Überlegungen zum Cover

Überlass die Covergestaltungen den Profis, lautet eine der ersten Empfehlungen, die man bekommt, wenn man seine Sachen selber veröffentlichen will. Wenn du nicht gerade selbst Designer bist, wird daraus nur Müll.

Ok, kann sein.

Kann auch sein, dass ich vollkommen größenwahnsinnig bin, aber mir ist diese Empfehlung ziemlich schnurz.

Die zehn größten Fehler beim Coverdesign hätte ich rein instinktiv auch dann ausgelassen, wenn ich diesen Artikel nicht gelesen hätte. Ganz abgesehen davon, dass in meinen Augen auch das als Beispiel für die „richtige“ Gestaltung gewählte Cover absolut unterirdisch ist, wenn man nicht gerade Romances über Rockerbräute im Drogenrausch schreibt.
Andererseits bin ich aber auch nicht so größenwahnsinnig, dass ich glaube mit meinen Covern erfolgreich völlig neue Wege beschreiten zu können. Mehr Mut, bei der Covergestaltung eigene Wege zu gehen, um Herausragendes zu erreichen, lautet nämlich die konträre Empfehlung, die Selfpublishern mit auf den Weg gegeben wird. Aber auch da bin ich skeptisch. Die vorgestellten Beispiele sind in meinen Augen nämlich viel zu wirr, um als Thumbnails im Shop noch ansprechend zu wirken.

Womit wir schon bei meinen eigenen Überlegungen sind:

  1. Das Cover muss klar und übersichtlich gegliedert sein, damit es auch in der Verkleinerung noch gut aussieht. Ein wirr wirkendes Cover suggeriert außerdem einen wirren Inhalt und mindert den Wiedererkennungswert.
  2. Die Schrift muss auch in der Verkleinerung lesbar sein, damit der Titel wahrgenommen wird. Menschen gucken automatisch erst auf ein Bild, bevor sie die Beschriftung lesen. Also nützt es nichts, sich darauf zu verlassen, dass der Titel ja auch noch mal in der Buchbeschreibung steht.
  3. Das Cover muss zum Inhalt passen. Es muss vermitteln, dass es sich um Fantasy handelt und es sollte einen Bezug zur Geschichte selbst beinhalten.
  4. Da es sich nicht lohnt, für jede Geschichte ein ganz neues Cover zu entwerfen, erscheinen alle mit einem einheitlichen Design, das für die jeweilige Geschichte nur um ein einzelnes zentrales Motiv ergänzt wird. Dieses Vorgehen erhöht außerdem den Wiedererkennungswert.

Jetzt muss ich diese Vorgaben noch gestalterisch umsetzen. Zwei bis drei Ideen habe ich schon und eine ist sogar schon zu einem ersten Entwurf gediehen, der aber noch weiter bearbeitet werden muss. Aber darüber erzähle ich ein anderes Mal.

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