich schon mal auf einer Messe oder einem Seminar getroffen hätte, würde das eine ziemlich lange Liste werden, die nicht nur langweilig zu lesen wäre, sondern auch nach Name-Dropping klänge. Deshalb beschränke ich mich lieber auf drei, mit denen ich intensiveren Kontakt habe oder hatte und zu denen ich auch ein bisschen sagen kann.

Als Erste möchte ich Ute Weber nennen, weil sie auch die Erste war, mit der ich persönlichen Kontakt hatte. Ute und ich haben uns über das Online-Schreibseminar kennengelernt, mit dem der Autorenhausverlag das Buch „Ein Roman in einem Jahr“ promotet hat. Wir haben ziemlich schnell festgestellt, dass wir nicht nur etwa gleich alt sind und eine ähnliche Biographie haben (wobei sie im Gegensatz zu mir sogar promoviert hat), sondern uns auch Lesevorlieben, Weltsicht und Humor verbinden. Ihrer ist allerdings noch mal eine ganze Ecke pointierter als meiner, wie sehr schnell klar wird, wenn man ihr auf Twitter folgt. Sie schreibt Gegenwartsliteratur. Unfassbar gut, sehr assoziativ und bildhaft und gleichzeitig unglaublich dicht. Jedes Mal, wenn ich etwas von ihr lese, denke ich: „Scheiße, ist das geil! Warum kann ich das nicht?“
Deshalb finde ich es auch schade, dass aus ihrem damals begonnenen Romanprojekt nichts wurde, sondern bisher „nur“ eine Sammlung ihrer Bonmots erschienen ist (Unfug. Tiefe Gedanken, auch in seichten Gewässern, DRM-freies E-Book, erschienen bei Frohmann 2012, ISBN ePub: 9783944195001, Kindle Edition: ASIN B00993J80M, EUR 3,99).
Leider ist der Kontakt zwischen uns ziemlich eingeschlafen. Vielleicht schaffe ich es ja, diesen Post zum Anlass zu nehmen, daran etwas zu ändern.
Mehr über Ute gibt es auf ihren Autorenseiten auf Facebook und Tumblr.

Die Zweite ist Nika Sachs, auch bekannt als Bordsteinprosa, die auch diejenige ist, mit der ich mich aktuell am häufigsten treffe. Nika schreibt nach eigenem Bekunden literarische Erotik, wobei ich dazu eher Gegenwartsliteratur sagen würde, weil ihre Themen weit über die erotischen Elemente hinausgehen. Für mich sind ihre Geschichten weitaus mehr durch die Tiefe des Gefühlslebens ihrer Protagonisten geprägt. Nikas Sprache ist hintergründig und bildhaft.
Nika veröffentlicht als Selfpublisherin. Bisher ist von ihr eine Novelle erschienen: Namenlos, die sowohl als Hardcover als auch als eBook erhältlich ist. Weitere Bücher sind in Arbeit. Das nächste, ein Tagebuchroman soll im Herst herauskommen.
Mehr über Nika Sachs gibt es auf ihrem Blog.

Als dritte möchte ich unbedingt noch Michaela Stadelmann alias Textflash vorstellen, auch wenn ich sie nur sehr kurz (viel zu kurz für meinen Geschmack) auf der Leipziger Buchmesse getroffen habe. Wir kennen einander aber schon länger, folgen uns mit unseren Blogs und auf Twitter gegenseitig und stehen auch sonst in ständigem Kontakt.
Michaela war selbst schon Verlegerin. Sie hat unter dem Pseudonym Alicia Mirowna Balettromane herausgebracht und schreibt als Mikhaela Sandberg Schwedenkrimis. Ihr Erstling, „Schweig Still„, ist 2016 bei Ullstein Midnight erschienen, ein weiterer soll demnächst folgen. Als sei das nicht genug, arbeitet sie außerdem als freie Lektorin. Die Buschtrommel sagt, sie sei sehr gut.
Zu Michaelas Balettromanen kann ich wenig sagen, aber „Schweig still“ habe ich gerne gelesen. Gute Unterhaltung mit dem nötigen Schuss Suspense, aber ohne die unmotivierte Brutalität, die viele Skandinavienkrimis auszeichnen.
Michaela ist unglaublich hilfsbereit und ein Quell des Wissens. Ich hoffe stark, dass wir irgendwann mal Zeit für ein längeres Treffen finden.
Mehr über ihre verschiedenen Facetten gibt es auf Michaelas Blog.

Der Vollständigkeit halber, sollte ich vielleicht auch noch Margaux Navara anführen, mit der ich mich lange auf der Leipziger Buchmesse unterhalten habe und die mir viel über Selfpublishing verraten hat. Aber leider kann ich kaum mehr über sie sagen, als dass sie BDSM-Erotik schreibt.

Autorinnen, die ich gerne treffen würde

Das wird nun leider doch eine Liste. Die Reihenfolge ist vollkommen willkürlich und garantiert habe ich jemanden vergessen:

  • Carola vom Schreibkasten, deren Blog ich schon seit langem folge. Sie hat zwar noch nichts veröffentlicht, aber ich weiß, dass sie an etwas dran ist.
  • Elenor Avelle, die ich über die Rechargers kenne und die uns mit tollen Ideen und Zeichnungen versorgt. Ihr erstes Buch soll demnächst erscheinen.
  • Eva-Maria Obermann, die sich die Pfingstaktion der Rechargers ausgedacht hat. Ihren Roman „Zeitlose – Simeons Rückkehr“ muss ich irgendwann auch noch mal lesen.
  • Sarah und Rahel von Clue Writing, die nicht nur Kurzgeschichten schreiben und podcasten, sondern auch Wettbewerbe ausrichten, um mit ihnen Strategien und Taktiken zur Erringung der Weltherrschaft durchzugehen.
  • Nora Bendzko, um mit ihr über Phantastik zu diskutieren und mal die Musik zu hören, die sie macht.
  • Evanesca Feuerblut, um mehr über ihre Vampirfamilien zu erfahren. Nach den wenigen Brocken, die sie erzählt, sind die nämlich sehr außergewöhnlich.

Was leider nicht geht

Wen ich außerdem unglaublich gerne kennengelernt hätte, ist James Tiptree jr. alias Alice B. Sheldon, die nicht nur unglaublich modern anmutende und zum Teil außerordentlich beklemmende Science-Fiction geschrieben hat. Im Anhang zu „Zu einem Preis“ ist ein Brief von ihr abgedruckt, aus dem man einen Eindruck ihrer Persönlichkeit gewinnt. Die Zeilen sprühen selbst in der Übersetzung vor Wortwitz, Klugheit, Neugier und Lebenslust. Mit dieser Frau hätte ich mir gern eine Flasche Whisky am Lagerfeuer geteilt. Oder auch was anderes. Aber wir hätten garantiert Spaß gehabt.

Eine Welt ist nicht genug

Beim SWR2 habe ich eine Seite mit zwei sehr interessanten Interviews gefunden. Im einen geht es um die verschiedenen Arten der Phantastik und was sie für uns so spannend macht. Im zweiten erzählt Kai Meyer über seine Karriere als Schriftsteller, seine Motive und seine Art zu schreiben.

Beides sehr hörenswert.

Neugierig? Dann bitte hier entlang!

Sprache ist Denken

Ergänzend zu meinem gestrigen Artikel über gegenderte Sprache möchte ich gerne einen Artikel aus der Zeit über die Benutzung von Fremdsprachen und den Einfluss auf unser Handeln verlinken. Nicht nur wegen dieses Satzes:

„Man nimmt kulturelle Codes sehr schnell und unbewusst an. Und die werden natürlich in der Sprache klar vermittelt“
(Markus Conrad, Psychologe an der FU Berlin)

Daher der Apell: Überlegt euch, was ihr sagt und ob es wirklich das ist, was ihr meint.