Schreibpause

Ich habe meinem Mann versprochen, bis nach den Weihnachtsfeiertagen eine Schreibpause einzulegen. Kein rumwerkeln am Plot neuer Geschichten, keine Überarbeitung von Rohfassungen, nicht mal Notizen. Nur Blog, Facebook und Twitter sind erlaubt.

Was sich am Anfang tatsächlich ein bisschen wie Urlaub angefühlt hat, wird auf Dauer ganz schön schwierig. Selbst in besten Zeiten gleicht der Kopf eines Schriftstellers einem Wohnblock, dessen Parteien sich nicht immer mögen. Und man selber ist Hausmeister, Kummerkastentante und Brandschutz in Personalunion.
Bei mir tummeln sich aktuell die Protagonisten aus mindestens fünf Geschichten. Sechs, wenn man Velona mitzählt, die Dryade aus O Tannenbaum, die noch nicht vollständig ausgezogen ist. Die Wahrsagerin im Erdgeschoss ist zum Glück ein ziemlich stiller Typ, genauso wie der Werwolf. Dafür haben die beiden Liebespaare und die frisch eingezogene Vampirin erheblichen Redebedarf.
Der Versuchung zu widerstehen, da schon mal mitzuprotokollieren fällt schwer.

Wie gut, dass es das Blog gibt. Da lässt sich schon mal die eine oder andere Notiz unterbringen. Unterbrechung des Urlaubs? Ich? Nie!

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