Fundstück: Den digitalen Nachlass regeln

Wir alle leben zunehmend digital. Damit meine ich nicht nur, dass sich Teile des Soziallebens in die sozialen Netzwerke verlagert. Selbst diejenigen, die Facebook, Twitter und co. skeptisch gegenüber stehen, haben mehr Mails im Postfach, als Briefe im Kasten, wir wickeln unsere Banksachen online ab und oft werden wichtige Dokumente nur digital gespeichert und nicht mehr in großen Ordnern abgeheftet.
Dieses Phänomen betrifft Autoren und Selfpublisher besonders; oft gibt es von Manuskripten, Coverentwürfen etc. überhaupt keine Ausdrucke.

abstract-1231870_640Das ist nicht nur ein Problem, wenn der Rechner abstürzt (Notiz an mich: dringend wieder eine vollständige Sicherungskopie aller Dateien ziehen), sondern wird nach dem Tod richtig spannend. Für die Erben, versteht sich. Denjenigen, der das alles angelegt hat, kümmert es vermutlich nicht mehr.
Spannend ist dabei nicht nur, dass die Gesetze mal wieder den Fakten hinterherhinken, so dass man sehr grundsätzliche Diskussionen darüber führen kann, ob beispielsweise E-Mail-Postfächer vererbbar sind. Die für die Erben viel interessantere Frage ist: Wie kommen wir überhaupt daran? Erfahren die Erben überhaupt, wo was ankommt bzw. gespeichert ist? Den Brief im Kasten sieht man noch; die Mail findet man nur, wenn man Adresse und Passwort kennt.

Lösungsmöglichkeiten bietet ein Gastartikel von Dennis Schmolk in der Selfpublisherbibel. Der Tod, zumal der eigene, ist zwar kein schönes Thema. Aber drumrum kommen wir alle nicht. Deshalb unbedingt mal reinlesen!

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