Mein Traumprinz – ein Muttertagsmärchen

Ja, ich gebe es zu. Manchmal träume ich auch vom Märchenprinzen auf dem weißen Ross, dem feuerspeienden Drachen – oder auf einer schwarzen Triumph, wenn es ein moderner Traum ist. In meinen Träumen stehe ich am Fenster, sehe zu, wie er sich nähert. Sehe ihn, sein Ross, seinen Drachen oder sein Bike immer deutlicher (merke: Prinzen dürfen sich nicht zu schnell bewegen, das stört die Vorfreude), bis er schließlich vor der Haustür anhält.

Erst jetzt, wo ich weiß, dass wirklich ich gemeint bin, öffne ich die Tür. Er lächelt mir entgegen. Ein Windstoß zaust seine Haare. Das Pferd wiehert leise. Der Drache schnaubt. Die Triumph glänzt in der Sonne. Mein Herz klopft zum zerspringen.

Wir einander ganz nahe. Er drückt mir die Zügel/den Zündschlüssel in die Hand und sagt: „Na los, dreh eine Runde. Ich kümmere mich so lange um Hausaufgaben, Wäsche, Essen und was sonst so anliegt. Also lass dir ruhig Zeit!“

P. S.: Dieser Traum ist zwar in der Zeit vor dem Muttertag am ausgeprägtesten, wenn überall Werbung für Dinge auftaucht, die ich überhaupt nicht haben will (Blumensträuße, Pralinen, pastellige Parfüms und besinnliche Bücher). Ich freue mich aber fast noch mehr, über Geschenke außer der Reihe. Geschenke, die jemand „einfach so“ macht. Weil er mich mag. Daher dürfte dieser Traum gerne öfter in Erfüllung gehen. Auch ohne besonderen Anlass.
Und ich wette, dass es vielen Müttern genauso geht.

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