Messebesuch – Gewinn oder Geldverschwendung?

Das ist das Thema einer Blogparade, die Vera Nentwich anlässlich der bevorstehenden Leipziger Buchmesse ins Leben gerufen hat. Da ich schon Karten habe, ist das ein guter Anlass, mitzumachen und zu erzählen, was mich auf Messen treibt.

Bisher kenne ich allerdings nur die Frankfurter Buchmesse. Die liegt praktischerweise direkt vor der Haustür und so bin ich die letzten Jahre immer mindestens einen Tag dort gewesen. Bis 2016 allerdings immer nur am Wochenende und als einfacher Besucher, weil mir das Fachbesucher-Ticket zu teuer war.
2016 habe ich aufgrund des Blogs und meiner Twitteraktivitäten eine Presseakkreditierung für die gesamte Dauer bekommen. So will ich auch dieses Jahr halten. Für mich bietet die Messe Gelegenheit, Freunde und Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Das ist zwar ganz generell auch an den Wochenenden möglich, aber der Termindruck ist viel geringer, wenn man ihn auf mehrere Tage verteilt. Einige Leute, wie z. B. die meisten Lektoren und Agenten sind auch nur an den Fachbesuchertagen da. Außerdem läuft das Programm über die gesamte Woche, so dass man mehr mitnehmen kann, wenn man öfter da ist. Nicht zuletzt sind die Hallen deutlich leerer und das Standpersonal ist viel freundlicher als an den Wochenenden.
Soweit daher nicht am Wochenende ganz besondere Vorträge sind, werde ich mir dieses Jahr die allgemeinen Besuchertage vermutlich schenken und statt dessen zur BuchmesseCon nach Dreieich fahren, die immer parallel zur FBM am Wochenende stattfindet. Letztes Jahr hat das wegen einer Terminüberschneidung leider nicht geklappt.

Außerdem werde ich dieses Jahr erstmals auch die Leipziger Buchmesse besuchen. Die Tickets sind schon gekauft, die Unterkunft gesichert; sogar eine Fahrgemeinschaft hat sich gefunden.Tolle Voraussetzungen also.
Auch hier steht die Vernetzung mit anderen im Vordergrund. Werbung für meine Bücher zu machen, ist eher schwierig, weil ich bisher ausschließlich eBooks produziere. Bisher fehlt mir noch eine zündende Idee, wie sich die präsentieren lassen. Aber vielleicht ergibt sich irgendwo eine Gelegenheit zu einer Spontanlesung. Meine Reader nehme ich auf jeden Fall mit; die Bücher damit auch.

Außerdem werde ich mir zur Vorbereitung noch einmal sämtliche Überlebenstipps für Messebesuche angucken.

In jedem Fall haben sich Messebesuche für mich bisher immer gelohnt. Selbst bei den im Rückblick eher langweiligen Wochenendbesuchen der Frankfurter Buchmesse hat es immer für ein paar nette Treffen gereicht. Wie sieht es aus: Vielleicht sehen wir uns auch mal?


Zum Abschluss hier noch mal den Link auf Vera Nentwichs Blog

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8 Kommentare zu „Messebesuch – Gewinn oder Geldverschwendung?

      1. Nein, ich bin kein Aussteller, sondern helfe als Mitglied der BartBroAuthors am Stand von Kia Kahawa aus. Aber natürlich werde ich meine Reader im Gepäck haben und da sind auch meine Bücher drauf. ^^

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