Der Fluch des Spielmanns – Ein Grab in der Wildnis

entwurf2Wie ich im letzten Beitrag schon erzählt hatte, beruht der Tod des Spielmanns auf einem historischer Mordfall.

2014 wurden in den Schweizer Alpen die Reste von drei Skeletten entdeckt, die man zusammen in eine Grube geworfen hatte. Eines gehörte einer Frau in den 40ern, das andere einem Mann zwischen 20 und 30. Die dritte Tote war eine Frau unbestimmten Alters, von der sich lediglich die Schienbeine erhalten hatten. Der Schädel der anderen Frau und des Mannes wiesen erhebliche Verletzungen auf, die von später hinzugezogenen Archäologen auf Schwerthiebe (bei der Frau) bzw. eine Lanze zurückgeführt wurden. Das Alter der Knochen wurde auf etwa 1200 Jahre geschätzt.
Die Toten lagen nicht neben-, sondern teilweise aufeinander und es gab keine Hinweise auf Kleidung, geschweige denn auf Grabbeigaben. Demnach handelte es sich nicht um eine reguläre Bestattung, sondern um eine Art Massengrab.
Aber das war nicht die einzige Besonderheit dieses Grabes. Sonderbar war außerdem, dass die eine Frau durch Schwertverletzungen gestorben war. Es ist zwar keine Seltenheit dass Männerskelette aus dieser Zeit Spuren von Schwertverletzungen aufweisen, aber bei Frauen kommt so etwas fast nie vor. Und dann lag dieses Grab auch noch weit entfernt von einer Siedlung oder einem Handelsweg.

Keine Angst, ich nehme den Inhalt der Geschichte nicht vorweg. Aber drei Tote, die eines gewaltsamen Todes gestorben sind und ein einsames Grab – das schreit doch geradezu nach einer Geistergeschichte, oder?

Neugierig geworden? Dann bitte hier entlang!

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