Es geht los: Anmeldung bei Tolino, neobooks und Amazon

Es geht in die heiße Phase mit der Veröffentlichung. Ich habe mich entschieden, den Codex Aureus nicht nur über neobooks, sondern auch über Amazon und Tolino direkt zu vertreiben. Also brauche ich bei allen dreien ein Konto.
Woran ich natürlich nicht gedacht habe, ist der ganze „Papierkram“, der damit verbunden ist. Für alle, die das auch vorhaben, schon mal vorab der Tipp: Haltet außer euren Steuerunterlagen auch eure EC-Karte bereit. Wenn ihr IBAN und BIC nicht im Kopf habt, werdet ihr sie brauchen.

Amazon

Um hier zu veröffentlichen, reicht es nicht, sich mit dem bestehenden Konto anzumelden. Statt dessen muss man ein neues Konto bei KDP einrichten. Gut, KDP ist die Publishing-Plattform, Amazon der Vertrieb. So weit ist das noch logisch. Aber wer hätte gedacht, dass man dabei auch eine Selbstauskunft für die amerikanische(!) Steuerbehörde erteilen muss? Sogar, wenn man ausschließlich über amazon.de verkaufen will. Außerdem muss man natürlich die gewünschte Zahlweise und die bevorzugte Währungsart eingeben. Warum Amazon dabei die Auszahlung per Scheck als Voreinstellung hat, bleibt aber das Geheimnis des Programmierers.
Insgesamt ist die Anmeldung aber einfach und das Formular selbsterklärend. Was mir gefehlt hat, war lediglich die Information, mit welchem Namen man sich anmelden sollte. Das ist schließlich nicht ganz unerheblich, wenn man unter Pseudonym(en) veröffentlicht und so ganz klar ist mir die Antwort immer noch nicht. Aber auch wenn Amazon/KDP nirgends darauf hinweist: Es ist möglich, sich mit einem Namen anzumelden und unter einem anderen zu veröffentlichen. Vermutlich ist es deshalb vermutlich besser, den richtigen Namen benutzen, weil es sonst beim Ausfüllen der Selbstauskunft für die amerikanische Steuerbehörde kritisch wird. Wenn man unter mehreren Pseudonymen schreibt, erleichtert das außerdem die Buchhaltung, weil man nur eine Abrechnung bekommt, statt für jedes Pseudonym eine.
Mit der Anmeldung bei KDP kann man aber immer noch keine Autorenseite anlegen. Dafür braucht man ein neues Konto, diesmal bei Author Central. Das ist zwar verlinkt – aber die Anmeldung bringt gar nichts, wenn man noch nichts veröffentlicht hat. Wenn Author Central keine Veröffentlichung findet, fliegt man. Also keine Chance, eine Autorenseite einzurichten, bevor das Buch erhältlich ist. Das ist, laut Auskunft von KDP etwa 12 Stunden nach dem Hochladen der Fall. Der Tipp bei KDP, sich auf einer Autorenseite vorzustellen, ist zu diesem Zeitpunkt also noch ziemlich für die Füße. Vorabmarketing ist hier offenbar nicht vorgesehen.

Tolino

Die Informationen bei Tolino media, der Selfpublishing-Plattform von Tolino, sind deutlich sparsamer, als bei den FAQs von KDP. Da wäre mehr, mehr gewesen. Dafür überrascht das Registrierungsverfahren positiv: Das Formular ist übersichtlich gestaltet, man kann den Nutzernamen frei wählen und braucht im Übrigen nur einen Namen, die eMail-Adresse und ein Passwort einzugeben. Um richtig loslegen zu können, muss man danach nur noch den Link in der Bestätigungsmail anklicken.
Anschließend ist es einem selbst überlassen, ob man erst sein Profil vervollständigen möchte oder lieber gleich das Buch hochladen will. Hier muss ich ein Kompliment an die Designer und Programmierer aussprechen: Die Formulare sind gut lesbar und die Menüführung ist sehr übersichtlich gestaltet. Ich habe mich hier deutlich wohler gefühlt, als bei Amazon.
Was fehlt, ist die Möglichkeit, öffentliche Autorenprofile einzurichten. Das eigene Profil dient ausschließlich für den „internen Gebrauch“, also zur Übersicht über Veröffentlichungen, Verkäufe und natürlich für die Abrechnung.

neobooks

Die Startseite von neobooks ist deutlich textlastiger und damit auch ein Stück unübersichtlicher, als die beiden anderen. Außer Werbung für die Plattform bietet sie aber auch nützliche Informationen für Autoren. Aber auch hier fehlt ein Hinweis darauf, mit welchem Namen man sich registrieren soll. Das Registrierungsformular ist dann allerdings fast identisch mit dem von Tolino media. Nur die Farben sind andere. Die Begrüßungsseite ist aber wieder ganz neobooks. Nach der Anmeldung kann man nicht nur Texte hochladen, sondern ist automatisch Teil der neobooks-Community. Die Möglichkeit zur Selbstdarstellung beschränkt sich dabei nicht auf die Foren; man kann sich auch ein Profil anlegen und darin über Interessen, Kenntnisse, Projekte etc. informieren. Inwieweit dieses Profil öffentlich ist, muss ich noch rausfinden, aber es lässt sich schon jetzt sagen, dass neobooks der Vorstellung von einem rundum-glücklich-Paket für Autoren schon sehr nahe zu kommen scheint.
Bevor ich weiter mache, lege ich mir hier erst Mal ein Profil an und gebe meine Finanzdaten ein.

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