Auch hier kann man mich lesen

Auf in den Lesefrühling 2018: Darf es ein bisschen High Fantasy sein? Oder ein dramatischer Krimi? Oder doch lieber eine romantische Lovestory? Wählen Sie Ihren Lieblingstext aus 29 fantastischen Leseproben von Autorinnen, die Sie unbedingt kennen sollten! Mit Beiträgen von Nora Bendzko, Elea Brandt, Stella Delaney, Jasmin Engel, Jana Jeworreck, Laura Kier, Anna Kleve, Nike […]

über Schicksalssplitter. Fantastische Leseproben — Leseflash

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Nike Leonhard: „Selfpublishing gibt mir die Freiheit, die Geschichten zu erzählen, die mir wichtig sind“

Marisa Klein vom Blog „Spubbels“ hat mich zu Selfpublishing, literarischen Kurzformen und der Zukunft des Codex Aureus befragt. Vielen Dank noch einmal; das waren sehr spannende Fragen!

spubbles 2.0

Marisa Klein 

Letzte Woche haben wir euch unser neues Fundstück „Steppenbrand – Die Legende von Dejasir no’Sonak“ vorgestellt. Die Autorin Nike Leonhard gibt heute in unserem Interview einen kleinen Einblick in ihre Arbeit und spricht dabei über Inspirationen, das Schreiben für das Lesen „zwischendurch“ und wie vielfältig sie auf der Leipziger Messe unterwegs sein wird.

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Triff mich auf der Leipziger Buchmesse

Nicht mal mehr zwei Wochen bis zur Leipziger Buchmesse! Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und nun ist es höchste Zeit, anzukündigen, wofür.

Dass ich auf der Buchmesse sein würde, hatte ich ja schon längst geschrieben. Ich werde am Nornenstand (Halle 2 J303) die Neuauflage von Steppenbrand und die gerade erschienene Taschenbuchausgabe von Biss zum letzten Akt präsentieren. Beide Bücher wird es dort auch zu gewinnen geben.
Selbstverständlich werde ich den Stand auch mitbetreuen. Falls sich nichts ändert, sind meine „Dienstzeiten“ am Donnerstag den 15.03 von 12:00 bis 14:00 Uhr und am Sonntag von 16:00 bis zum Schluss um 18:00. Aber auch sonst werde ich mich oft dort herumtreiben.

Außerdem werde ich bei zwei Talkrunden mitmachen und eine Lesung halten.
Die erste Talkrunde hat die Frage Was macht mich zum Schriftsteller? und findet am Donnerstag den 15.03. um 15:00 statt (Forum autoren@leipzig, Halle 5, Stand D600). Veranstalter ist das Netzwerk Autorenrechte im BVjS, weitere Teilnehmer: Gino Leineweber, Eva Leipprand und Tanja Steinlechner.

Nornennetz_Talkrunde_fertig_2
Die zweite Talkrunde wird vom Nornennetz veranstaltet und befasst sich mit Frauen in der Fantastik. Die Diskussion wird sich nicht nur um die vielbeschworenen starken Frauenrollen drehen, sondern auch über Frauen im Literaturbetrieb. Mitdiskutierende sind Nora Bendzko und Katherina Ushachov, die Moderation hat Stella Delaney. (17.03.2018 ab 16:30 Uhr, Leseinsel Fantasy, Halle 2, Stand H410/J400)

Meine Lesung findet am Nornenstand (Halle 2 J 303) statt. Ich werde dort am Sonntag, den 18.03. von 11:00 bis 11:30 Uhr aus „Der Fluch des Spielmanns“ und „Biss zum letzten Akt“ vorlesen und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.

Lesung und Meet & Greet mit Nike Leonhard, Sonntag den 18.03.2018 v. 11:00-11:30 am Stand des Nornennetzes auf der Leipziger Buchmesse (Halle 2 J 303)

[Veranstaltung] Starke Frauen in der Fantastik

Heute ist das Programm von Leipzig Liest erschienen und damit ist es offiziell: Am 17. März werde ich mit vier weiteren ganz tollen Frauen auf dem Podium der Leseinsel in Halle 2 sitzen, das Nornennetz vorstellen und über Frauenrollen in der Fantastik, Leseerwartungen und Genreklischees diskutieren.

Hier der Link: http://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/28519

Ja, ich bin aufgeregt. Sehr. Aber ich freue mich auch, dass das geklappt hat. Und ich freue mich auf die Veranstaltung.

Sehen wir uns?

 

 

Kleine Kunstwerke – H. P. Roentgen über das Pitchen

Das Blog von H. P. Roentgen wartet immer wieder mit tollen Artikeln rund ums Schreiben auf. Auch den hier kann ich sehr empfehlen:

Pitchen: Die Kunst, in einem Satz Ihre Geschichte zu erzählen Der Pitch ist ein Satz, der Ihr Buch vorstellt. Er dient auch als Untertitel Ihres Buches. Gerne wird er als erster Satz an den Anfang des Klappentextes gesetzt. Wenn ein Freund oder ein Journalist sie fragt: Worum geht es in deinem Buch, müssen Sie ihm […]

über Sieben Pitchtypen für Autoren — Hans Peter Roentgen

Ein Geständnis und eine Neuauflage

Jetzt muss ich etwas zugeben, das mir sehr, sehr peinlich ist: Das erste Buch, das ich im Print herausgebracht habe, ist Mist. Nicht die Geschichte. Die ist nach wie vor gut und thematisch aktueller denn je, obwohl es eine Fantasyerzählung ist.
Zeichensetzung und Rechtschreibung allerdings … Das ist mir echt peinlich! Deshalb habe ich auch so wenig Werbung für Steppenbrand gemacht. Ich kann schließlich nicht guten Gewissens ein Buch anpreisen, von dem ich selber nicht überzeugt bin.

Nun kannst du dir sicher schon denken, dass ich das nicht erzähle, um mein eigenes Buch schlecht zu reden. Ich erzähle es zum Einen, weil ich mich bei denen entschuldigen möchte, die das Buch gekauft und sich geärgert haben.
Ich erzähle es aber auch, weil ich gerade dabei bin, Abhilfe zu schaffen. Inzwischen habe ich das Skript korrigiert und demnächst wird Steppenbrand in einer neuen, korrigierten Auflage erscheinen. Um beide auch optisch unterscheiden zu können, habe ich das Cover leicht verändert. So ist hoffentlich gewährleistet, dass niemand versehentlich die fehlerhafte Auflage kauft, so lange noch Bücher am Markt sind.

Steppenbrand PrintA2

So sieht die neue Auflage aus. Allerdings sieht man hier noch die Beschnittränder, die hoffentlich ganz wegfallen, so dass der rote Rahmen jetzt direkt mit den Buchkanten abschließt. Der auffallendste Unterschied ist aber vermutlich, dass der Reihentitel und mein Name die Positionen getauscht haben und Codex Aureus jetzt unter dem Titel Steppenbrand steht.

Außerdem gibt es innen jetzt am Ende jedes Kapitels eine kleine Grafik: Dolch und Blumen. Natürlich hat auch sie etwas mit der Geschichte zu tun. Wer das Buch schon kennt, weiß vielleicht, was es damit auf sich hat.

Dolch und Blumen

Denen, die schon die erste Auflage besitzen, mache ich folgendes Angebot: Schickt euer Exemplar an die im Impressum angegebene Adresse. Im Gegenzug erhaltet ihr die überarbeitete Ausgabe. Natürlich erstatte ich euch auch das Porto (in Briefmarken). Schließlich möchte ich, dass ihr Spaß am Lesen habt.

Biss zum letzten Akt – bald als Taschenbuch

Wer mir bei Twitter folgt, hat es vielleicht mitbekommen: Eine weitere Erzählung aus dem Codex Aureus geht in den Druck. Wie schon Steppenbrand, wird demnächst auch Biss zum letzten Akt als Taschenbuch bei BoD erscheinen. Auf der Leipziger Buchmesse werde ich es offiziell vorstellen.

Biss Print
Hier schon mal die Vorschau auf das Cover

Ein neues Buch herauszubringen (und sei es nur in einem neuen Format) ist immer wieder eine Herausforderung. Um so mehr freue ich mich, dass es jetzt geschafft ist, und dass ich mich beim Bearbeiten wieder in die Geschichte von Silke verliebt habe.

10 Dinge über das Selfpublishing, die dir niemand erzählt

Zehn Punkte zum Selfpublishing von der Autorenkollegin Magret Kindermann. Ich habe bei jedem einzelnen genickt. So isses. Genau so.

Magret Kindermann

Unwissender Autor

1. Das Stigma, Selfpublisher seien nicht qualitativ, existiert noch.

Noch immer wird allgemein angenommen, dass ein Buch es nicht bringen kann, wenn er von den Verlagen abgelehnt wird. Selfpublishing als letzter Ausweg, dort tümmelt sich der Müll. Mit lieblosen Covern, ohne Lektorat, mit schlechtem Stil. Und natürlich stimmt das auch zum Teil. Der Vorteil von Selfpublishing ist nicht nur, dass jeder veröffentlichen kann, sondern auch, dass es jeder tut. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Auf jedem Markt gibt es massenweise Müll. Wenn ich heutzutage in einen x-beliebigen Buchladen gehe, finde ich von Tausenden Büchern nur wenige interessant. Und so ist es auch mit dem Selfpublisher-Sumpf. Ein Leser muss graben, um etwas Gutes zu finden und leider mögen Menschen neue Gelände nicht und lassen es daher gleich. Ein Selfpublisher muss überzeugen, doch die Mühe wert zu sein.

2. Es ist verdammt viel Arbeit.

Okay, das wird einem gesagt, aber nicht…

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Gute Vorsätze für 2018

https://pixabay.com/de/kalender-photoshop-ebenen-neujahr-2446899/

Pünktlich zum neuen Jahr stellt sich natürlich wieder die Frage nach den guten Vorsätzen. Bei mir sind das:

  • Bessere Zeiteinteilung: So verlockend es z. B. ist, immer wieder die Timeline auf Twitter durchzuscrollen und auf Tweets zu antworten, so viel Zeit geht dadurch auch verloren. Zeit, die mir dann für das Schreiben, Marketing oder meine Familie fehlt.
  • Mehr Selbstdisziplin beim Schreiben: In den letzten Monaten habe ich oft Ausreden gefunden, warum es mit dem Schreiben „gerade nicht passt“. Kinder, Hund, Mann, Haus, Garten, die laute Müllabfuhr … Dieses Mimimi muss wieder weg. Als ich noch als Anwältin gearbeitet habe, habe ich auch keine Rücksicht auf solche Befindlichkeiten genommen. Ein Schriftsatz musste fristgerecht raus. Punkt.
    Da will ich wieder hin.
  • „Steppe und Steine“ fertigstellen und einen Verlag dafür finden. Selbstveröffentlichung ist hier nur Plan B, weil ich davon ausgehe, bei einem Roman das Lektorat auf gar keinen Fall mehr selbst durchführen zu können. Dazu ist die Gefahr viel zu groß, aufgrund von Betriebsblindheit nur die Plotlöcher zu entdecken, die etwa die Größe des Mariannengrabens haben.
  • Mehr Struktur hier im Blog. Wie das aussehen wird, muss ich noch einmal überdenken.
  • Darüber hinaus würde ich auch gerne noch ein paar Kilo abnehmen, damit die Klamotten wieder besser passen. Aber das ist ein ganz anderes Thema und hat mit den Inhalten hier nun wirklich gar nichts zu tun.

Und bei dir so? Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen? Oder hast du gar keine Vorsätze und bist eventuell sogar rundum zufrieden?