Erscheinungsdatum für „Der Fluch des Spielmanns“ steht fest

Das Veröffentlichungsdatum für „Der Fluch des Spielmanns“ steht: Am 15. Oktober wird die Geschichte in allen Online-Buchhandlungen der Tolino Allianz und natürlich auf Amazon erhältlich sein.

Aktuell schlage ich mich noch mit ein paar Feinheiten rum. Zum Beispiel der Frage, ob ich wie schon bei „Steppenbrand“ ein Nachwort schreiben sollte.
Bei Steppenbrand war mir das ein Herzensanliegen, weil mich die Geschichte schon so lange begleitet. „Der Fluch des Spielmanns“ scheint auf den ersten Blick weniger aufregend, weil er nicht in einer erfundenen Welt, sondern im Mittelalter und in Europa spielt. Altbekanntes könnte man also meinen. Andererseits: Wie viel Wissen über das frühmittelalterliche Rechtssystem (oder besser: die Rechtssysteme), kann man wirklich voraussetzen? Wie sieht es mit dem Wissen um Kleidung und Lebensumstände aus?

Auf der anderen Seite: Interessiert das jemanden? Nötig sind die Erklärungen jedenfalls nicht, denn natürlich ist die Geschichte aus sich selbst heraus verständlich. Und deshalb frage ich mich, ob so ein Nachwort auf die Leser besserwisserisch wirkt und ich es nicht weglassen sollte.

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13 Kommentare zu „Erscheinungsdatum für „Der Fluch des Spielmanns“ steht fest

  1. Hallo Nike. Also ich stand bei ‚Crossroads‘ vor einem ähnlichen Problem. Soll man Erklärungen einfügen, ja oder nein? Interessiert das wen? Meine Erfahrung, die ich bei meinen Lesern heraushörte: Ja, bitte. Viele haben sich positiv geäußert und waren auch geradezu neugierig auf bestimmte Hintergründe. Von mir also: Daumen hoch FÜR ein Nachwort!

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  2. Unter dem Aspekt, dass das „Mittelalter“ über einen so langen Zeitraum gefasst ist, in dem ja schon unterschiedliche Rechtsauffassungen bekannt sind, würde ich ein Nachwort mit einigen Erläuterungen einfügen. Ich denke nicht, dass dem durchschnittlichen Leser klar ist, um welche Zeit es sich genau handelt und wie das Rechtssystem zu der von Dir beschriebenen Zeit war. Wie Evanesca anmerkt, kann ja jeder entscheiden, ob er so etwas lesen will.
    Also Ja zu einem Nachwort.

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  3. Vor etwa einem Jahr habe ich einen historischen Roman gelesen, da hatte der Autor alles, was wichtig für diese Zeit war, IM Text eingebaut. So wurde aus einem Krimi, der gerade mal 100 Seiten (wenn überhaupt) gefüllt hätte, künstlich auf 300 Seiten aufgebläht.

    Die Informationen haben mich interessiert, dass will ich damit nicht sagen. Nur leider waren sie im Text so dermaßen fehlplatziert, dass es irgendwann kein Spaß gemacht hat.

    Daher sage ich für mich, bevor ich es im Text übertreibe und wohlmöglich die Leser*Innen langweile, kommt alles lieber im Nachwort. Mich selbst würde es nämlich wahnsinnig interessieren, was im Mittelalter alles wichtig war und wie es sich aus heutiger Sicht unterschieden hat.

    Mein Ja zu einem Nachwort hast Du definitiv. Denn ich selbst finde Geschichte spannend. Und jede / jeder kann selbst entscheiden, ob man das Nachwort lesen möchte oder nicht.

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  4. Auch ich kann nur bekräftigen. Was spricht denn gegen ein Nachwort? Nichts. Wer’s nicht mag, wird’s nicht lesen. Fertig. Alle anderen (so wie die Vorkommentatoren und ich) werden mit Vergnügen zusätzliche Gedanken zum Inhalt, zur Textgenese und zur Autorin lesen.

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