Über mich und diese Seite(n)

Man hat mir beigebracht, einen Satz nie mit „ich“ zu beginnen. Das ist aber bei einer Vorstellung ziemlich schwer, wenn man über sich nicht in der dritten Person schreiben will. Da ich selbst es bin, die hier schreibt, kommt es mit aber komisch vor,  mich mit: „hier bloggt die Schriftstellerin Nike Leonhard“, vorzustellen.

Lange Rede kurzer Sinn: Es ist geschafft, der Name ist raus. Auch, was ich mache, dürfte ungefähr klar sein: Ich schreibe und das schon ziemlich lange.  Wann genau ich damit angefangen habe, weiß ich nicht. Zu Schulzeiten auf jeden Fall schon. Irgendwann in der Oberstufe habe ich das erste Mal an einem Schreibwettbewerb teilgenommen und dabei sogar einen Kalender gewonnen.

Nach der Schule kam eine sehr lange Pause und gleich im Anschluss der erste Versuch eines großen Romans, der (mangels Technik und Vorbereitung) gnadenlos gescheitert ist. Aber schreiben wollte ich weiterhin. Also bin ich zum kleinen Format zurückgekehrt und habe Kurzgeschichten geschrieben. Am Anfang waren das vorwiegend FanFictions zum Herrn der Ringe; erst mit den üblichen Verdächtigen (Aragorn, Arwen, Eowyn, Faramir …) und den aus den Büchern und Filmen bekannten Schauplätzen. Später zum Silmarillon. Dann habe ich selber Figuren und Schauplätze erfunden.
version1-2-thumpSo habe ich mich mit der Zeit immer weiter von Tolkiens Universum entfernt und die letzten Geschichten aus der Zeit können sehr gut für sich selbst stehen. Ein Beispiel dafür ist die Legende von Dejasir no’Sonak, die ich unter dem Titel „Steppenbrand“ (Codex Aureus 2) veröffentlicht habe.
Nach dem Besuch von ein paar Schreibseminaren kam dann der zweite Versuch mit dem großen Roman. Der ist zwar auch gescheitert, aber schon deutlich besser. Wer weiß, vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal.

Bis dahin schreibe ich weiterhin phantastische und historische Texte in kürzeren Formaten, also Fabeln, Erzählungen, Novellen usw.
Allerdings nicht mehr nur für mich. Inzwschen veröffentliche ich sie unter dem gemeinsamen Titel Codex Aureus via amazon und Tolino media als eBooks. Ich glaube nämlich fest daran, dass es jenseits der Sagas und anderer epischer Stoffe auch in diesem Genre Liebhaber von kürzeren Formaten gibt.

magicmysteryleonhardjulia
Hier bin ich als Superheldin Spekulanza vom Magical Mystery Trupp der Rechargeables zu sehen. (Illustration von Elanor Avelle, meine Compagnera „Die voll Wilde ist Ally J. Stone)

Im Blog erzähle ich mehr über das Leben als Autorin und Selfpublisherin.

Mehr Informationen gibt es bei Facebook und Twitter.

Ich hoffe, wir lesen einander bald wieder.

Ein Kommentar zu „Über mich und diese Seite(n)

  1. Denke auch, dass es einen Markt dafür gibt. Einerseits wünschen die Leser/User sich immer komplexere Welten, in denen Fortsetzungsgeschichten stattfinden. Andererseits gibt es immer mehr Situationen, in denen man in einer kürzeren Zeit unterhalten werden oder „abtauchen“ möchte. Kurzgeschichten sind ein schönes Medium dafür. Siehe das Projekt an französischen Bahnhöfen: Kurzgeschichten zum Ausdrucken und Mitnehmen, passend zur Wartezeit. http://bit.ly/2dsQ6m9 Und: Stephen King hat mit „Basar der bösen Träume“ gerade mal wieder gezeigt, dass die Shortstory lebt …

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