Warum ich ein Pseudonym benutze

Nike Leonhard ist nicht mein richtiger Name. Dass ich den nicht benutze, hat mehrere Gründe. Zum einen sind Autorennamen so etwas, wie Marken. Sie müssten einprägsam sein und zum Produkt passen, also zum Genre, in dem man schreibt. Angeblich erfüllt mein richtiger Name diese Voraussetzungen sogar (auch wenn ich ihn als zu lang empfinde, um einprägsam zu sein), aber es gibt noch ein anderes Problem: Unter meinem richtigen Namen habe ich bereits mehrere Sachtexte u.a. zu historischen Themen veröffentlicht. Und da passt es nun gar nicht, wenn dieser Name auch auf einer Reihe mit in phantastischen und historischen Kurzgeschichten steht, zumal es im Bereich „History“ mehr um Geschichten, als um historische Wahrheiten geht. Anders gesagt: Wenn ich phantastische Elemente oder Anachronismen in eine meiner historischen Kurzgeschichten einbaue, ist das literarisch vollkommen ok. Aber es birgt die Gefahr, dass danach die Sachtexte weniger ernst genommen werden, wenn der gleiche Name drunter steht.

Daher habe ich beschlossen, den Codex Aureus unter einem ähnlichen Namen zu schreiben, unter dem ich mich beim NaNoWriMo angemeldet habe. Damals hatte ich gehofft, dass er mir Glück bringt und in gewisser Weise hat er das auch getan. Ich hoffe, dass das ein gutes Vorzeichen ist.

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