Warum sehen Zombis immer so ungesund aus?

Und warum haben sie so schlechte Laune?

Diesen Fragen hat sich Lars Fischer aus wissenschaftlicher Sicht mit ähnlicher Hingabe gewidmet, wie ich mich letztes Jahr den Vampiren. Viel Spaß beim Gucken!

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Keine Liebe für den Kobold

GIMP-Icon

Wenn es eine Medaille für Zeitverschwendung gäbe, hätte ich vermutlich schon mehrfach Gold gewonnen. Irgendwie sind neue Projekte ja immer spannender als das, was man schon kann. Zuletzt hatte ich mir in den Kopf gesetzt, den Umgang mit GIMP zu lernen.
Bisher habe ich die Cover meiner und die Bilder für Twitter mit PaintShop gestaltet, mit dem ich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut zurecht komme. Aber meine Version ist schon älter, hakt gelegentlich und manches ist etwas kompliziert. Also Zeit, sich nach was Besserem umzusehen und da punktet GIMP nicht nur dadurch, dass es kostenlos ist, sondern auch mit coolen Features, die ich so bisher nirgends gesehen habe.

Nachdem ich zur Vorbereitung stundenlang Tutorials auf youtube geguckt habe, wähnte ich mich vorbereitet. Also habe ich eine neue GIMP-Version (eine alte lag schon auf dem Rechner; dies war nicht mein erster Versuch) runtergeladen.
Damit begann leider auch das alte Elend. GIMP zeigte sich störrisch, wie eh und je. Dinge, die laut Video funktionieren sollen, funktionierten nicht oder ganz anders. Anzeigen waren nicht da, wo sie laut verschiedenen Tutorials sein sollten. Die coolen Features ließen mich im Stich.

Um es kurz zu machen: Ich habe den Kampf aufgegeben und bin zu PaintShop zurückgekehrt. Das, woran ich mit GIMP mehrere Tage gebastelt habe, ohne zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen, hat mit meiner alten PaintShop-Version zwar immer noch ein paar Stunden gedauert, aber ich habe ein Ergebnis, mit dem sich weiter arbeiten lässt.
Sorry, GIMP. Wir sind nicht füreinander geschaffen. Ich habe eine aktuellere Version von PaintShop bestellt.

Ebooks sind anders

So anders ist das nun auch nicht. Auch bei physischen Büchern ist nicht jedes Buch ausleihbar, das im Katalog aufgeführt wird. Manchmal ist es eben verliehen. Wieso sollte das bei e-Books anders sein?

Außerdem möchte ich eine Lanze für das Lizenzmodell brechen – zumindest so lange, wie es keine sinnvolle Tantiemenregelung analog zu physischen Medien gibt:
Im Unterschied zu physischen Medien kann man die e-Book-Dateien einmal auf den Server laden und dann unbegrenzt oft zur Verfügung zu stellen. Ein gedrucktes Buch ist irgendwann zerlesen und muss ersetzt werden. Das e-Book dagegen übersteht unzählige Ausleihvorgänge, ohne Schaden zu nehmen. Das schont die Kasse und freut (vielleicht) die Leserschaft.
Nur die, die das e-Book geschaffen haben, die Verlage und vor allem die AutorInnen haben davon nichts. Und das kann es ja nun auch nicht sein. Denn ohne Verlage – und vor allem ohne die AutorInnen gäbe es keine Bücher. Auch keine e-Books. Also sollte man nicht erwarten, ihre Leistungen für lau zu bekommen, sondern sich Gedanken machen, wie ihre Interessen angemessen berücksichtigt werden. Hier kommt das Lizenzmodell ins Spiel. Die Lizenzgebühr ersetzt die fehlende Bibliothekstantieme und durch die Befristung der Lizenz wird sichergestellt, dass das e-Book wie ein physisches Medium „nachgekauft“ werden muss.

Natürlich sind bei e-Books auch andere Abrechnungsmodelle möglich. So könnte man die Höhe der Lizenzgebühr z. B. an die Zahl der Ausleihen knüpfen. Das würde aber neben der Bereitschaft etwas zu ändern neue Hintergrundprogramme und zusätzlichen buchhalterischen Aufwand der Bibliotheken bedeuten. Angesichts chronisch knapper Haushaltsmittel bezweifle ich, dass es dazu kommen wird.

Buchstabensuppe - Blog der Stadtbüchereien Düsseldorf

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Ebooks gibt es bei uns schon ziemlich lange – seit 2007 sind wir mit der Onleihe dabei. Und wie wir an den Zahlen, Statistiken und natürlich euren Rückmeldungen sehen, benutzt ihr sie auch wirklich gerne, genauso wie wir. eBooks sind eben immer da, wo ihr seid, ihr könnt sie zu jeder Tages- und Nachtzeit ausleihen und herunterladen, ihr könnt viele auf einmal mitnehmen, ohne, dass es eure Tasche schwerer macht. Aber woran liegt es, dass ihr manches, dass ihr als eBook erwartet, bei uns nicht finden könnt?

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