Prost Neujahr

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen guten Rutsch und eine sanfte Landung in 2017!

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Interview auf Literaturschock.de

Wer mich besser kennenlernen will: Susanne Kasper hat mich zu meinem Blog und den Gründen, weshalb ich blogge interviewt. Das ganze Interview gibt es auf literaturschock.de.

Ich sehe übrigens nicht immer so irre aus, wie auf dem Foto. Solche Eindrücke entstehen, wenn man keine professionellen Autorenfotos vorrätig hat, sondern auf schnell geschossene Selfies zurückgreift. Deshalb ganz wichtiger Vorsatz für 2017: Endlich zum Fotografen!

TECHNIK! eReader-Tablet mit Stylus für schriftliche Notizen

Ein eReader, auf dem man handschriftliche Notizen machen kann und der sich außerdem als Grafik-Tablett einsetzen lässt – das ist mal ein interessanter Ansatz. Guckt man nämlich auf die Verkaufszahlen in den USA, sind solche Innovationen dringend notwendig, damit eReader langfristrig nicht von Smartphones und Tabletts verdrängt werden.
Was im Artikel leider fehlt sind weitere technische Details – Größe, Auflösung, Software …

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reMarkable bringt ein gleichnamiges eReader-Tablet auf den Markt, mit dem man nicht nur eBooks lesen, sondern sie auch mit handschriftlichen Notizen versehen kann. Als Grafik-Tablet lässt sich das Gerät ebenfalls einsetzen.

Quelle:reMarkable: eReader-Tablet mit Stylus für handschriftliche Notizen – eBook-Fieber.de

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Jahresrückblick und eine Umfrage

Bildquelle: Clker-Free-Vector-Images via pixabay
Bildquelle: Clker-Free-Vector-Images via pixabay

Weihnachten ist vorbei, da ist es Tradition, noch mal auf das fast vergangene Jahr zurückzugucken. Für dieses Blog gilt das gleich im doppelten Sinn, denn es existiert jetzt ziemlich genau ein Jahr. Ich habe es kurz vor Weihnachten 2015 begonnen, um über Schreiben und Selfpublishing zu bloggen und nebenbei ein bisschen Marketing für den Codex Aureus zu machen.

Die Mischung scheint anzukommen. Die Besucherzahlen sind seither kontinuierlich gestiegen. Inzwischen hat das Blog knapp 100 Abonnenten und rund tausend Zugriffe im Monat. Die Aufrufe kommen überwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, es scheint aber auch regelmäßige Leser in den USA zu geben.
Nach der sehr allgemeinen Kategorie „Was ich noch zu sagen hätte“, werden die mit „Codex Aureus“ und „Autoren“ getaggten Beiträge am häufigsten aufgerufen.

Alles in allem also ein sehr positives Ergebnis für das erste Jahr. Natürlich würde ich das gerne ausbauen. Dazu wäre es interessant, genauer zu wissen, welche Themen Leser interessieren. „Autoren“ ist ja z. B. auch ein sehr allgemeiner Begriff, bei dem ich mich frage, was die Erwartungshaltung beim Aufrufen ist? Sucht derjenige Einblicke in den Arbeitsalltag, Schreibtipps, Leseproben oder etwas ganz anderes?.

Deshalb direkt gefragt: Wovon würden Sie, was würdest du nächstes Jahr gerne mehr sehen, lesen hören – Seelenstriptease, Buchmarkt, Rezensionen, Technikkram, Fachartikel, Fantasy …?

[Rezension] O Tannenbaum (Codex Aureus 4) von Nike Leonhard

Die erste Rezension zu O Tannenbaum ist da. Ich glaube, wenn ich die Geschichte nicht geschrieben hätte, würde ich sie jetzt lesen wollen. ^^

SPPerlen

Bibliografische Angaben

Autor/In Nike Leonhard
Titel O Tannenbaum (Codex Aureus 4)
Verlag Selfpublisher | Amazon Media
Format E-Book
Seitenzahl 68 Seiten
Erscheinungsdatum 15. Dezember 2016
Altersempfehlung (eigene Einschätzung) ab 06 Jahren
Genre Fantasy
Schlagwörter Weihnachten, Tannenbaum, Dryade, Fantasy
Leseprobe Link zu Amazon

Klappentext

Velona ist eine Dryade; eines jener friedfertigen Wesen, die wenig anderes im Kopf haben, als die Bäume, mit und von denen sie leben. Die Bindungen zu einzelnen Bäumen kann sehr eng werden. So eng, dass die Dryade leidet, wenn ihr Baum Schaden nimmt und stirbt, wenn er gefällt wird. Solche Seelenfreundschaften oder Symbiosen sind selten. Aber auch sonst können Dryaden sehr wütend werden, wenn sich jemand an »ihren« Bäumen vergreift.

Wenn man, wie Velona, in einer Baumschule lebt und sich ausgerechnet in eine gutgewachsene Nordmanntanne verguckt, ist der Ärger vorprogrammiert.

Urban Fantasy nicht nur für die Weihnachtszeit.

Der erste Satz

„Das ist mein Baum!“, schrie die Dryade.

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Klischee, Erzähltradition und Rassismus in Fantasy und Science Fiction

Carola hatte  im Schreibkasten einen Artikel mit der Überschrift „Rassismus: Minderheiten sind … anders“ veröffentlicht, der sich mit der Darstellung des Fremden bzw. Andersartigen beschäftigt. Ihre Beobachtung ist, dass in Filmen und Serien vermehrt die Außenseiterrollen (vor allem Aliens) mit Dunkelhäutigen und/oder Frauen besetzt werden. Die Norm ist aber menschlich, männlich, weiß. Außerdem sagt sie, dass sich nicht-menschliche Völker oft durch ein hohes Maß an Homogenität auszeichnen. Als Beispiel nennt sie Galadriels Gefolge im Herrn der Ringe: allesamt blond.

Das ist natürlich richtig. Anders, als z. B. die Elben in Bruchtal oder die im Gefolge des Waldkönigs im Hobbit sind Galadriel und Celeborns Leute durchweg hellhaarig. Das ergibt erzähltechnisch auch durchaus Sinn: Hier handelt es sich um den letzten Stamm der Calaquendi, jener Lichtelben, die das Licht der zwei Bäume in Valinor noch mit eigenen Augen gesehen haben. Tolkien selber hat sie als besonders „fair“ beschrieben – selbst nach elbischen Maßstäben.
Nun ist „fair“ ein schwieriges Wort. Es kann nicht nur „blond“, sondern auch „hübsch“ bzw. „schön“, „heiter“ und „aufrichtig“ bedeuten (ganz zu schweigen von „Jahrmarkt“ oder „Ausstellung“) genauso aber „mittelmäßig“. Aus dem Kontext kann man aber erschließen, dass Tolkien tatsächlich „hell“ meinte. Blond ist da filmisch schon mal eine gute Umsetzung.

Ist es damit rassistisch? Ich meine, nein.
Für mich ist erst mal nichts dabei, ein Volk vor allem über äußerliche Gemeinsamkeiten darzustellen. Das menschliche Hirn ist darauf aus, alle Beobachtungen zu kategorisieren und da sind äußerliche Gemeinsamkeiten nun mal das, was als erstes auffällt. Außerdem entwickeln sich derartige Gemeinsamkeiten im Laufe des Zusammenlebens. Sei es durch kulturelle Anpassung (Tracht) oder Vererbung. Die Unterschiede im Detail erschließen sich nur dem Eingeweihten, also dem, der dazugehört.
Für einen Europäer mögen Asiaten alle gleich aussehen. Das gilt aber genauso umgekehrt, wie der ich zu meiner Verwunderung erfahren musste. Von einer kurdischen Mandantin bekam ich zu hören, wir Deutschen hätten alle so schöne gelbe Haare. Dabei ist mein Haar eher dunkelbraun. Ok, das ist jetzt zwar gefühlte 100 Jahre her, und inzwischen ist es eher grau-braun gestreift, aber damals war es noch wirklich dunkel. In meinen Augen und den der meisten Deutschen vermutlich auch. In ihren Augen war es genauso gelb, wie bei allen. Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.
Ganz grundsätzlich besteht auch kein Unterschied, ob ein Volk nun als durchgängig blond oder karpfenköpfig dargestellt wird. Nur, dass bei den Karpfenköpfen im Zweifel niemandem auffällt, dass keine Makrele darunter ist.

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Bildquelle: tdfugere via Pixabay

Näher am Rassismus ist man, wenn man einem Volk oder einer Rasse ausschließlich gute und der anderen ausschließlich negative Eigenschaften zuschreibt. Also Orks sind hässlich, dunkelhäutig, bösartig, aggressiv – Elben im Gegensatz dazu schön, hellhäutig, gutherzig und friedlich.

Allerdings muss man dabei auch berücksichtigen, dass diese Gegenüberstellung von gut und böse eine alte Erzähltradition hat. Es kommt nicht von ungefähr, dass wir vom „strahlenden Helden“ sprechen, der gegen die „Mächte der Finsternis“ antritt. Selbst in den alten Western ist es so, dass die Schurken Schwarz tragen, während der Lonesome Cowboy in helles Beige gewandet ist. Licht und Dunkel eben. Aus diesem Grund würde ich hier auch nicht von Rassismus sprechen, sondern von Klischee. Als Autorin ist einem natürlich klar, dass auch solche Klischees von Übel und daher zu vermeiden sind. Wenn wir eine Erzähltradition aufnehmen, dann, um sie lustvoll an geeigneter Stelle zu brechen. Also präsentieren wir wunderschöne Elben und starke Krieger im Kampf gegen schurkische Orks – und lassen die im Dutzend über die Klinge springen, während der eigentliche Sieg von kleinen, pelzfüßigen Wesen herbeigeführt wird, deren größte kulturelle Errungenschaft der Tabakanbau ist. Hatten wir schon? Ok, denken wir uns also etwas Neues aus!
Eine Möglichkeit, diese Klischees aufzubrechen, wäre z. B. mehr Mischlinge in die eigenen Geschichten einzubauen. Elb und Mensch ist bereits ein gängiger Topos, aber warum nicht mehr in diese Richtung? Gut, Elb und Zwerg finde ich das zwar schon wegen des Größenunterschiedes, der verschiedenen Lebensgewohnheiten und Habitate schwierig – aber warum nicht Hobbit und Zwerg? Beide mögen Höhlen und gutes Essen. Und es gibt wenige Zwergenfrauen …
Erst recht sind Völker keine starren Einheiten. Man sollte sie also auch nicht als solche behandeln.

Das Problem mit dem Rassismus ist m. E. aber ein anderes. Genauer gesagt: Es gibt zwei Bereiche, in denen sich Rassismus manifestieren kann: Einmal in der Geschichte selber und dann in der filmischen Umsetzung. Beide muss man m. E. auseinander halten.
Rassistisch sind Geschichten, die eine Minderwertigkeit bestimmter Völker oder Rassen postulieren und alleine mit dieser Minderwertigkeit die Unterdrückung oder sogar Vernichtung dieser Kreaturen rechtfertigen. Als Beispiel fallen mir aktuell vor allem Vampirgeschichten ein, bei denen die Vampire als in allen Bereichen überlegen geschildert werden und in denen diese Überlegenheit sich u. a. darin äußert, dass sie sich (menschliche) Blutsklaven halten (die diese Überlegenheit „natürlich“ anerkennen und gar nicht auf die Idee kommen, sich aufzulehnen).
Das andere ist die filmische Umsetzung; genauer gesagt: die Vergabe der Rollen. Da stimme ich Carolas Beobachtungen voll und ganz zu: Die Hauptrollen werden mit weißen Männern besetzt. Für die Darstellung der „Anderen“ (d. h. die Sidekicks der Helden, die Aliens etc.) dürfen es dann auch Farbige (oder Frauen) sein. Man will sich ja nicht dem Vorwurf aussetzen, Minderheiten zu benachteiligen. (Als ob Frauen eine Minderheit wären.)

Abgesehen von den bereits genannten Vampirgeschichten fällt es mir aber schwer, Beispiele für rassistische Fantasy- oder Science-Fiction-Romane zu finden. Vielleicht habe ich einfach die falschen gelesen, aber das Meiste, was mir untergekommen ist, hatte entweder einen emanzipatorischen Ansatz, d. h. es ging um Auflehnung gegen eine als ungerecht empfundene Herrschaft oder war eine Variation des ewigen Kampfes gut gegen böse. Das Einzige, was mir nach langem Grübeln eingefallen ist, ist die Foundation-Trilogie, wobei es hier nicht um Rassen oder Völker geht, sondern um eine kleine Elite, die das Schicksal der Menschheit qua überlegenem Wissen lenkt.
Was mir an Fantasy eher aufstößt, ist ihre Hirarchiefixierung und ihr Festhalten an überkommenen Rollenmustern. Aber da.

 

 

Meldung: Hobbit Presse verabschiedet sich von DRM

Offenbar setzt sich auch bei den Verlagen die Erkenntnis durch, dass der „harte Kopierschutz“ von eBooks den ehrlichen Kunden schadet, aber nichts gegen Raubkopierer bewirkt. So jedenfalls verstehe ich die Meldung der Hobbitpresse, künftig ein Wasserzeichen als Standard-Kopierschutz zu nutzen. Die Änderung betrifft die meisten eigenen eBooks, etliche von Knaur und die des Imprints Tropen. Lediglich die Bücher von J. R. R. Tolkien sind (noch) ausgenommen; der Text lässt aber vermuten, dass dies an den Lizenzvereinbarungen liegt und im Hintergrund bereits daran gearbeitet wird, auch insofern Abhilfe zu schaffen.

Ein Vorweihnachtsgedicht

Heute kommt der Weihnachtsbaum,
Kommt in unser Zimmer,
Bunte Kugeln häng‘ ich dran,
Äpfelchen und Flitterkram,
Dass er richtig glänzen kann,
Dann im Kerzenschimmer.

Heute kommt der Weihnachtsbaum,
Öffnet Kinderherzen.
Doch hoffe ich, er kommt allein,
Dryade nicht, noch Engelein
Möge heute bei ihm sein!
Falls doch: Wir ha’m Elektrokerzen.


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Ja, das Gedicht ist eine Anspielung auf O Tannenbaum, die 4. Ausgabe des Codex Aureus. Eine Leseprobe gibt es hier.

O Tannenbaum ist als eBook in den Formaten ePub und Mobi erhältlich und damit für alle gängigen Lesegeräte verfügbar.
Kindle-Nutzer können das Buch bei Amazon beziehen. Die Nutzer aller anderen Reader bekommen es über die Online-Buchhandlungen der Tolino Allianz. Mein besonderer Favorit ist Bookzilla, weil man mit dem Kauf dort die Entwicklung freier Software fördert. Es gibt O Tannenbaum aber z. B. auch bei:

Leseprobe von „O Tannenbaum“ ist online

Vielleicht sollte ich auch hier im Blog noch kurz darauf hinweisen, dass die Leseprobe von O Tannenbaum (der 4. Ausgabe des Codex Aureus) freigeschaltet ist.

Wer also Velona in freier Wildbahn erleben möchte, bitte hier entlang.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und ein fröhliches Weihnachtsfest!


o-tannenbaum-kleinO Tannenbaum ist als eBook in den Formaten ePub und Mobi erhältlich und damit für alle gängigen Lesegeräte verfügbar.
Kindle-Nutzer können das Buch bei Amazon beziehen. Die Nutzer aller anderen Reader bekommen es über die Online-Buchhandlungen der Tolino Allianz. Mein besonderer Favorit ist Bookzilla, weil man mit dem Einkauf die Entwicklung freier Software fördert. Es gibt O Tannenbaum aber z. B. auch bei: