Geisterstunde

Wir nähern uns Halloween, Allerseelen und Samhain; der Zeit, in der die Grenzen zwischen der Welt der Toten und der der Lebenden dünn werden. Passend dazu ist die Tagesaufgabe des IndieBuchtobers: ein Buch mit Geistern.

Da in meinen Büchern immer mal wieder Geister auftauchen, nutze ich die Gelegenheit selbst ein bisschen Werbung zu machen. Meine „Lieblingsgeister“ sind Seraina, Hulda und Pirmin, deren Geschichte in Der Fluch des Spielmanns erzählt wird. Der Erzähler ist ein „Kollege“; der einzige Überlebende einer Truppe fahrender Spielleute.

Buchcover: Der Fluch des Spielmanns

Wer sind die drei Geister, die Corvin nachts heimsuchen und ihn sogar bis in die Hütte von Vater Gion verfolgen?
Seine Beichte offenbart eine tragische Liebesgeschichte. Aber natürlich sind die Dinge noch weit komplizierter.

Der dritte Band des Codex Aureus entführt ins frühe Mittelalter, in eine Zeit, in der der Hexenglaube höchst lebendig war und ein unbedachtes Wort tödliche Folgen haben konnte.

(Klappentext)

Der Erzählung liegt so etwas wie eine wahre Geschichte zugrunde: Vor einigen Jahren wurde an einer abgeschiedenen Stelle der Schweizer Alpen ein Grab gefunden, in dem drei Skelette lagen. Oder besser gesagt: Die Überreste von drei Skeletten, denn im Grunde handelte es sich nur noch um die großen Knochen. Archäologen stellten fest, dass sie im frühen Mittelalter bestattet worden waren. Allerdings entsprach die Bestattung in keiner Weise den damals üblichen Begräbnissitten. Außerdem wiesen alle drei Skelette erhebliche Verletzungen auf, wie sie eigentlich nur aus kriegerischen Auseinandersetzungen bekannt sind. Aber ein Krieg in dieser Gegend? Außerdem gehörten zwei der Skelette Frauen. Kurz gesagt: Das Ganze war ein Rätsel. Nichts passte zusammen.

Ich habe versucht, aus den Teilen ein stimmiges Bild zu machen. Ob das gelungen ist, müssen andere entscheiden.


01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Werwölfe bei Neumond
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbisgemetzel
03.10.Supernatural18.10.Gesucht wird ein Herbstkrimi
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstlich-schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Geisterstunde
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.Der Herbst, der Herbst,
der Herbst ist da
26.10.Buch und Schal
12.10.Heißes für die kalte Zeit27.10.schwarz und orange
13.10.Nun schlägt es dreizehn28.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichte29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

Mehr über den IndieBuchtober findest du auf der Webseite von Indie-Buecher.com.

(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten.)

Nun schlägt es dreizehn

Hast du dich gefragt, welches Buch gestern neben dem Ingwertee stand? Nun, ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, im Rahmen des IndieBuchtober ein weiteres meiner Bücher zu präsentieren. Dies hier war Steppenbrand, eine Legende über den Aufstieg und das ziemlich gruselige Ende des fiktiven „Steppfürsten“ Dejasir no Sonak.

Warum ich diese Info nicht einfach in eine Fußnote gepackt habe?

Hätte ich natürlich machen können. Andererseits sieht die heutige Aufgabe im IndieBuchtober vor, den 13. Satz von Seite 13 oder aus Kapitel 13 eines Indie-Buchs zu posten. Aber was besagt schon ein einzelner Satz über ein ganzes Buch?

Bei Steppenbrand lautet er z. B.:

Sie schüttelte den Kopf.

Das ist alles. Vier Wörter. Und dafür einen ganzen Beitrag?

Siehst du, und deshalb fand ich es eine gute Idee, die beiden Beiträge zu verknüpfen und die Auflösung etwas hinauszuschieben.

Cover der E-Book-Ausgabe von Steppenbrand. Einmal auf Tolino, einmal auf einem Kindle Fire. Das Buch gibt es aber auch als Print.

Alle Aufgaben der Challenge auf einen Blick:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Buch mit Werwölfen
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbis
03.10.Supernatural18.10.Herbstkrimi oder -Thriller
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.Der Herbst, der Herbst,
der Herbst ist da
26.10.Buch und Schal
12.10.Heißes für die kalte Zeit27.10.schwarz und orage
13.10.Nun schlägt es dreizehn28.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichten29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

Mehr über den IndieBuchtober findest du auf der Webseite von Indie-Buecher.com.

(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten)

Vampire und die Tücken des Alltags

Die Tagesaufgabe des IndieBuchtobers, der Challenge zu Büchern, die im Selfpublishing oder in kleinen, unabhängigen Verlagen erschienen sind, lautet: ein Buch mit Vampiren. Das ist jetzt nicht weiter schwierig. Vampire erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Dementsprechend gibt es ähnlich viele Bücher über die Blutsauger wie Mücken an einem schönen Sommerabend am Seeufer.

Auch von mir ist eines darunter: Biss zum letzten Akt. Der Titel ist natürlich eine Anspielung auf die Twilight-Tetralogie, aber er bezieht sich auch auf den Inhalt. Damals, als ich das Buch veröffentlicht habe, hielt ich diese Doppeldeutigkeit für eine gute Idee. Heute fürchte ich, dass der Titel falsche Erwartungen weckt.

Meine Protagonistin Silke ist zwar auch noch sehr jung. Aber das ist so ziemlich alles, was sie mit Bella Swan gemeinsam hat. Als ich ich Biss zum letzten Akt schrieb, hatte ich eine Hauptfigur im Sinn, die ganz auf sich gestellt ist, gleichzeitig aber rücksichtslos und egozentrisch genug, daran nicht zu verzweifeln. Silke beginnt ganz unten als Junkie und das prägt ihr Verhalten. Dementsprechend ist ihre Geschichte auch alles andere als eine Highscool-Lovestory.

Ein weiterer Unterschied zur Twilight-Tetralogie besteht darin, dass Silkes Verwandlung in einen Vampir Ausgangspunkt für ihre weitere Entwicklung ist. Als Vampir hat man – wenigstens in Deutschland – nämlich ein Problem, wenn man unter dem Radar bleiben will.

Vampire seien unsterblich, hieß es.
Was, wenn sie noch hundert Jahre oder mehr lebte? Ihr schauderte bei dem Gedanken. Irgendwann würde sich doch bestimmt jemand bei der Bank fragen, ob es mit dem Konto noch seine Richtigkeit hatte. Und was, wenn man ihr dann die Karte sperrte? Oder wenn bei einer Behörde auffiel, dass für die Wohnung im Ben-Gurion-Ring immer noch die gleiche Frau gemeldet war? Eine Frau, die nie ihren Perso verlängert hatte. […] Würden die Bullen gleich die Tür aufbrechen, auch wenn aus der Wohnung bestimmt kein Verwesungsgestank kam?

Dieses und andere Probleme löst Silke auf eine sehr eigene Art, wobei sie nicht nur ihre Fangzähne, sondern auch moderne Technik einsetzt. Anders als die meisten Vampire treibt sie sich nämlich nicht nur in Nachtclubs, sondern auch im Internet herum. Irgendwie muss man die Zeit, in der lästigerweise die Sonne scheint, schließlich totschlagen.



Alle Aufgaben der Challenge auf einen Blick
:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Buch mit Werwölfen
02.10.Kerze und Buch17.10.Kürbis
03.10.Supernatural18.10.Herbstkrimi oder -Thriller
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Ach, was gruselt mir!20.10.das allergruseligste Buch
06.10.Ich sehe schwarz21.10.herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.Wir gruseln uns weiter23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.herbstliches Cover26.10.Buch und Schal
12.10.Buch und Heißgetränk27.10.schwarz und orage
13.10.Seite/Kapitel 13 Satz 1328.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichten29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

Mehr über den IndieBuchtober findest du auf der Webseite von Indie-Buecher.com.

(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten)

Supernatural

Nein, hier geht es nicht um die Serie. Dieser Monat steht ganz im Zeichen des IndieBuchtobers, der Challenge von Indie-Buecher.de. Hier geht es um Bücher. Genau genommen um Indie-Bücher, d. h. solche, die nicht in den großen Publikumsverlagen erschienen sind.

„Supernatural“ beschreibt die heutige Tagesaufgabe: „Übernatürliches“. Also das, was mit Naturgesetzen nicht zu erklären ist. Alles, was mit Göttern zu tun hat, mit Dämonen, Geistern oder Feen. Auch Kräfte können darunter fallen, wie die Fähigkeit der Gestaltwandlung, des Gedankenlesens und der Telekinese.

Damit ist das Thema des Tages eine Steilvorlage, einmal ganz schamlos Eigenwerbung für den Codex Aureus zu betreiben. Dass selbstverlegte Bücher Indie sind, wird wohl kaum jemand bestreiten. Und wie so oft in der Fantastik, lauert das Übernatürliche auch in meinen Geschichten. Mal versteckter wie bei Steppenbrand, wo offen bleibt, ob Dejasirs Halsschmuck vielleicht doch mehr ist, als eine wunderbare Goldschmiedearbeit und ob er und Shoulaika nach ihrem Tod wirklich zu Geistern wurden. Das Übernatürliche kann aber auch ganz offen auftreten, wie zuletzt in den beiden Kurzgeschichten in Was von ihnen blieb.



Alle Aufgaben der Challenge auf einen Blick:

01.10.Was lesen im Oktober?16.10.Buch mit Werwölfen
02.10. Kerze und Buch17.10.Kürbis
03.10.Supernatural18.10.Herbstkrimi oder -Thriller
04.10.Buch mit Hexen19.10.Buch mit Zombies
05.10.Gruselzitat20.10.das allergruseligste Buch
06.10.schwarze(s) Cover21.10. herbstliche/schaurige Lyrik
07.10.blutiges Buch(cover)22.10.liebste*r Horrorautor*in
08.10.gruseliges Buch23.10.Buch mit Geistern
09.10.Buch mit Vampiren24.10.Buch und Laub
10.10.düsterer Buchtitel25.10.gruseliges Buchcover
11.10.herbstliches Cover26.10.Buch und Schal
12.10.Buch und Heißgetränk27.10.schwarz und orage
13.10.Seite/Kapitel 13 Satz 1328.10.Buch mit Monstern
14.10.schaurige Kurzgeschichten29.10.Buchtipps für Halloween
15.10.Herbstbuch30.10.liebster Halloweenfilm
31.10.Lieblingsbuch im Oktober

(Die Titel der kommenden Beiträge können anders lauten)

Der Bann des Bösen

Seit Tagen kann ich mich kaum von meiner Twitter-Timeline trennen, weil sich die Ereignisse überschlagen. Immer neue Meldungen aus den USA. Grausame Videos von Polizeiübergriffen auf friedliche Demonstranten, Bilder von Plünderungen, Solidaritätsaufrufe, ein geifernder Präsident, der noch Öl ins Feuer gießt. Ausschreitungen, die von Undercoverpolizisten initiiert wurden.

Brände, die – wie sich später herausgestellt hat – wenigstens von Rassisten gelegt wurden, um die Proteste zu diskreditieren.

Bilder von Rassisten, die mit Strumgewehren posieren und in den sozialen Medien ihre Bereitschaft zum Losschlagen verkünden. Pressestimmen, die die USA am Rand eines Bürgerkriegs sehen. Währenddessen jährt sich der Tod von Walter Lübcke. Auch hierzulande werden fast täglich Menschen wegen ihrer Religion oder Hautfarbe angegriffen, aber wir führen Diskussionen über die Gewalttätigkeit „der Antifa“.

Ich habe das Gefühl, am Rand eines Abgrunds zu stehen. Ein Abgrund, in den man nicht hineinsehen muss, um seinen gierigen Blick zu spüren.

Es ist die Entwicklung, die ich bereits vor Jahren in Steppenbrand skizziert habe. Es ist der gleiche fürchterliche Verlauf, der sich hier abzeichnet. Wobei ich Steppenbrand natürlich nicht als Allegorie auf die USA geschrieben habe. Mir ging es darum, die Korrumption eines Anführers und den daraus resultierenden Niedergang einer Gesellschaft nachzuzeichnen.

Nun sind die Khon denkbar ungeeignet, die in sich tief gespaltene amerikanische Gesellschaft zu repräsentieren und ganz gewiss ist Dejasir no Sonak kein Trump. Im Gegensatz zu Trump ist Dejasir nicht sexuell übergriffig, kein Lügner und kein Rassist. Dejasir ist ein Scheusal, aber er strebt zumindest am Anfang noch danach, Gutes zu bewirken.
Eines habe beim Schreiben nämlich nicht bedacht: Dass es Menschen gibt, einem Scheusal folgen, weil es sie befriedigt, zuzusehen, wie anderen Schaden zugefügt wird. Vielleicht war ich einfach zu naiv. Vielleicht hänge ich aber auch an der Hoffnung, dass sich am langen Ende die Mitfühlenden durchsetzen; diejenigen, die einander helfen, die zusammenstehen und kooperieren, statt auf Kampf und Konkurrenz zu setzen.

In jedem Fall wünsche ich den Amerikanern ein leichteres Schicksal als den Khon.

Thoughts and prayers!

Neues aus dem Autorenleben

Coverentwurf1 kleinAuf KeJas BlogBuch ist eine absolut wundervolle Besprechung zu „Was von ihnen blieb“ erschienen: 3 Geschichten – 3 Eindrücke | Nike Leonhard und Michael Leuchtenberger.

Janna schreibt:

Im Gesamten hat mir „Was von ihnen blieb“ atmosphärisch gut gefallen und ein mehr als passender Titel für beide Novellen. Auch das Cover ist absolut wundervoll, fast schon schade das es das Buch nur als eBook gibt.

Muss ich dazusagen, dass mich die Bewertung sehr glücklich gemacht hat?

Neues aus dem Autorenleben

Die Frankfurter Vampirnovelle „Biss zum letzten Akt“ hat eine Neuauflage bekommen und endlich auch ist das Problem mit dem verrutschten Cover beseitigt. Der Schriftzug auf dem Rücken sitzt nun genau da, wo er hin soll und auch der rote Rahmen sieht nun richtig gut aus.

rbt
Biss zum letzten Akt in neuem Glanz. Da möchte man doch sofort zubeißen – äh, zugreifen.

Sehr stolz und glücklich macht mich gerade auch, dass Thalia mich mit meinem E-Book „Der Esel als Pilger“ unter den Top-AutoInnen listet und die Redaktion von Bücher.de die Geschichte ebenfalls empfiehlt. Ich muss gestehen: Ich mag das Eselchen. Nicht nur, weil es das erste E-Book war, das ich veröffentlicht habe.

Was war und was wird

Was 2018 für mich bedeutet hat

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückschaue, ist vieles gut, manches mau und leider sehr viel auch miserabel gelaufen. Ganz wunderbar war die Zeit auf der Leipziger Buchmesse. Hier muss ich ganz vielen Leuten DANKE! sagen. Den Freunden von Lebendige Geschichte zum Beispiel, die mich äußerst gastfreundlich aufgenommen haben. Dem Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA), der mich zur Podiumsdiskussion „Was macht mich zum Schriftsteller“ eingeladen hatte. Vor allem aber den Schwestern vom Nornennetz, die es mir ermöglicht haben, meine Bücher in wirklich fantastischer Umgebung zu präsentieren, und die außerdem eine Lesung, sowie eine Podiumsdiskussion zu „starke Frauen in der Fantastik“ organisiert haben.

LBM18 am Nornenstand
Foto: Elenor Avelle

Der absolute Tiefpunkt des Jahres war der sehr überraschende Tod meines Vaters. Es war nicht der einzige Todesfall in der Familie dieses Jahr. Aber die Art seines Todes und ganze Drumherum waren, gelinde gesagt, sehr unschön. Auch sonst er hat mich stärker getroffen, als ich es für möglich gehalten hätte. Dazu kam eine neue Krebserkrankung bei meiner Mutter, die ich – anders als die im letzten Jahr – aber mehr oder weniger nur aus der Ferne begleiten konnte. Mit alledem zurechtzukommen, hat viel Zeit und Kraft gekostet, was schließlich in einer Depression mündete, an der ich immer noch knabbere.
Dass mein „kleiner“ Sohn sich kurz vor Weihnachten noch das Bein gebrochen hat und nun zu 100% pflegebedürftig ist, war dann nur noch der Vogelschiss auf dem Misthaufen.

Coverentwurf1 klein

Daher bin ich dieses Jahr auch weit hinter meinen Schreibplänen zurückgeblieben. Das Werwolfprojekt ist so häufig ins Stocken geraten, dass ich irgendwann den Faden nicht wiedergefunden habe. Auch der Roman „Steppe und Steine“ liegt vorläufig wieder auf Eis.
Um in diesem Jahr überhaupt etwas zu veröffentlichen, habe ich auf zwei ältere Geschichten zurückgegriffen. Meine Leser mögen mir dieses Recycling verzeihen.

Immerhin habe ich etwas veröffentlicht und betrachte das schon als kleinen Erfolg, zumal das Cover zu „Was von ihnen blieb“ wirklich wunderschön geworden ist. Auch das ist eine Eigenleistung, auf die ich stolz bin.

Was 2019 kommen soll

Der Dezember ist aber nicht nur die Zeit der Rückbesinnung, sondern auch dafür, Pläne für das neue Jahr zu schmieden.
Eigentlich wollte ich jetzt verkünden, dass ich im Januar meinen privaten WriMo ausrufen und endlich „Steppe und Steine“ fertig schreiben werde. Das hat sich vorläufig zerschlagen, ich hoffe aber, dass es im März oder April klappt.
Im Februar bin ich als Gast zur Jubiläumsveranstaltung „Literatur unter Strom“ des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach Aschaffenburg eingeladen, wo ich sowohl an einer Podiumsveranstaltung teilnehmen als auch eine Lesung halten werde.
Außerdem will ich neben dem Werwolfwestern noch mindestens eine weitere Erzählung für den Codex Aureus schreiben.

Der Codex Aureus wird im Lauf des Jahres einen eigenen, unabhängigen Webauftritt bekommen. Dazu soll neben einer selbst gehosteten Webseite auch eine Social-Media-Präsenz gehören. Ich hoffe, dadurch gezielter Leserinnen und Leser ansprechen zu können.
Der Webspace und die Adresse sind schon reserviert, ein Twitteraccount ist angemeldet. Es geht also „nur noch“ darum, beides mit Leben zu füllen.

Und du? Was sind deine Pläne für 2019?

Geister gibt es nur zu Halloween?

Von wegen!

In den europäischen Sagen und Legenden spukt es zu allen Jahreszeiten. Das gilt nicht nur für die, eher in Schlössern und Burgen beheimateten, weißen Frauen. In den Wäldern muss man sich nachts vor Huckaufs fürchten und im Moor sollte man keinesfalls den Irrlichtern folgen. Aber auch auf freiem Feld ist man nicht sicher, weil dort Hafermann und Roggenmuhme ihr Unwesen treiben.

Jetzt, nachdem die Ernte eingeholt wurde, geben die letztgenannten zwar Ruhe – dafür beginnt allerdings bald die Zeit der wilden Jagd.

Eine wunderbare Zeit, sich ein bisschen zu gruseln. Denn als aufgeklärte Menschen glauben wir selbstverständlich nicht an Geister, oder?

Vorankündigung 1

 

Vom Newsletter und einem explodierten Drabble

Noch etwas, das ich fast vergessen hätte: Spätestens wenn ein neues Buch ansteht, muss ein Newsletter raus. Und demnächst steht die Veröffentlichung von Was von ihnen blieb an.

Also Grußwort schreiben, Buchvorstellung, sonstige Neuigkeiten und als Bonbon ein Drabble. Möglichst eins, das zum Buch passt. Exklusiv, also bisher unveröffentlicht.
Tja und da haben wir ein Problem. Ein großes, fettes Luxusproblem. Das Drabble ist nämlich sozusagen explodiert, d. h. die Geschichte wollte sich keinesfalls auf 100 Worte beschränken lassen.
Wer den Newsletter abonniert hat, darf sich also auf eine Mini-Erzählung freuen.

Ich muss nur noch das Grußwort fertig schreiben. Nur noch … Nun, ja.

Coverentwurf1 klein

 

 

Was von ihnen blieb erscheint demnächst als 6. Band im Codex Aureus.

Wie immer als eBook und wie immer für fast alle Lesegeräte.