Ideen für die Cover

Inzwischen bin ich mit den Covern ein gutes Stück weiter gekommen.

Die Idee war und ist, die Geschichten mit einem weitgehend identischen Cover zu veröffentlichen, bei dem sich lediglich der Untertitel und ein graphisches Element ändern.

Der erste Entwurf beruhte auf der Idee, auch optisch umCover-Idee mit Schriften im Hintergrundzusetzen, dass es sich um Kurzgeschichten handelt, die unter einem gemeinsamen Obertitel veröffentlicht werden. Daher schien mir ein Hintergrund aus verschiedenen Schriften passend.
Wie man sieht, ist das Ergebnis leider Mist der Sorte „gut gemeint, aber …“
Das Gesamtbild ist entweder sehr unruhig, und lenkt von den Hauptinformationen (Titel, Untertitel, Autor) ab, oder wird so blass, dass es langweilig aussieht. Natürlich ließe sich einwenden, dass alles anders aussähe, wenn der Untertitel und das graphische Zentralelement eingefügt werden. Und auch bei den Schriften ließe sich noch ein bisschen verbessern. Besonders beim Obertitel könnte eine andere Schrift mehr Drama schaffen oder die phantastischen Elemente betonen.

Trotzdem glaube ich nicht, dass das Ergebnis genug Aufmerksamkeit erzielt, um den Blick eines potentiellen Lesers so lange zu fesseln, dass er Zeit hat, neugierig zu werden.

Beim zweiten Entwurf bin ich ganz anders vorgegangen, nämlich rein graphisch.

2. Entwurf für das Cover, diesmal rein graphischHerausgekommen ist ein vollkommen abstrakter Hintergrund, der jedoch Strukturen erahnen lässt. Da das Gehirn diese Strukturen mit Sinn zu füllen versucht, bekommt er etwas Geheimnisvolles. Die starken Hell-Dunkel-Kontraste suggerieren Drama und Spannung.
Natürlich ist hier auch die Schrift eine andere. Die des ersten Entwurfs wäre hier ganz unpassend. Die hier gewählte ist deutlich anachronistischer und unterstreicht damit das phantastische Element. Der Untertitel wird in der gleichen Schriftart ausgeführt werden, allerdings etwas kleiner. Dafür experimentiere ich da mit roten Initialen, auch wenn man die in der Schwarz-Weiß-Ansicht nicht erkennt.

Die Reaktionen meiner Test-Gucker waren in jedem Fall eindeutig: Das erste Cover wurde mit Attributen wie „nett“ und „hübsch“ bedacht. Beim zweiten kam ein spontanes „GEIL!“

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