Von Liebe, Tod und Geistern

Eigentlich wollte ich, angeregt von einer Twitter-Diskussion über Liebe und Romance schreiben. Dann fiel mir auf, dass das vielleicht nicht die beste Idee ist; genauer gesagt und ich dazu besser den Mund halten sollte, weil Liebe und Romantik bei mir gerne tödlich ausgehen. „Steppenbrand“ enthält eine Liebesgeschichte mit tödlichem Ausgang. In „Der Fluch des Spielmanns“ führt das Begehren zu einer Frau zur Katastrophe. Die Dryade in „O Tannenbaum“ liebt ihren Baum so sehr, dass sie dafür über Leichen geht. Nur Silke, die Vampirin aus „Biss zum letzten Akt“ liebt niemanden (außer sich selbst vielleicht) – und oh Wunder – niemand stirbt.

In „Was von ihnen blieb“ gibt es naturgemäß Tote. Ohne Tote keine Geister. Aber niemand stirbt im Laufe der Handlung. Was daran liegen könnte, dass es auch keine Liebesgeschichte gibt.
Ich hoffe nicht. Ich hoffe, irgendwann eine Geschichte erzählen zu können, in der sich zwei Wesen ineinander verlieben und tanzend in einen Sonnenuntergang voller Geigen entschwinden. Ok. Ganz so kitschig muss es vielleicht nicht werden. Aber bevor ich nicht wenigstens ein ganz kleines Happy End gestiftet habe, erzähle ich besser nichts von Liebe und Romantik.

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Geister gibt es nur zu Halloween?

Von wegen!

In den europäischen Sagen und Legenden spukt es zu allen Jahreszeiten. Das gilt nicht nur für die, eher in Schlössern und Burgen beheimateten, weißen Frauen. In den Wäldern muss man sich nachts vor Huckaufs fürchten und im Moor sollte man keinesfalls den Irrlichtern folgen. Aber auch auf freiem Feld ist man nicht sicher, weil dort Hafermann und Roggenmuhme ihr Unwesen treiben.

Jetzt, nachdem die Ernte eingeholt wurde, geben die letztgenannten zwar Ruhe – dafür beginnt allerdings bald die Zeit der wilden Jagd.

Eine wunderbare Zeit, sich ein bisschen zu gruseln. Denn als aufgeklärte Menschen glauben wir selbstverständlich nicht an Geister, oder?

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Vom Newsletter und einem explodierten Drabble

Noch etwas, das ich fast vergessen hätte: Spätestens wenn ein neues Buch ansteht, muss ein Newsletter raus. Und demnächst steht die Veröffentlichung von Was von ihnen blieb an.

Also Grußwort schreiben, Buchvorstellung, sonstige Neuigkeiten und als Bonbon ein Drabble. Möglichst eins, das zum Buch passt. Exklusiv, also bisher unveröffentlicht.
Tja und da haben wir ein Problem. Ein großes, fettes Luxusproblem. Das Drabble ist nämlich sozusagen explodiert, d. h. die Geschichte wollte sich keinesfalls auf 100 Worte beschränken lassen.
Wer den Newsletter abonniert hat, darf sich also auf eine Mini-Erzählung freuen.

Ich muss nur noch das Grußwort fertig schreiben. Nur noch … Nun, ja.

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Was von ihnen blieb erscheint demnächst als 6. Band im Codex Aureus.

Wie immer als eBook und wie immer für fast alle Lesegeräte.

Der Klappentext, mein Endgegner

Es ist bei jedem Buch das Gleiche: Da habe ich ein paar tausend Worte geschrieben, aber so bald ich etwas über das Geschriebene sagen soll, verwandelt sich das Hirn in einen weiten, öden Raum, durch den höchstens Satzfetzen treiben. Muffig gewordene Klischees. Worthülsen. Formulierungen, so dürr und hölzern, dass sie schon vom Hinsehen splittern. Sprachmüll eben.

Bei dem neuen Band für den Codex Aureus war es noch ein bisschen komplizierter, denn Was von ihnen blieb enthält zwei Novellen. Wie also beiden gerecht werden, ohne zu langatmig zu werden? Wie genug erzählen, ohne viel zu verraten?

Inzwischen hoffe ich, eine Lösung gefunden zu haben. Ein herzliches Dankeschön an die Schwestern vom Nornennetz. Ihr habt mir mit eurer Kritik sehr geholfen!

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Was von ihnen blieb erscheint demnächst als sechster Band im Codex Aureus. Der genaue Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Erhältlich über den Buchhandel und bei Amazon.

Es wird gespenstisch

Halloween ist zwar vorbei, aber wer sagt denn, dass Geister nur zu Halloween ihr Unwesen treiben? Den hiesigen Legenden nach sind besonders viele in den Rauhnächten zwischen den Jahren aktiv. Andere halten sich an gar keine Jahreszeit.

Deshalb freue ich mich, mein nächstes Buch im Codex Aureus ankündigen zu können: Was von ihnen blieb.

Hier ist schon mal eine Vorausschau auf das Cover:

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Ich finde es einfach großartig!

Hilfe, wie baue ich noch mal ein eBook?

Das klingt nach einer ziemlich dummen Frage, denn wie der Codex Aureus beweist, habe ich inzwischen doch schon ein paar von den Dingern herausgegeben. Aber in diesem Jahr war so dermaßen der Wurm drin, dass ich lange nichts zustandegebracht habe, was der Veröffentlichung Wert gewesen wäre.

Bis jetzt.

Halloween ist zwar vorbei, aber die Rauhnächte stehen noch bevor und passend dazu hätte ich zwei Geistergeschichten. Und jetzt, wo ich daraus ein eBook basteln will, stelle ich fest, dass ich offenbar vergessen habe, wie man das macht.
Gut, ich habe hier schon mal eine Kurzanleitung geschrieben und an anderer Stelle darüber, was ins Buch gehört. Das Wissen ist also nicht ganz weg. Gefühlt fange ich trotzdem bei Null an.

Auf geht’s!