10 Dinge über das Selfpublishing, die dir niemand erzählt

Zehn Punkte zum Selfpublishing von der Autorenkollegin Magret Kindermann. Ich habe bei jedem einzelnen genickt. So isses. Genau so.

Magret Kindermann

Unwissender Autor

1. Das Stigma, Selfpublisher seien nicht qualitativ, existiert noch.

Noch immer wird allgemein angenommen, dass ein Buch es nicht bringen kann, wenn er von den Verlagen abgelehnt wird. Selfpublishing als letzter Ausweg, dort tümmelt sich der Müll. Mit lieblosen Covern, ohne Lektorat, mit schlechtem Stil. Und natürlich stimmt das auch zum Teil. Der Vorteil von Selfpublishing ist nicht nur, dass jeder veröffentlichen kann, sondern auch, dass es jeder tut. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Auf jedem Markt gibt es massenweise Müll. Wenn ich heutzutage in einen x-beliebigen Buchladen gehe, finde ich von Tausenden Büchern nur wenige interessant. Und so ist es auch mit dem Selfpublisher-Sumpf. Ein Leser muss graben, um etwas Gutes zu finden und leider mögen Menschen neue Gelände nicht und lassen es daher gleich. Ein Selfpublisher muss überzeugen, doch die Mühe wert zu sein.

2. Es ist verdammt viel Arbeit.

Okay, das wird einem gesagt, aber nicht…

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Gute Vorsätze für 2018

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Pünktlich zum neuen Jahr stellt sich natürlich wieder die Frage nach den guten Vorsätzen. Bei mir sind das:

  • Bessere Zeiteinteilung: So verlockend es z. B. ist, immer wieder die Timeline auf Twitter durchzuscrollen und auf Tweets zu antworten, so viel Zeit geht dadurch auch verloren. Zeit, die mir dann für das Schreiben, Marketing oder meine Familie fehlt.
  • Mehr Selbstdisziplin beim Schreiben: In den letzten Monaten habe ich oft Ausreden gefunden, warum es mit dem Schreiben „gerade nicht passt“. Kinder, Hund, Mann, Haus, Garten, die laute Müllabfuhr … Dieses Mimimi muss wieder weg. Als ich noch als Anwältin gearbeitet habe, habe ich auch keine Rücksicht auf solche Befindlichkeiten genommen. Ein Schriftsatz musste fristgerecht raus. Punkt.
    Da will ich wieder hin.
  • „Steppe und Steine“ fertigstellen und einen Verlag dafür finden. Selbstveröffentlichung ist hier nur Plan B, weil ich davon ausgehe, bei einem Roman das Lektorat auf gar keinen Fall mehr selbst durchführen zu können. Dazu ist die Gefahr viel zu groß, aufgrund von Betriebsblindheit nur die Plotlöcher zu entdecken, die etwa die Größe des Mariannengrabens haben.
  • Mehr Struktur hier im Blog. Wie das aussehen wird, muss ich noch einmal überdenken.
  • Darüber hinaus würde ich auch gerne noch ein paar Kilo abnehmen, damit die Klamotten wieder besser passen. Aber das ist ein ganz anderes Thema und hat mit den Inhalten hier nun wirklich gar nichts zu tun.

Und bei dir so? Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen? Oder hast du gar keine Vorsätze und bist eventuell sogar rundum zufrieden?