[Veranstaltung] Starke Frauen in der Fantastik

Heute ist das Programm von Leipzig Liest erschienen und damit ist es offiziell: Am 17. März werde ich mit vier weiteren ganz tollen Frauen auf dem Podium der Leseinsel in Halle 2 sitzen, das Nornennetz vorstellen und über Frauenrollen in der Fantastik, Leseerwartungen und Genreklischees diskutieren.

Hier der Link: http://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/28519

Ja, ich bin aufgeregt. Sehr. Aber ich freue mich auch, dass das geklappt hat. Und ich freue mich auf die Veranstaltung.

Sehen wir uns?

 

 

Advertisements

Kleine Kunstwerke – H. P. Roentgen über das Pitchen

Das Blog von H. P. Roentgen wartet immer wieder mit tollen Artikeln rund ums Schreiben auf. Auch den hier kann ich sehr empfehlen:

Pitchen: Die Kunst, in einem Satz Ihre Geschichte zu erzählen Der Pitch ist ein Satz, der Ihr Buch vorstellt. Er dient auch als Untertitel Ihres Buches. Gerne wird er als erster Satz an den Anfang des Klappentextes gesetzt. Wenn ein Freund oder ein Journalist sie fragt: Worum geht es in deinem Buch, müssen Sie ihm […]

über Sieben Pitchtypen für Autoren — Hans Peter Roentgen

Ein Geständnis und eine Neuauflage

Jetzt muss ich etwas zugeben, das mir sehr, sehr peinlich ist: Das erste Buch, das ich im Print herausgebracht habe, ist Mist. Nicht die Geschichte. Die ist nach wie vor gut und thematisch aktueller denn je, obwohl es eine Fantasyerzählung ist.
Zeichensetzung und Rechtschreibung allerdings … Das ist mir echt peinlich! Deshalb habe ich auch so wenig Werbung für Steppenbrand gemacht. Ich kann schließlich nicht guten Gewissens ein Buch anpreisen, von dem ich selber nicht überzeugt bin.

Nun kannst du dir sicher schon denken, dass ich das nicht erzähle, um mein eigenes Buch schlecht zu reden. Ich erzähle es zum Einen, weil ich mich bei denen entschuldigen möchte, die das Buch gekauft und sich geärgert haben.
Ich erzähle es aber auch, weil ich gerade dabei bin, Abhilfe zu schaffen. Inzwischen habe ich das Skript korrigiert und demnächst wird Steppenbrand in einer neuen, korrigierten Auflage erscheinen. Um beide auch optisch unterscheiden zu können, habe ich das Cover leicht verändert. So ist hoffentlich gewährleistet, dass niemand versehentlich die fehlerhafte Auflage kauft, so lange noch Bücher am Markt sind.

Steppenbrand PrintA2

So sieht die neue Auflage aus. Allerdings sieht man hier noch die Beschnittränder, die hoffentlich ganz wegfallen, so dass der rote Rahmen jetzt direkt mit den Buchkanten abschließt. Der auffallendste Unterschied ist aber vermutlich, dass der Reihentitel und mein Name die Positionen getauscht haben und Codex Aureus jetzt unter dem Titel Steppenbrand steht.

Außerdem gibt es innen jetzt am Ende jedes Kapitels eine kleine Grafik: Dolch und Blumen. Natürlich hat auch sie etwas mit der Geschichte zu tun. Wer das Buch schon kennt, weiß vielleicht, was es damit auf sich hat.

Dolch und Blumen

Denen, die schon die erste Auflage besitzen, mache ich folgendes Angebot: Schickt euer Exemplar an die im Impressum angegebene Adresse. Im Gegenzug erhaltet ihr die überarbeitete Ausgabe. Natürlich erstatte ich euch auch das Porto (in Briefmarken). Schließlich möchte ich, dass ihr Spaß am Lesen habt.

Biss zum letzten Akt – bald als Taschenbuch

Wer mir bei Twitter folgt, hat es vielleicht mitbekommen: Eine weitere Erzählung aus dem Codex Aureus geht in den Druck. Wie schon Steppenbrand, wird demnächst auch Biss zum letzten Akt als Taschenbuch bei BoD erscheinen. Auf der Leipziger Buchmesse werde ich es offiziell vorstellen.

Biss Print
Hier schon mal die Vorschau auf das Cover

Ein neues Buch herauszubringen (und sei es nur in einem neuen Format) ist immer wieder eine Herausforderung. Um so mehr freue ich mich, dass es jetzt geschafft ist, und dass ich mich beim Bearbeiten wieder in die Geschichte von Silke verliebt habe.

10 Dinge über das Selfpublishing, die dir niemand erzählt

Zehn Punkte zum Selfpublishing von der Autorenkollegin Magret Kindermann. Ich habe bei jedem einzelnen genickt. So isses. Genau so.

Magret Kindermann

Unwissender Autor

1. Das Stigma, Selfpublisher seien nicht qualitativ, existiert noch.

Noch immer wird allgemein angenommen, dass ein Buch es nicht bringen kann, wenn er von den Verlagen abgelehnt wird. Selfpublishing als letzter Ausweg, dort tümmelt sich der Müll. Mit lieblosen Covern, ohne Lektorat, mit schlechtem Stil. Und natürlich stimmt das auch zum Teil. Der Vorteil von Selfpublishing ist nicht nur, dass jeder veröffentlichen kann, sondern auch, dass es jeder tut. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Auf jedem Markt gibt es massenweise Müll. Wenn ich heutzutage in einen x-beliebigen Buchladen gehe, finde ich von Tausenden Büchern nur wenige interessant. Und so ist es auch mit dem Selfpublisher-Sumpf. Ein Leser muss graben, um etwas Gutes zu finden und leider mögen Menschen neue Gelände nicht und lassen es daher gleich. Ein Selfpublisher muss überzeugen, doch die Mühe wert zu sein.

2. Es ist verdammt viel Arbeit.

Okay, das wird einem gesagt, aber nicht…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.234 weitere Wörter

Gute Vorsätze für 2018

https://pixabay.com/de/kalender-photoshop-ebenen-neujahr-2446899/

Pünktlich zum neuen Jahr stellt sich natürlich wieder die Frage nach den guten Vorsätzen. Bei mir sind das:

  • Bessere Zeiteinteilung: So verlockend es z. B. ist, immer wieder die Timeline auf Twitter durchzuscrollen und auf Tweets zu antworten, so viel Zeit geht dadurch auch verloren. Zeit, die mir dann für das Schreiben, Marketing oder meine Familie fehlt.
  • Mehr Selbstdisziplin beim Schreiben: In den letzten Monaten habe ich oft Ausreden gefunden, warum es mit dem Schreiben „gerade nicht passt“. Kinder, Hund, Mann, Haus, Garten, die laute Müllabfuhr … Dieses Mimimi muss wieder weg. Als ich noch als Anwältin gearbeitet habe, habe ich auch keine Rücksicht auf solche Befindlichkeiten genommen. Ein Schriftsatz musste fristgerecht raus. Punkt.
    Da will ich wieder hin.
  • „Steppe und Steine“ fertigstellen und einen Verlag dafür finden. Selbstveröffentlichung ist hier nur Plan B, weil ich davon ausgehe, bei einem Roman das Lektorat auf gar keinen Fall mehr selbst durchführen zu können. Dazu ist die Gefahr viel zu groß, aufgrund von Betriebsblindheit nur die Plotlöcher zu entdecken, die etwa die Größe des Mariannengrabens haben.
  • Mehr Struktur hier im Blog. Wie das aussehen wird, muss ich noch einmal überdenken.
  • Darüber hinaus würde ich auch gerne noch ein paar Kilo abnehmen, damit die Klamotten wieder besser passen. Aber das ist ein ganz anderes Thema und hat mit den Inhalten hier nun wirklich gar nichts zu tun.

Und bei dir so? Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen? Oder hast du gar keine Vorsätze und bist eventuell sogar rundum zufrieden?

Was noch fehlt

https://pixabay.com/de/weihnachten-neujahr-urlaub-2928142/

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich frohe und friedliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Danach wird sich hier auch wieder mehr tun. Versprochen! Bis dahin verabschiede ich mich mit einem Gedicht vom ollen Wilhelm Busch:

Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

Wilhelm Busch (1832 – 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

NaNoWriMo (Tag 6) – erstaunlicherweise noch im Soll

Soll ich was verraten? Am Wochenende habe ich geschwänzt. Statt zu schreiben bin ich auf einer Geburtstagsfeier gewesen, habe bis in die Puppen gezockt und viel zu viel getrunken. Scheiß auf den Wordcount. Der Spaß war die Müdigkeit danach allemal wert.

Die Müdigkeit hält bis jetzt an. Deshalb habe ich mein Tagesziel auch um ein paar hundert Worte unterboten. Trotzdem bin ich laut Statistik immer noch im Soll.
Eigentlich könnte ich für heute also Schluss machen.

Andererseits ist übernächstes Wochenende eine Tagung, auf die ich mich schon seit Monaten freue. Und überhaupt ist es mit Wochenenden und Schreiben so eine Sache, wenn die ganze Familie um einen herumspringt.

computer-1185637_640
Bildquelle: janeb13 via pixabay

#NaNoWriMo (Tag 3): Über eine liebenswürdige Antagonistin

Aktuell schreibe ich das Tagebuch der Antagonistin, bin also sehr mit ihr verbunden und gewinne sie dadurch richtig lieb. Sie ist ein lieber Mensch mit guten Absichten. Das ist einerseits gut, weil das (hoffentlich) auch auf die Gefühle der Leserschaft

überträgt, was der Geschichte dann eine Tiefe gibt, die ich nicht eingeplant hatte. Andererseits muss ich aufpassen, dass die die Biege noch kriegt, sonst kippt das Ganze und die Geschichte wird unglaubwürdig.

Die Protas müssen noch ein bisschen warten, bis ich mich mit ihnen befassen kann. Aber das ist auch fair, weil sie zu diesem Zeitpunkt (also dem, zu dem die Antagonistin schreibt) noch gar nicht geboren sind.

Im Buch werden sich Haupthandlung und Tagebuchauszüge abwechseln, bis die Antagonistin für sich selber sprechen kann und beides zu einem Handlungsstrang zusammenfließt. Ein bisschen, wie bei modernen Thrillern, wo der irre Killer auch immer wieder Kapitel bekommt, in denen er seine Perspektive darlegt – nur ist meine Antagonistin halt tot. Oder auch nicht. Jedenfalls nicht vollständig.

mortality-401222_640
Quelle: DasWortgewand via pixabay