Vorbereitungen auf die #FBM16

Weniger als drei Wochen zur Frankfurter Buchmesse und ehrlich gesagt, bin ich ein bisschen nervös. Bisher kenne ich die FBM nur von den Publikumstagen, aber dieses Mal habe ich ja die Presseakkreditierung und werde schon an den Fachbesuchertagen dort sein. Ob das ein Unterschied ist? Ich glaube schon.

Die Frankfurter Buchmesse richtet sich ja eigentlich nicht an die Leser. Sie ist ein Schaulaufen aller, die irgendwie mit der Buchproduktion zu tun haben – aber die Zielgruppe sind in erster Linie Händler und es gibt Momente, wo ich mich frage, was ich da eigentlich soll.
Gut, es gibt auch ein paar Angebote für Autoren. Weniger von den Verlagen; auch auf der Buchmesse gilt: Die einzigen, die Autoren nachrennen, sind die Bezahlverlage.  Aber es gibt einen eigenen Bereich, die LitAG, wo die verschiedenen Agenturen versammelt sind. Da kann man zwar auch nicht einfach vorbeispazieren, sondern braucht einen Termin, den man im Voraus ausmachen muss. Aber immerhin kann man gezielt die Agenturen aussuchen, die vielleicht interessant sind und sich um einen Termin zu bemühen. Der Termin muss an den Fachbesuchertagen, d. h. unter der Woche sein. Am Wochenende ist der LitAG Bereich tot, wie Helle Froyd und ich letztes Jahr festgestellt haben.

ProTipp: Das Cafe der LitAG hat auch am Wochenende geöffnet und ist himmlisch leer – im Gegensatz zu allen anderen Gastrobereichen. Der optimale Ort für ein Treffen.

Gut, zurück zu den Vorbereitungen: Termine sollte man sowieso im Voraus machen, wird allenthalben geraten. Am besten Wochen vorher, wenn nicht sogar Monate. Da beißt sich die Katze irgendwie in den Schwanz. Wie soll man denn bitte einen Termin ausmachen, wenn man niemand ist und niemanden kennt? Wenn man nicht mal weiß, wer überhaupt da sein wird? Ausstellerliste und Programm werden erst ungefähr einen Monat vorher veröffentlicht.
Klar, ich kann und werde mich mit Freunden und Bekannten aus meiner Social Media Blase treffen. Aber an die „wichtigen“ Leute werde ich wohl auch dieses Jahr nicht herankommen, wobei ich mir auch die Frage stelle, wer die denn (für mich) sind.

Als Autorin bin ich für Verlage und Literaturagenten uninteressant, weil ich aktuell kein marktreifes Manuskript anzubieten habe. Also wäre es umgekehrt Zeitverschwendung mich dort intensiv um Kontakte zu bemühen, auch wenn ich die Stände natürlich besuchen werde. Vielleicht ergibt sich dann ja doch etwas.
Trotzdem ist die Selfpublisherszene für mich aktuell deutlich interessanter. Deshalb habe ich mir dazu auch schon eine Reihe von Veranstaltungen notiert, die ich besuchen werde. Aber Termine ausmachen? Mit wem? Und mir welchem Ziel? Auch da werde ich also sehen müssen, was sich ergibt.

Immerhin habe ich inzwischen Visitenkarten in Auftrag gegeben. Und ich plane, mindestens einen eReader dabei zu haben, falls jemand in meine Geschichten reinlesen will.

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Die Druckvorlage. Der rote Rand wird (leider) zum Teil abgeschnitten.

Außerdem überlege ich, ob ich mir ein T-Shirt oder eine Tasche mit der Aufschrift „Codex Aureus“ und meinem Namenszug gönnen soll, um meine Sichtbarkeit zu erhöhen. Viel Zeit bleibt allerdings nicht.

Und du? Kommst du auch und wenn ja, mit welchen Zielen? Vielleicht sehen wir uns ja. 🙂

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Anti-Frust-Kampagne: Ich, Ben Becker, Self-Publisher, Kleinverlage und andere Ulk-Konstellationen

Obwohl ich dem Ben Becker das Plakat von Herzen
gönne – über den Artikel habe ich mich auch geärgert – genauer gesagt über die darin zum Ausdruck kommende Hochnäsigkeit der Lektoren.
„Ja, wenn der einen Literaturpreis hat … Oder ich im Ausland ganz viele Bücher von der in der Buchhandlung sehe … Dann …“

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Aussage von Marcel Hartges, der in dem WDR Beitrag „Der Bestseller Code“ beklagt, dass gute Romane verschiedenen Verlagen im Best-Off-Verfahren angeboten werden und wie grausam es sei, zu unterliegen, nur weil man 5.000 Euro weniger geboten hat. Aber alles andere, was man als Verlag bekäme, sei sowieso unbedeutend und nicht wert, veröffentlicht zu werden. Das ist deshalb hübsch, weil gleichzeitig Sebastian Fitzek und Rebecca Gable von ihren Anfangsproblemen erzählen.
Ein unbedingt sehenswerter Beitrag. Zu finden hier: http://www.ardmediathek.de/tv/WDR-DOK/Der-Bestseller-Code-Sebastian-Fitzek-R/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12877260&documentId=33631646

Textflash - Mikaela Sandbergs unmögliche Autorenseite

Letztens gab’s mal wieder einen Artikel darüber, wie literarische Bestseller „gefunden“ werden. Darin kamen Lektoren größerer Verlage zu Wort, Buchhändler, die ebenfalls die üblichen Verdächtigen anpriesen usw. usf. Kurz gesagt: Es war ein Artikel, der Self-Publisher und Kleinverleger (ja, die auch) frustriert, weil sie von den großen Medien mal wieder nicht wahrgenommen werden.

Mich erinnerte dieser Artikel an eine im Nachhinein witzige Begebenheit, die in die Phase „früher Kinderaufzucht“ fiel. Ich drücke es so drastisch aus, weil die Kurzen von 0-3 extrem, hm, anspruchsvoll sind. Man rennt sich sprichwörtlich die Hacken ab und ist doch nicht schnell genug, dafür aber unendlich müde.

Der Klassiker: Total übermüdet schob ich den Buggy mit der 2-jährigen Brut durch die Einkaufszone, behängt mit Taschen und Tüten und einem riesigen Schlafdefizit. (Ja, das Schlafdefizit fühlte sich wirklich so an, als ob es an mir hing.) Und da sah ich es, das Plakat, das meinen Blutdruck…

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Themenwechsel

Weil ich nach der Ankündigung, das Theme wechseln zu wollen, schon mehrfach gefragt wurde: Es wird Ascentia werden und nach Wechsel wird das Blog ungefähr so aussehen:

neues-theme

Allerdings wird die linke Spalte verschwinden, weil ich finde, dass sie beim Lesen zu sehr ablenkt und auch am Feintuning muss ich noch ein bisschen arbeiten. Das muss aber bis zum Wochenende warten, weil sich gerade das Feintuning meist als furchtbarer Zeitfresser rausstellt.

Filme, die ich nicht sehen werde: Jumanji (2)

Das Original Jumanji fand ich toll. Gute Geschichte, witzig erzählt, tolle Darsteller. Als ich hörte, dass davon ein Sequel gedreht werden sollte, war ich schon nur noch mäßig begeistert. Aber anscheinend gehen den Hollywoodregisseuren die Ideen aus; anders sind Neuverfilmungen wie die von Die glorreichen Sieben oder Ben Hur kaum zu erklären. Und immerhin: Jumanji sollte ein Sequel werden und nicht nur ein aufgemotztes Remake.

Nachdem ich jetzt das erste Set-Foto gesehen habe, weiß ich allerdings, dass ich mir das nicht anzutun brauche. Was darauf zu sehen ist? Vier Menschen in Dschungelkulisse. Die Rollen sind unschwer zu erahnen. Mittig ist der Big-Boy, das Alpha Männchen: groß, muskulös, Siegertyppose. Neben ihm steht sein Sidekick, der etwas ängstliche Eingeborene der die Ausrüstung schleppt und für die lustigen Sprüche zuständig ist. Rechts außen der dicke Wissenschaftler (und Finanzier?) dessen nerdyness man unschwer an Fliege, Einstecktuch und Brille erkennt. Zwischen ihm und Big Boy: das Weibchen mit trotzig entschlossenem Blick und ich kann nur hoffen, dass der ihre geheime Superkraft ist, sich Spinnen, Dornenranken und andere Dschungelbewohner vom Leib zu halten, denn im Gegensatz zu den männlichen Kollegen, die alle Safariausrüstung tragen, muss die Arme mit einem denkbar knappen Bustier und Hot-Pants auskommen. Gut, immerhin hat sie Lederstiefel und Handschuhe, aber der Großteil der Haut ist trotzdem nackt.

jumanji-sequel
Das ist besagtes Foto. Millionen Moskitos werden ihr diese Ausrüstung danken! Bildquelle: Moviepilot

Ich will hier keine Sexismusdebatte führen. Wenn irgendwer beim Anblick des Bauchnabels ins Sabbern kommt und deswegen in den Film rennt – meinetwegen. Ich sehe in der Schauspielerin auch kein armes Opfer. Sie hat die Rolle angenommen und wird dafür (hoffentlich gut) bezahlt. Es sei ihr gegönnt.
Trotzdem finde ich dieses Foto insgesamt zum Würgen und die Aufmachung des Weibchens ganz besonders, weil sie saumäßig unpraktisch ist. Wer so doof ist, mit einer Ausrüstung in den Dschungel zu gehen, die noch nicht mal für einen Querfeldeinlauf durch heimische Wälder geeignet ist, für den zahle ich kein Eintrittsgeld. Zumal die Männchen nicht aussehen, als würden sie so viel Doofheit durch übermäßiges Hirn wettmachen. Ja, es ist Fantasy, aber Fantasy heißt nicht: Es lebe das Stereotyp.
Wegen dem Aussehen der Männchen würde ich übrigens auch keinen Eintritt zahlen, der ist nicht mein Beuteschema. Aber das nur am Rande. Mir ging es um die Geschichte, die dieses Bild verspricht und das sagt: maximal Dschungelcamp.

Und das guck ich auch nicht.

Skandalöses von den Nachbarn

Die Welt moniert sich in einem Artikel über einen Rückfall in Provinzialismus und Kleinstaaterei bei der Vergabe von Literaturpreisen. Was ist geschehen? Glauben etwa plötzlich Orte wie Klein-Birkenbickel oder Niedergummershausen Preise für lokale Poesie und Prosa ausloben zu müssen? Das wäre vermutlich noch schöner, denn Die Welt verortet das Problem auf europäischer Ebene. Da haben es doch tatsächlich die Schweiz und nun auch Österreich gewagt, eigene Literaturpreise auszuloben. Obwohl es doch schon den Deutschen Buchpreis gibt!

Skandal!

Quatsch.

Vielmehr zeigt dieser Artikel ein fast unerträgliches Ausmaß an Chauvinismus und Hegemonialdenken. Aber bevor ich weiterschimpfe, sollte ich dir die Möglichkeit geben, dir ein eigenes Bild zu machen. Bittesehr: https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article158350780/Was-soll-die-Kleinstaaterei-der-Literaturpreise.html

Bye, bye Bold Life

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Bold Life heißt das bisherige Theme dieses Blogs. Ich mag es sehr. Es ist schlicht, übersichtlich und passt optisch hervorragend zu dem, was ich schreibe. Aber leider kann es keine Tabellen und lässt mir keine Möglichkeit, am CSS rumzuschrauben. Wenn „Der Fluch des Spielmanns“ erscheint, brauche ich diese Möglichkeit aber, um die einzelnen Ausgaben des Codex Aureus übersichtlich vorstellen zu können. Hintereinander, wie bisher, ist schon jetzt zu unübersichtlich.

Die hübsche Optik reicht einfach nicht mehr.

mural-1347673_640Also heißt es es Abschied nehmen. Ich habe heute schon einige Themes durchgesehen und mehrere für die engere Auswahl vorgemerkt. Bevor ich mich endgültig für eines entscheide, werde ich sie aber durchtesten. Deshalb kann es sein, dass sich das Aussehen des Blogs in nächster Zeit immer mal wieder ändert.

Ich hoffe, du bleibst mir trotz solcher Äußerlichkeiten gewogen.

 

Bei Verlinkung: Gefängnis — Textflash

Lieber Europäischer Gerichtshof, ich mag dich ja eigentlich. Aber manchmal bist du einfach nur komisch. Jetzt sind Links schon eine Urheberrechtsverletzung? Wie soll ich denn dann das Internet deiner Meinung nach nutzen? Ah, Idee, jemand druckt die wichtigsten Domains in einen fetten Wälzer, den man regelmäßig per Nachkauf updaten muss, und schon ist die Druckindustrie […]

über Bei Verlinkung: Gefängnis — Textflash

Buchwelten sind bicke-backe voll

Da muss ich auch vorbei. 🙂

Textflash - Mikaela Sandbergs unmögliche Autorenseite

Der Gemeinschaftsstand der IG unabhängige Verlage ist dicht! Was findet man dort? Buchtitel von Kleinverlegern und Selfpublishern. Klingt ja schon mal nicht schlecht. Dort schau ich mal vorbei:

http://www.boersenblatt.net/artikel-klein-_und_selbstverleger_auf_der_frankfurter_buchmesse.1238214.html?nl=newsletter20160920&nla=artikel1238214&etcc_newsletter=1


http://midnight.ullstein.de/ebook/schweig-still/ Willst du in meinen Newsletter? Schreib mir: lektorat@textflash.de | Besuch mich auf Twitter: http://twitter.com/Textflash | Besuch mich bei Facebook: http://www.facebook.com/Micha.Stadel | Oder kommentiere einfach unter diesem Post!


Bildnachweis Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben)., CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1047887

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Liebster Award von Ina Hamburg

Was ich toll finde: Mein Blog ist schon das dritte Mal für den Liebster Award nominiert worden, obwohl es noch nicht einmal ein Jahr existiert. Dieses Mal kommt die Nominierung von Ina Hamburg, die wie ich Schriftstellerin ist und sich in ihrem Blog „The Magic in Books“ sehr viel mit dem Schreiben an sich und Schreibtechniken beschäftigt. Unbedingt mal vorbeischauen!

Was ich nicht so toll finde: Ich war einfach zu unkreativ, um schnell antworten zu können und mir neue Fragen auszudenken. Schließlich will ich niemandem auf die Nerven gehen und zum hundertdrölfzigsten Mal fragen, woher er/sie seine/ihre Ideen nimmt.
Tut mir aufrichtig leid, Ina!

Jetzt aber volle Kraft voraus!

Inas 11 Fragen

1. Worüber schreibst du so?

Ich blogge über das, was mich als Fantasy Autorin am meisten beschäftigt. Das können Bücher sein, die ich gerade lese oder gelesen habe, aber auch lustige oder spannende „Funde“ bei Recherchen. Manchmal erzähle ich von meinen Geschichten oder dem „Alltag“ als Autorin und Selfpulisherin. In letzter Zeit ist viel Marketingkram dabei, weil ich mich gerade sehr intensiv mit der Frage beschäftige, wie man andere auf seine Geschichten neugierig macht und ich glaube, dass auch andere Autorinnen sich mit dem gleichen Problem rumschlagen.
Aber da ich schon gelernt habe, dass das Blog vor allem potentiellen Lesern einen Mehrwert bringen soll, wird sich der Themenschwerpunkt bald auch wieder in Richtung Fantasy verschieben.

2. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Das ist schon eine Weile her, denn das hier ist nicht mein erstes Blog. Ich habe vorher (unter anderem Namen) schon über Mittelalter, Handarbeiten, Rezepte, Upcycling und anderen Kram geschrieben, weil ich das eine tolle Möglichkeit finde, seine Projekte zu dokumentieren und zu ordnen. Leider liegt das Blog aus Zeitgründen inzwischen ziemlich brach.
Fürs Schreiben und Selbstveröffentlichen gilt etwas ähnliches. Ich gebe zwar nicht alle Details meiner Geschichten preis, aber das Blog dient auch als Schreibtagebuch und Nachschlagewerk. Allerdings mache ich nicht alles öffentlich. Einträge wie: „Heute war ein Scheißtag. Nur Kopfschmerzen und die Familie nervt auch nur“, verbreiten nur schlechte Laune und bleibt deshalb besser unter Verschluss.

3. Was ist dein (Haupt-)Beruf neben dem Bloggen?

Im Hauptberuf bin ich Schriftstellerin und Selfpublisherin, auch wenn ich immer noch Schwierigkeiten habe, mich damit vorzustellen. Meist druckse ich ziemlich herum, erzähle dass ich ja eigentlich Juristin bin, aber … An meinem Selbstbewusstsein (oder neudeutsch: Standing) muss ich eindeutig noch arbeiten.
Bloggen war für mich zuerst eine Begleiterscheinung zum Hobby. Jetzt begleitet es mich beim Schreiben und Veröffentlichen.

4. Wie sieht dein Morgen aus?

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Monstermacciato: Triple Espresso + 1/3 l Milch

Müde. Ich muss um sechs raus, damit die Kinder rechtzeitig in die Schule kommen. Wenn die weg sind, gibt es eine große Tasse Latte Macchiato.
Während ich den trinke, rufe ich Mails ab, schaue Twitternachrichten an, bei Facebook rein und gucke, was sich im Reader von WordPress getan hat. Das dauert etwa ein bis anderthalb Stunden.
Danach laufe ich eine Runde mit dem Hund, um das Hirn wieder frei zu bekommen und dann geht’s ans Schreiben, Überarbeiten oder an die Covergestaltung.

5. Was ist dein größter Traum?

Für den Anfang wäre Weltfrieden gar nicht mal so schlecht. Aber bleiben wir realistisch: Langfristig hoffe ich natürlich, dass mein Konzept mit dem Codex Aureus aufgeht, weil meine Geschichten immer wieder begeistern.

6. Der schönste Ort der Welt?

Wenn das einen geographischen Punkt bezeichnen soll, muss ich gestehen, noch nicht genug von der Welt gesehen zu haben, um das beurteilen zu können. Aber sonst: Unter Freunden!

7. Hast du Haustiere?

Ja, einen Terrier-Pinscher-Mischling in der Größe einer gut gebauten Katze, dem Ego eines Dobermanns und dem Schmusebedürfnis einer ganzen Erdmännchenfamilie.

8. Wer ist dein Idol?

Oh, ich dulde keine Götter neben mir. Ok, das ist jetzt ein bisschen krass formuliert. Aber Fakt ist, dass ich zwar viele Menschen für ihr Können oder ihren Charakter bewundere und mich dadurch auch inspirieren lasse, trotzdem gibt es niemanden, den ich so vollständig verehre, dass ich ihm in allen Punkten nacheifern würde.

9. Hast du ein Lieblingsbuch oder sogar ein Lieblingszitat?

Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.
(Gandalf)

Ich liebe diese Textstelle aus dem Herrn der Ringe und würde sie gern auf alle Urteile ausdehnen. Es ist so leicht, sich aufzuregen und irgendwas zu verurteilen. Aber oft stellt sich die Sache im Nachhinnein ganz anders oder zumindest viel komplexer dar, so dass wir eine Lösung verhindern, wenn wir unsere spontanen Impulsen nachgeben.

10. Lieber Filme oder lieber Serien?

Kommt drauf an, welcher Film, welche Serie, welche Stimmung.

11. Welchen Tipp möchtest du neuen Bloggern mitgeben?

Schreib über das, was dich interessiert und sei ehrlich. Niemandem ist damit gedient, wenn du dich verbiegst. Am allerwenigsten dir selber.

Noch mal vielen lieben Dank an Ina, für die Nominierung! Ich fand deine Fragen sehr interessant und es hat Spaß gemacht, sie zu beantworten.
Jetzt wird es langsam Zeit, den „Pokal“ weiter zu geben.

Meine Nominierungen:

Eure Aufgabe ist ganz einfach, es gibt nur ein paar Regeln zu beachten:

Die Regeln

Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere bis 11 weitere Blogger für den “Liebster award”.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster award”-Beitrag
Das Logo darf übrigens weiterverwendet werden.

Meine Fragen:

  1. Beschreibe dich selbst in fünf Sätzen?
  2. Bist du ein Hunde- oder ein Katzenmensch?
  3. Was liest du gerade? Bitte poste die ersten drei Sätze von Seite 3.
  4. Welche Art von Musik hörst du?
  5. Was hat dich zum Bloggen gebracht?
  6. Was sind die Themen deines Blogs?
  7. Wen willst du mit deinem Blog ansprechen?
  8. Außer der Bloggerei – was treibst du noch so?
  9. Wenn du eine Zeitmaschine hättest, wohin würdest du reisen?
  10. Stell dir vor, du könntest dir ab sofort jeden Wunsch erfüllen; egal, was es kostet, aber du hast nur noch ein Jahr zu leben. Was tust du?

Fundstück: Welches Marketing passt zu mir?

Sagte ich nicht vor kurzem erst, dass ich nicht auf jedem Social Media Kanal präsent sein will, weil mir das alles zu viel wird? Und schrub ich nicht gerade gestern, dass es sich langfristig auszahlt, langfristig Kontakte in ausgewählten Kanälen zu pflegen?
Und heute stolpere ich über einen Artikel von Annika Bühnemann, in dem sie genau das bestätigt.

Ja, ich weiß, es klingt nach: „Siehst du, hab ich’s dir doch gesagt!“ in so einem fies besserwisserischen Tonfall, dass ich das so betone. Aber weil ich ja auch kein Marketingprofi bin, sondern mir das ganze Zeugs (und Werkzeugs) selbst zusammensammle, freue ich mich jedes Mal wie Bolle, wenn ich meine Meinung bestätigt finde.

Und manchmal kann ich mich nicht zurückhalten und muss diese Freude einfach rausschreien. Auch, wenn das nach Selbstbeweihräucherung klingt.

Aber lass dich von solcher Egozentrik bitte nicht abhalten, den Artikel zu lesen. Er ist nämlich sehr gut!