Newsletter: Test erfolgreich abgeschlossen

Der Inhalt des Newsletters steht. Die Testmail kam an und – was soll ich sagen – der ist schon echt gut geworden. Ja, Eigenlob und so, aber wenn’s schon stinkt, kann ich auch gleich sagen: saugeil!

So.

Ich bin stolz drauf. Dazu stehe ich.


P.S.:

Manchmal mag das Pop-up offenbar nicht. Diejenigen, bei denen das der Fall ist, können mir gern eine Mail mit dem Betreff „Newsletter“ an Nike.Leonhard@web.de schicken, ich trage das dann händisch nach.

Parallel arbeite ich daran, das Pop-up zuverlässiger zu machen. Langfristig möchte ich ohnehin gern eine eigene Seite für die Newsletteranmeldung einrichten. Aktuell scheitert das noch daran, dass WP die Einstellungen immer wieder zerschießt.

[Projekte] Es geht voran

Gestern habe ich endlich die Überarbeitung der Vampirgeschichte abgeschlossen und sie den Testlesern geschickt. Jetzt bibbere ich den Urteilen entgegen. Das tue ich zwar jedes Mal, wenn ich eine Geschichte aus der Hand gebe, aber dieses Mal noch ein bisschen mehr als sonst, denn diese Geschichte viel realistischer und gleichzeitig literarischer als alles, was ich bisher veröffentlicht habe.

Bis alle Rückmeldungen vorliegen, werde ich die Arbeit an der neuen Geschichte aus der Welt der Khon wieder aufnehmen. Das Handlungsgerüst steht zwar im Wesentlichen, aber in der Mitte lauert noch eine große Qualle. Wer selber schreibt kennt das vermutlich: Man weiß recht genau, was passiert, aber dann kommt eine Stelle an der alles weich und schwammig wird. Eine Qualle eben. Man könnte auch Treibsand dazu sagen. Aber egal, wie man es nun bezeichnet, muss ich entweder einen Weg drumherum finden oder eine Brücke darüber bauen.

Und ich will endlich den lange versprochenen Newsletter fertig stellen.

[Schnipsel] Sorgen und Nöte moderner Großstadtvampire

Sie achtete darauf, sich unauffällig zu verhalten, kleidete sich dezent, grüßte höflich im Vorbeigehen und zahlte vorbildlich Steuern, Abgaben und Fahrkarten. Geldsorgen hatte sie trotzdem keine. Jetzt, da sie eine eigene Wohnung besaß, reichte das Geld aus den Brieftaschen ihrer Opfer, um die laufenden Kosten zu decken.
Dass sie ein ganz anderes Problem hatte, merkte sie im August 1985, als sie eine neue Jahreskarte kaufen wollte und die Frau hinter dem Schalter ihren Ausweis mit der Bemerkung zurückgab: »Der ist leider abgelaufen. Den müssen sie erst verlängern, Vorher kann ich ihnen keine neue Fahrkarte ausstellen.« Sie warf einen Blick auf Silke. »Aber immerhin müssen Sie kein neues Foto machen. Sie sehen ja noch keinen Tag älter aus, als auf dem Bild hier.«
Bei einem Mann hätte Silke vielleicht an Schmeichelei und einen Flirtversuch geglaubt und den Ausweis unbesehen eingesteckt. So aber schrillten sämtliche Alarmglocken. Das Bild war zehn Jahre alt und unter der peinlichen Frisur guckte tatsächlich noch genau das gleiche Gesicht hervor, das ihr jeden Tag aus dem Spiegel entgegenblickte.

Aus: Biss zum nächsten Akt – demnächst als eBook erhältlich!

[Schnipsel] Biss zum letzten Akt

Die folgende Szene spielt kurz nach Silkes Verwandlung. Der Portier hat von Silkes Gepäck auf ihre Finanzen geschlossen und ihr angeboten, einen Teil der Kosten „in Naturalien“ zu zahlen.

Obwohl sie den Geruch der Seife nicht mochte, duschte Silke ausgiebig. Danach setzte sie sich, nur in ein Handtuch gehüllt, aufs Bett und wartete, bis es klopfte.
»Du verlierst aber auch keine Zeit«, sagte der Portier nach einem Blick auf das knapp sitzende Tuch und die vorgezogenen Vorhänge. »Hast es wohl nötig?«
»So nötig auch nicht.« Silke zuckte mit den Achseln und ging zum Bett voraus. »Aber es wäre schade eine Gelegenheit auszulassen, wenn sie sich so anbietet – oder?« Sie lächelte dem immer noch an der Tür stehenden Mann zu und klopfte einladend auf die Matratze neben sich. »Was ist jetzt, willst du nur quatschen, oder kommst du?«
Danach ging alles sehr schnell. Keine fünf Minuten später taumelte der Portier aus dem Raum, während sich Silke gesättigt in die Decke wickelte und einschlief.

Silke ist alles andere, als eine einfache Protagonistin, aber ich mag die Doppeldeutigkeit in ihren Antworten und in ihrem Verhalten.

In eigener Sache: Wie es mit den Vampiren weitergeht

Ja, es ist mir peinlich, aber leider kann ich immer noch nicht absehen, wann der nächste Band des Codex Aureus mit der Vampirstory herauskommen wird. Immerhin: Es geht weiter. Die erste Überarbeitungsrunde ist beendet. Nur an ein paar Stellen muss noch nachjustiert werden. Und da sich das Erscheinungsdatum ohnehin so verzögert hat, habe ich beschlossen, die Geschichte danach noch einmal den Kolleginnen vom Nornennetz zum Testlesen anzubieten. Eine zusätzliche qualifizierte Beratung schadet schließlich nie!

Danach wird es vermutlich sehr zügig weitergehen. Das Cover steht schon lange. Was noch fehlt, sind das Nachwort* und der Klappentext. Beides zusammen dürfte aber nicht mehr als eine Woche in Anspruch nehmen. Wenn nichts dazwischen kommt. Drückt bitte die Daumen!

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Der Crackgeruch ist der Überarbeitung zum Opfer gefallen. Die Szene spielt in den 80ern. Da war Crack noch kein Thema.

 


*Jemand sagte mal, ich hätte das Nachwort zur Kunstform erhoben. Das freut mich natürlich und wenn tolle Nachworte ein Alleinstellungsmerkmal sind, möchte ich meine Leser*innen keinesfalls enttäuschen!

[Werkstattplaudereien] Plotbunny und neue Gäste

Mir ist ein neues Plotbunny zugelaufen und es hat eine wunderschöne, liebreizende Prinzessin mitgebracht. Eine auch noch, deren Lebensziel einzig darin besteht, standesgemäß zu heiraten.

Ihr Wunsch wird sich erfüllen. Sie wird den Prinzen des Nachbarreichs heiraten und am Ende auf einem Einhorn in den Sonnenauf- oder Untergang reiten. Bei letzterem bin ich noch nicht ganz sicher. Wo ich mir allerdings sicher bin ist, dass vorher sehr viele schlimme Dinge passieren.

Vorläufig sind Prinzessin samt Einhorn im Gartenhaus untergebracht, weil in meinem Oberstübchen aktuell kein Platz für die Beiden ist. Vielleicht, wenn die Vampirin endlich ausgezogen ist.

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Eine schnelle Skizze des Plotbunnies mit der Prinzessin. Das Einhorn fremdelt noch und wollte trotz aller Versprechungen der Prinzessin nicht auf’s Bild.