Geschichte einer Geschichte (Teil 1)

Bevor die nächste Ausgabe des Codex Aureus („Steppenbrand“) erscheint, möchte ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und in den kommenden Tage über dessen Entstehung und den Inhalt bloggen.

Wie alles begann

Die Ur-Version von Steppenbrand entstand 2003, als ich noch vorwiegend Fanfiction zu Herr der Ringe schrieb. Dabei hat es mich immer am meisten gereizt, die Lücken der Handlung zu füllen. Heraus kamen Geschichten, die zum Beispiel erklärten, warum Arwen so lange bei Galadriel lebte und Aragorn erst traf, als dieser bereits erwachsen war oder wie Goldlöckchen zu Arwens Hofdame wurde. Liebesgeschichten und Erotik habe ich dagegen meistens anderen überlassen.

Mit der Zeit habe ich mich immer weiter von der Haupthandlung entfernt und mich in Gegenden begeben, die höchstens in einem Nebensatz erwähnt werden. Einen dieser Nebensätze sagt Gandalf zu Frodo, als er ihm erklärt, was es mit Bilbos „Geburtstagsgeschenk“ auf sich hat:

Neun gab er den sterblichen Menschen, stolzen und großen Menschen, und so verführte er sie.

Die Rede ist natürlich von den neun Ringen der Macht – aber wie sie genau wirkten und zu was sie verführten, wird nirgends erklärt. Den einzigen Hinweis geben die beiden Adjektive „groß“ und „stolz“. Ein paar Rückschlüsse lassen sich auch aus den Handlungen Saurons und seiner Geschöpfe ziehen – aber alles in allem bleiben große Lücken. Eine davon wollte ich füllen.

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