eBooks: Welche Distributoren lohnen sich für mich?

Als Selfpublisher will man logischerweise auch gelesen werden. Also muss man sich fragen, wo man seine Kunden findet. Wer sein Buch drucken lässt, muss sich Buchhandlungen oder andere Vertriebspartner suchen. Bei eBooks ist es ein bisschen leichter, weil es nicht so viele Vertriebswege gibt. Die verschiedenen Möglichkeiten hatte ich in diesem Beitrag unter der Überschrift „Hochladen“ beschrieben.

Ich habe mich entschieden, meine Geschichten für den Codex Aureus direkt beim Distributor hochzuladen. Das bedeutet zwar etwas Mehraufwand, lohnt sich in meinem Fall aber, weil die ohnehin geringe Marge sonst weiter geschmälert würde.
Rein intuitiv bin ich damit zuerst zu Amazon und zu Tolino gegangen. Beide werden immer wieder verglichen und letztes Jahr meldete die GfK*, dass Tolino inzwischen Amazon bei den Verkaufszahlen überholt habe**. Kann also nicht ganz verkehrt sein.

Erst mit der Veröffentlichung von Steppenbrand, der zweiten Geschichten im Codex Aureus, kam mir langsam die Frage in den Sinn, ob das so sinnvoll ist. Was ist mit denen, die Kobo, iBook oder einen der anderen Reader nutzen? Schließe ich durch Beschränkung auf Tolino und Kindle vielleicht einen riesigen potentiellen Leserkreis aus?
Die Frage ließ mir keine Ruhe, aber leider fand ich im Internet kaum Informationen. Fast alle Beiträge beziehen sich auf das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Tolino-Allianz und Amazon. Also beschloss ich, ein bisschen eigene Marktforschung zu betreiben und startete eine kleine Umfrage auf Twitter, bei der ich abfragte, auf welchen Readern gelesen wird.

Umfrage zu Readern

Die Ergebnisse sind natürlich keineswegs repräsentativ. Aber immerhin geben sie eine Momentaufnahme aus der Gruppe, die ich auch mit meinen Marketingmaßnahmen erreiche. Von dem Gleichstand zwischen Tolino und Amazon ist hier nicht viel zu sehen. Statt dessen gibt es eine massive Dominanz von Kindle-Nutzern, was eigentlich kein Wunder ist, wenn man bedenkt, wie lange der deutsche Buchhandel die Entwicklung auf dem eBook-Markt verschlafen hat. Interessant ist auch, dass Tolino und Kobo fast gleichauf liegen. Andere Reader spielen dagegen kaum eine Rolle. In den Kommentaren meldeten sich vorwiegend Leser, die ihre eBooks auf dem Tablet lasen.

Für mich heißt das Ergebnis aber ganz klar, dass ich mich nicht auf zwei Distributoren beschränken sollte.

Nachtrag v. 04.09.2016
Aufgrund der Umfrageergebnisse wollte ich Steppenbrand auch bei Rakuten (das ist die Firma hinter Kobo) herausbringen, damit es auch in den Kobo Shops gelistet ist. Meine Erfahrungen damit habe ich in einem anderen Artikel beschrieben: Wie man sich ins Knie schießt.
Dort erkläre ich, warum ich mich gegen eine Zusammenarbeit mit Rakuten entschieden habe, aber auch, warum das für Kobo Nutzer kein Problem ist: Da die Kobo eReader ebenso wie die Tolinos auf ePub ausgelegt sind, können Kobo Nutzer den Codex Aureus über den online Buchhandel der Tolino-Allianz herunterladen.


*GfK: Laut Wikipedia das größte deutsche Marktforschungsinstitut
** Quelle: e-book-news.de v. 23.09.2015

Fallstricke beim Selfpub

– Oder: Was ich bei der Veröffentlichung von „Steppenbrand“ gelernt habe

1. Überlege dir, was du erzählst und wann

Version1.2 kleinEine goldene Regel beim Marketing lautet, möglichst früh und möglichst oft über das eigene Produkt zu sprechen, wann immer möglich. Allerdings diskret, sonst wirkt es aufdringlich. Am besten – so der Ratschlag – man erzählt Anekdoten drumherum. Zum Beispiel über den Entstehungsprozess.

Daran habe ich mich gehalten, indem ich ganz viel darüber geschrieben habe, das ich in „Steppenbrand“ ein Glossar einbauen und mit dem Text verlinken will.
Rückblickend keine gute Idee. Das heißt, die Idee an sich (in einem eBook bestimmte Textstellen mit dem Glossar zu verlinken) ist schon gut. Es war nur keine gute Idee, darüber zu schreiben, weil die Umsetzung nicht funktioniert hat. Technisch ist das Ganze machbar. Es funktioniert in beiden Textverarbeitungsprogrammen, die ich nutze. Es funktioniert in HTML. Ich hatte sogar schon ein eBook auf dem Reader, das solche Links hatte. Aber bei der Konvertierung von „Steppenbrand“ ins ePub-Format wurden diese Links regelmäßig zerschossen. Aus OpenOffice heraus wurden sie gar nicht mehr erkannt; aus Papyrus Autor heraus wurden sie zwar angezeigt, funktionierten aber nicht.
Mit anderen Worten: Weil ich vorher so viel darüber geschrieben habe, was ich vorhabe und wie ich das umsetzen will, stehe ich jetzt gefühlt ziemlich doof da. Ist wahrscheinlich kein ganz gravierender Fehler, aber zumindest ärgerlich.

Für mich ist die Konsequenz, wenn ich mir auf einem Gebiet nicht sicher bin, lieber zuerst mal nichts darüber zu schreiben. Woran man gescheitert ist, kann man auch nachher noch erzählen, aber dann hat man keine falschen Erwartungen geweckt.

2. Links wären schön, aber …

In dem Artikel dazu, was ins eBook gehört und was man noch alles beifügen kann, hatte ich u. a. vorgeschlagen auch auf schon vorhandene Publikationen zu verweisen.

road-sign-1280256_640Das habe ich bei „Steppenbrand“ getan, natürlich mit Verweis auf die Bezugsquellen. Ich hätte sie auch gerne verlinkt – nur besteht da das gleiche Problem, wie bei textinternen Links: Beides wird bei der Konvertierung zerschossen.
Das ließe sich zwar vermutlich beheben, wenn man ein bisschen am CSS schraubt und die Befehle in xHTML korrigiert, aber ganz ehrlich? Wenn ich sage, dass ich eBooks schreibe, meine ich damit Geschichten. Keinen Code. Und irgendwie erwarte ich auch, dass ein Textverarbeitungsprogramm wie Papyrus das packt. Bei Open Office bin ich etwas nachsichtiger, weil das kostenlos ist – aber wenn ich für etwas zahle, erwarte ich auch, dass es funktioniert. Papyrus wirbt damit, dass es in alle gängigen Formate übersetzen kann – dann sollte die Übersetzung auch insgesamt klappen und nicht nur in Teilbereichen.

Ok, aber das Fazit ist trotzdem: Links wären schön, sind aber im Moment zu viel Aufwand.

3. Nicht alle Distributoren mögen alle Inhalte

Nachdem ich „Steppenbrand“ hochgeladen hatte, bekam ich eine freundliche Mail von Tolino Media, weil ich mich an meine eigenen Vorschläge gehalten und Bezugsquellen für den ersten Band des „Codex Aureus“ genannt hatte. Ich möge doch bitte verstehen, dass sie Verweise auf Mitbewerber nicht gerne sähen.
Ok, das kann ich sogar nachvollziehen, auch wenn Amazon das Problem nicht zu haben scheint. Dort ist das Buch nämlich schon gelistet. Aber Amazon scheinen die Inhalte ohnehin egal zu sein (siehe dazu die unten verlinkten Artikel).

In der Konsequenz werde ich in Zukunft eine spezielle Tolino-Variante erstellen, in der Amazon nicht erwähnt wird. Ich wünschte nur, alle Probleme ließen sich so leicht lösen.


Heise online: Betrüger fluten Kindle Unlimited
SZ: Betrüger kassieren auf Amazon mit Nonsense-E-Books ab

Fazit der ersten Veröffentlichung

Nachdem ich mit der Fabel „Der Esel als Pilger“ den ersten Beitrag für den Codex Aureus hochgeladen habe, ist es Zeit für ein Fazit:

  1. Das veröffentlichen von eBooks an sich ist ziemlich einfach – man braucht dafür weder HTML-Kenntnisse, noch großartige Software (kein Word, Scrivener oder Papyrus und auch kein Calibre. OpenOffice bzw. LibreOffice reicht vollkommen, wenn man das Ad-on für ePub installiert hat).
  2. Das Anlegen eines Kontos, wie auch das Hochladen der Dateien verläuft bei Tolino media und neobooks identisch. Amazon/KDP ist dagegen eine Nummer für sich. Nicht unbedingt schlechter, aber – anders und nach meinem Empfinden auch deutlich unübersichtlicher.
  3. Bei allen dreien hätte ich mir so etwas wie einen „Einführungskurs“ gewünscht, bei dem man vorab sehen kann, welche Schritte auf einen zukommen, weil die vorhandenen FAQs meine Fragen nicht vollständig beantwortet haben. Wenigstens hätte ich mir bei aber neobooks und Tolino media eine Verlinkung der Hilfeseiten bzw. Erklärungen per Hyperlink gewünscht.
  4. Bei amazon muss man bei der Preisgestaltung extrem aufpassen. Preisaktionen, wie bei neobooks und Tolino sind anscheinend nicht vorgesehen – oder gehen nur bei Büchern, die über KDP Selekt angemeldet sind.
  5. Trotz Vorbereitungen muss man mit Überraschungen rechnen. So teilte neobooks z. B. nachträglich mit, dass sie nichts unter 10 Seiten veröffentlichen. Davon steht zwar weder in den AGB etwas, noch habe ich sonst irgendwo auf deren Seiten etwas über eine Mindestseitenzahl finden können, aber sei’s drum.
    Tolino media teilte einen Tag später mit, es müssten noch Schlagworte ergänzt werden, damit das Buch auffindbar sei. So lange könne man leider nicht …
  6. Hochgeladen heißt nicht, dass das Buch auch erhältlich ist. Direkt abrufbar war es zunächst nur über Tolino media und auch nur, wenn man den Direktlink kannte: https://www.tolino-media.de/ebooks/nike-leonhard-codex-aureus-ebook-tolino-AVJaQHqyJFBxAPAyq9Dn
    Am schnellsten war Amazon; dort war das Buch war bereits nach 2 Std. erhältlich. Dafür gibt es dort Probleme wegen der Buchpreisbindung – ich biete das Buch schließlich über Tolino kostenlos an. Bei Amazon kostet es dagegen 0,99 € (das ist der Mindestpreis), ohne dass ich als Autorin eine Möglichkeit habe, selbst etwas zu ändern. Der (nur über Mail erreichbare) Support hat sich bisher auch nicht gerührt.
    Beim Veröffentlichen über Tolino media dauert es 3 – 4 Tage, bis das Buch bei den Händlern erhältlich ist, da die es nach der „Auslieferung“ erst in ihr System überspielen müssen.

Esel auf Amazon

Wie schon die Anmeldung funktioniert auch das Hochladen von eBooks bei Amazon/KDP ganz anders, als bei der Konkurrenz.

Das fängt schon damit an, dass man bei KDP zuerst Angaben zum Titel, Autor, Genre usw. macht, dann das Cover hochlädt und dann erst den Text. Anders, als teilweise kolportiert, schluckt Amazon auch Texte im ePub-Format ohne zu mucken. Anschließend kümmert man sich um die Preisgestaltung, wobei die sehr US-lastig ist und ehe man es sich versieht, ist man auch schon durch und bekommt die Mitteilung, das Buch werde jetzt geprüft, man möge bitte warten.

Für mich ein klarer Fall von Uuuups!, denn anders, als der Text in den Formularen suggeriert, kann man die Formatierung NICHT mehr kontrollieren, wenn man auf „speichern und weiter“ geklickt hat. Auf diese Weise ist auch meine Preisaktion bei Amazon unter den Tisch gefallen. Ich hoffe aber sehr, das noch rechtzeitig ausbügeln zu können.

Esel jetzt auch bei Tolino media hochgeladen

Dieses Mal gab es keine Probleme, was deutlich auch daran lag, dass Tolino media die gleichen Formulare verwendet, wie neobooks. Tatsächlich ist die Ähnlichkeit so groß, dass ich mich vergewissert habe, auch wirklich auf der richtigen Plattform zu sein.

Jetzt bin ich gespannt auf die Reaktion dort. Bei neobooks gibt es nachträglich nämlich ein kleines Problem. Aber davon erzähle ich, wenn es abgeschlossen ist (in welche Richtung auch immer).

Jetzt kümmere ich mich erst Mal um Präsenz bei Amazon.

 

Der Esel ist gestartet! Oder: Texte veröffentlichen via neobooks

Nachdem ich bei mir Accounts bei KDP, neobooks und Tolino media angelegt habe, geht es jetzt ans Eingemachte: das Hochladen. Eigentlich sollte nichts schief gehen können. Eigentlich. Trotzdem steigt die Spannung – und auch der Gruselfaktor, schließlich habe ich sowas noch nie gemacht.

Dieses Mal werde ich bei neobooks anfangen und bei KDP aufhören, weil neobooks auf der Startseite die ausführlichsten Infos hatte. Ich hoffe, dass das auch das Hochladen erleichtert und dazu führt, dass ich nichts vergesse.

Um bei neobooks ein eBuch zu erstellen, geht man auf „Buch veröffentlichen.“ Die sich daraufhin öffnende Seite macht den beruhigenden Eindruck, dass alles ganz einfach ist: Man kann die Manuskript-Datei wahlweise in ein dafür vorgesehenes Feld ziehen oder hochladen. Neobooks akzeptiert die Formate .doc, .docx und .epub. Ein bisschen blöd ist jetzt allerdings der Hinweis: „Bitte beachte unsere Formatierungsrichtlinien.“
Wie waren die noch gleich? Jetzt hätte ich mir gewünscht, dass die irgendwo verlinkt sind oder sich die Seite zum Hochladen wenigstens in einem neuen Fenster öffnet. Aber ok, noch mal suchen … Unter „Self Publishing“ -> „Wie funktioniert Self Publishing“ -> „richtige Formatierung“ findet sich schließlich ein langer Text über das Formatieren von .doc und .docx Dateien. Die wesentlichen Punkte sind Überschriften als Überschriften definieren, Textkörper als Textkörper und überflüssige Umbrüche vermeiden. Da ich mit OpenOffice arbeite und meine Datei längst in ein ePub verwandelt habe, interessiert mich das nur am Rande. Ganz am Ende gibt es schließlich einen Link auf „Erstellung einer epub-Datei. Könnte interessant sein, also auch noch mal gucken. Beschrieben ist die Verwandlung von .doc und .docx Dateien in epub mittels Calibre. Hilft mir nicht, denn ich nutze weder das eine, noch das andere. Immerhin sind die Formatierungsvorgaben kurz zusammengefasst und am Ende findet sich ein Link auf ein Validierungsprogramm (validator.idpf.org). Nach dem Anklicken habe ich mir gewünscht, die Programmierer der Seite hätten daran gedacht, den so zu programmieren, dass er sich auf einer neuen Seite öffnet, damit man seine Datei beim validator hochladen und parallel gucken kann, ob das Ergebnis den Vorgaben entspricht. Klar lässt sich das alles auch händisch einrichten, aber bedienerfreundlich ist das nicht.
Nächster Schritt also: Datei in den Validator laden, auf „validate“ klicken und die nächste Überraschung erleben: Der Validator zeigt nicht an, wie die Datei aussieht. Er sagt nur, ob es Probleme gibt oder nicht.

Bei mir sah das Ergebnis so aus
Bei mir sah das Ergebnis so aus

Immerhin. Habe die Datei also bei neobooks hochgeladen und auch da ein grünes Häkchen bekommen.

Sieht bisher gut aus
Sieht bisher gut aus

Im nächsten Schritt wird das Cover hinzugefügt. Neobooks akzeptiert hier .jpg und .tiff Dateien. Hier bekam ich wirklich ein Problem. Mein Coverentwurf ist zu schmal. Dummerweise habe ich beim Entwurf eine Standart-Einstellung von Paint Shop benutzt, die die verlangte Mindestbreite von 1600 Pixeln nicht erreicht. Wieder was gelernt. Aber zum Glück ein schnell behebbares Problem, auch wenn neobooks leider keine Angabe zur verlangten Mindeshöhe macht.

Wie man sieht, hat auch das geklappt
Wie man sieht, hat auch das geklappt

Danach kann man sich das „fertige“ Werk in einer Vorschau ansehen. Bisher wirkt alles ganz gut – allerdings fällt auf, dass das Impressum fehlt. Und mir ist nicht klar, wann man das einfügt. In den Anleitungen steht nichts dazu. Also einfach speichern und weiter und hoffen, dass es noch eingefügt werden kann. Notfalls muss ich eben alles noch einmal machen – mit Impressum. Halb so wild, denn eigentlich ist es wirklich einfach.

Tatsächlich wird das Impressum aber im nächsten Schritt erstellt. Also alles gut, Puls wieder runter. Jetzt gilt es nur noch, Preise festzulegen. Gut, das Eselchen soll gratis erscheinen, jedenfalls zunächst. Schließlich kennt mich kaum jemand und nur wegen des tollen Covers wird kaum einer die Geschichte kaufen.
Also behaupte ich, das wäre eine Gratisaktion und der reguläre Verkaufspreis läge bei 0,99 €. Das ist der Preis, für den ich die Geschichten regulär anbieten will. Leider lässt sich das Enddatum maximal auf den 17. April legen. Nun ja. Ist dann so. Dann wird es wohl öfter Gratisaktionen geben; ähnliche Werbemaßnahmen kennt man ja.

Kurz verwirrt mich die Frage, ob ich die Geschichte für die Ausleihe bei Skoobe freigeben will. Was bitte ist Skoobe? Neobooks schweigt sich (mal wieder) aus, aber Google verrät, dass es sich um eine App handelt. Natürlich soll die Geschichte darüber erhältlich sein! Ich brauche Leser. Je mehr, desto besser.
Die nächste Frage, die mich irritiert ist die nach Vorveröffentlichungen. Wenn da nicht stünde: „Hast du schon mal ein Buch …“ könnte ich guten Gewissens sagen: „Ja, habe ich. Unter anderem Namen, in einer Anthologie, aber ja.“ Aber Buch habe ich nicht. Also gehört in das Kästchen wohl kein Haken. Am Scouting-Verfahren will ich auch nicht teilnehmen, weil deutsche Verlage Kurzgeschichten sehr skeptisch gegenüberstehen. Also kann ich mir die Seite komplett sparen.

Danach geht alles ganz schnell, wodurch ich aber beinahe vergessen hätte, Amazon und Tolino von der Lieferung auszuschließen. Nur, weil mir beim Durchlesen der Zusammenfassung eine Formulierung in der Vita nicht gefiel, habe ich noch Mal zurück geblättert und dabei ist mir aufgefallen, dass …
Es gibt nämlich keinen eigenen Menüpunkt mit einer Liste, bei der man einzelne Distributoren ausschließen kann. Statt dessen muss man die Frage, ob das Buch schon irgendwo veröffentlicht ist, bejahen. Erst dann geht ein Untermenü auf, bei der man die beiden anderen ausschließen kann.

Nachdem auch das erledigt ist, alles noch mal durchlesen und dann kann das Buch freigegeben werden.

Was gerade passiert ist. Der Esel ist gestartet – jedenfalls bei neobooks.

Warum man als Selfpublisher Rechnungen an Amazon schreiben sollte

Ein sehr nützlicher Tipp aus der auch sonst immer wieder sehr empfehlenswerten Selfpublisher-Bibel: Da die Distributoren des eBooks (also Amazon, Kobo oder über was auch immer man seine Bücher vertreibt) die Umsatzsteuer abführen, das Finanzamt das aber nicht unbedingt weiß, sollte man eine Rechnung schreiben, in der die Umsatzsteuer ausgewiesen ist und gleichzeitig darauf hinweisen, dass der Distributor diese abführen muss.

Die kommt zu den Akten und macht Steuerberater und Finanzbeamte gleichermaßen glücklich.